„Coffee to go“ mal anders: „mojoe“ brüht den Kaffee gleich im Becher

Jürgen Kroder

Diese Situation kennt sicher jeder: Man muss morgens früh aus dem Haus, könnte einen Kaffee als „Kick“ vertragen, hat aber keine Zeit, sich einen zu kochen. Was nun? Warten, bis man langsam wach wird (oder auch nicht)? Oder den nächsten Laden ansteuern, der „Coffee to go“ offeriert, was aber wertvolle Zeit kostet? Wie wäre es, wenn man sich sein koffeinhaltiges Heißgetränk einfach selbst im Auto zubereitet? Der findige Kaffeebecher „mojoe“ soll das bieten.

mojoe-becher

Geldgeber für die mobile Kaffemaschine gesucht

Bei „mojoe“ handelt es sich um eine Erfindung der MoJoe Brewing Company, einem Start-Up, das gerade um Aufmerksamkeit buhlt. Und um Geld. Auf Indiegogo suchen die US-Amerikaner nach Unterstützern ihrer Idee. Bis Ende August möchten sie mindestens 50.000 US-Dollar (umgerechnet zirka 36.700 Euro) zusammen bekommen. Wenn das Crowdfunding-Projekt so weiter läuft wie bisher, könnte es allerdings knapp werden. Schade, denn die Idee von „mojoe“ finde ich sehr reizvoll.

Laut Slogan soll „mojoe“ der „Personal Mobile Coffee Maker“ sein. Dabei wirkt er gar nicht so. Denn auf den ersten Blick sieht der rund 23 Zentimeter hohe Becher wie … ja … eben wie ein großer Becher aus. Sein Innenleben macht ihn aber so besonders: Wenn man in seine zwei Kammern Kaffeepulver und Wasser hineinfüllt, brüht er mittels seiner integrierten 15 Volt-starken Batterie daraus einen Kaffee. Das war’s, mehr braucht man dazu nicht. Außer wenn die Batterie leer gehen sollte, dann kann man „mojoe“ mittels Adapter im Auto oder an gewöhnlichen Steckdosen laden. Auf den Produktfotos sieht es so aus, als ob man den Becher auch an einen USB-Port anschließen könnte. Davon ist aber nirgends etwas zu lesen.

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Ökologische Aspekte bedacht

Das Konzept einer mobilen Kaffeemaschine, die komplett im Trinkbecher integriert ist – das klingt gut, finde ich. Zudem gefällt es mir, dass die Erfinder nicht auf Umwelt-verschmutzende Kaffeekapseln setzen und an austauschbare Batterien gedacht haben. 89 Dollar (65 Euro) soll „mojoe“ in der ersten Produktion – sofern es dazu kommt – kosten. Das ist etwas gesalzen, kann man aber IMHO noch hinnehmen.

Das Wichtigste, was mich nun interessieren würde: Wie schmeckt der Kaffee aus der durchdachten Tasse? Das ist eine Frage, die mir das Web leider nicht verraten kann.

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Bild: MoJoe Brewing Co

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.