Flop auf Kickstarter: Fan wollte „Half Life 3“ in Eigenregie entwickeln

Jürgen Kroder

„Duke Nukem Forever“ war unter Gamern aufgrund seiner extrem langen Entwicklungszeit von rund 15 Jahren ein gigantischer Witz. Ein ähnliche „neverending story“, über die man aber nicht so despektierlich spricht, ist ein neuer Teil der Shooter-Reihe „Half Life“. Der hat nun auch einen Kalauer zu bieten.

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Eigeninitiative eines „Half Life“-Fans

Im November 2004 erschien „Half Life 2“, seitdem warten Fans auf den Nachfolger. Der wurde zwar bis heute nicht angekündigt, trotzdem sind die Erwartungen an ein „Half Life 3“ extrem hoch. Doch nichts passiert. Entwickler Valve schweigt sich einfach zu dem Thema aus. Eine frustrierende Situation, die Christopher James Butler nicht hinnehmen kann.

Der Brite beschloss, selbst das Projekt in die Hand zu nehmen. Er will „Half Life 3“ programmieren, wenn das Valve anscheinend nicht hinbekommt. Dazu hat er – angeblich – ein fünfköpfiges Team um sich geschart. Mit ihm ist er gewillt, den beliebten Ego-Shooter fortzusetzen. Was dazu fehlt ist allerdings eine wichtige Essenz: das Geld.

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Deswegen startete Christopher James Butler eine Kickstarter-Kampagne, um über die Crowd an die benötigten 1.500 britische Pfund, also knapp 2.000 Euro, zu kommmen. Richtig gelesen: Nicht zwei oder zwanzig Millionen, was ein derartiges Game normalerweise kosten würde, sondern z-w-e-i-t-a-u-s-e-n-d Euro!

Alles nur ein Scherz?!

Genauso wahnwitzig wie das Vorhaben, selbst „Half Life“ weiter entwickeln zu wollen, fällt also auch die monetäre Forderung des übereifrigen Fans aus. Ist das ganze nur ein Scherz? Oder die Idee eines Newbies, der nicht weiß, was er eigentlich vor hat? Eine gute Frage, die man, ohne ihn zu kennen, nicht beantworten kann. Ich vermute stark Ersteres.

Eines ist sicher: Ein „Half Life 3“ unter der Regie von Mr. Butler wird es (erstmals?) nicht geben. Bislang sind 0,00 Pfund zusammen gekommen und die Kickstarter-Kampagne ist gestoppt. Schade. Ich hätte gerne verfolgt, wie ein enthusiastischer Hobby-Programmierer in den Kampf gegen „Half Life“-Rechteinhaber Valve zieht! 😉

Bild: Screenshot / Kickstarter

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.