Fun-Gadget fürs Wetttrinken: Der „Chugometer“ analysiert die Beer-per-Minute-Fähigkeiten

Jürgen Kroder

Auf Malle dürfte der „Chugometer“ ein Hit werden. Und auch zur derzeitigen Fußball-WM könnte das Gadget viele Abnehmer finden. Wenn da nicht ein großes Problem wäre.

chugometer

Es gibt eine Zielgruppe, welche der „Chugometer“ definitiv nicht anspricht: gewöhnliche Genusstrinker. Denn die Erfindung von Madhouse Innovations ist – ganz passend zum Firmennamen – alles andere als normal.

Das kleine Gerät wird an eine Bier-Bong angeschlossen, um zu messen, wie viel man vom Hopfensaft (oder anderen Getränke) konsumieren kann. Das Ergebnis wird als BPM („Beer Per Minute“) ausgegeben.

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Kurz: Das kleine Gerät gibt Aufschluss darüber, welcher Party-Gast der größte Schluckspecht ist und als Bier-König gekrönt werden kann. Druckbetankung òle!

Bitte nicht ernst nehmen!

Ist das sinnvoll? Oder witzig? Das muss jeder selbst entscheiden. Das selbstironische Video hat auf jeden Unterhaltungswert:

Wer nun denkt, er müsse sich den „Chugometer“ sofort zulegen, wird ausgebremst. Denn einen Haken hat die kuriose Erfindung: Sie ist noch nicht erhältlich, sondern nur ein Prototyp. Um sie auf den Markt zu bringen, sucht Madhouse Innovations auf Kickstarter nach Geldgebern.

So verrückt wie das Produkt erscheint auch das Funding-Ziel: 50.000 kanadische Dollar (umgerechnet 34.000 Euro) wollen die Erfinder (BTW: angeblich Weltraum-Ingenieure) haben. Für ein Fun-Gagdet ist das eine Menge Holz! Zu viel, nicht nur in meinen Augen. Bis zu ihrem Ziel, das bis zum 21. Juli erreicht werden soll, trennt Madhouse aktuell noch rund $49.580 CAD.

Na dann: Prost!

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Bild: Madhouse Innovations / Kickstarter

 

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.