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„Transformers“ dienen als Vorlage: Flugzeuge, die sich verwandeln und selbst heilen – faszinierend und erschreckend zugleich

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geschrieben von Jürgen Kroder

Wie könnte die Zukunft aussehen? Welche Technologien werden in ein paar Jahren benötigt? An was kann und muss die Menschheit arbeiten, um voran zu kommen? Diese und ähnliche Fragen stellen sich viele Firmen. Unter anderem auch BAE Systems, die ein paar interessante Flugzeug-Konzepte vorgestellt haben. Die sind allerdings nicht nur faszinierend, sondern auch kritisch zu betrachten.

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Überleben in der Luft

Unter dem Motto „Future Tech“ denken die Briten über verschiedene Dinge nach – unter anderem über selbstheilende Flieger. Kommt es beispielsweise zu einem Schaden auf einem Flügel, so soll eine Flüssigkeit aus Nanotubes die Stelle selbständig reparieren können. Und das während des Fluges. So zumindest stellen sich die Visionäre von BAE Systems ihr Konzept namens „Survivor“ vor. Wie das aussehen könnte, sieht man in folgendem Video:

Drucker an Bord

3D-Printing ist ein Markt, der gerade im Entstehen ist und in den nächsten Jahren mächtig boomen wird – davon sind nicht nur Analysten überzeugt. Was könnte man neben Spielzeugmodellen oder Essen noch alles drucken? Wie wäre es mit Drohnen, die in kürzester Zeit im Bauch von Flugzeugen entstehen? Diese könnten laut BAE zu fliegenden Helfern in Krisengebieten werden. Ein kurzer Clip soll die Idee verdeutlichen:

Fliegende Transformers

Als Kino-Fan stieß „The Transformers“ bei mir auf größtes Interesse. Hierbei sollen sich mehrere Flugzeuge zu einem Gebilde zusammenschließen, um auf längeren Strecken Sprit zu sparen. Kommen die „Transformers“ am Ziel an, trennen sie sich, jeder erledigt seine Aufgaben, um danach wieder gemeinsam gen Heimat zu fliegen.

Gute Ideen mit bösem Hintergedanken

Transformierende Flugzeuge, helfende Drohnen aus dem 3D-Drucker und sich selbst reparierende Tragflächen: Ach ja, die Welt von Morgen – sie wird so schön sein. Wirklich? Natürlich nicht.

Denn bei BAE Systems handelt es sich nicht um einen Wohlfahrtsverein, sondern um einen multinationalen Luftfahrt- und Rüstungskonzern. Auch wenn in den Produktvideos friedlich erscheinende Einsätze gezeigt werden, so steht bei den Konzepten sicherlich die militärische Nutzung im Vordergrund. Das unterstreicht ja schon alleine das Aussehen der Flieger. Und das klischeehafte Szenario, wo sie zum Einsatz kommen könnten: Gebiete, die ganz deutlich an den Nahen Osten erinnern.

Somit wich meine erste Faszination über die an sich interessanten Überlegungen schnell einer dumpfen Ernüchterung. Schade.

Bild: BAE Systems


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Über den Autor

Jürgen Kroder

Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.

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