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Packed Pixels vergrößert auf einfache Art und Weise Laptop-Monitore

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geschrieben von Sven Wernicke

Der normale Display des Laptops ist auf Dauer zu klein? Dovetail Technology hat die Lösung namens Packed Pixels! Einfach separate Bildschirme anstecken, fertig ist die riesige Fläche für Arbeit, Spiel und Unterhaltung. Wie soll das gehen?

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Naheliegende Idee

Die Grundidee ist simpel: Das produktive Arbeiten am Laptop, Notebook, Netbook ist möglich, kann aber bei kleineren Bildschirmen auf Dauer anstrengen. Wie wäre es, wenn man bei Bedarf einfach einen oder gar zwei weitere Displays nutzt und zugleich mobil bleibt? Mit Packed Pixels soll das gar kein Problem darstellen. Es handelt sich hierbei um einen separaten Bildschirm mit einer Größe von 9,7 Zoll und einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten sowie einem Gewicht von rund 340 Gramm. Mittels einer Plastikhalterung wird das Display links oder rechts neben dem eigentlichen Laptop-Monitor befestigt. Oder auf Wunsch auf beiden Seiten gleichzeitig. Dadurch entsteht eine große Fläche, die man wie einen zweiten bzw. dritten Monitor verwenden kann – also entweder als erweiterter Display oder als Platz für zusätzliche Ablagen.

Plug & Play

Die Erfinder versprechen simples Plug & Play, sofern der zu erweiternde Laptop über einen (Mini-) DisplayPort für die Bildausgabe und einen USB-Anschluss für die Stromversorgung verfügt. Dass Packed Pixels also den „Saft“ des Akkus vom Rechner abzwackt, sollte einem bewusst sein. Alternativ kann man auch reguläre USB-Netzteile oder eine externe Stromquelle verwenden. Doch das könnte dann eine ziemliche Kabelei werden. Apropos: Packed Pixels unterstützt den HDMI-Ausgang eines tragbaren Rechners leider nicht.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, wie auch in dem offiziellen Video deutlich wird:

Klingt gut? Nun, der Spot hat es sicherlich verdeutlicht: Packed Pixels ist noch kein finales Produkt. Bei Kickstarter möchte Dovetail Technology gerne 150.000 Britische Pfund einsammeln, um mit dem Geld die Herstellung anzukurbeln. Sollte das Ziel erreicht werden, könnte mit der Auslieferung im März 2015 begonnen werden. Dennoch: Das Interesse ist zwar vorhanden, aber die stolze Summe wurde noch nicht ansatzweise erreicht. Ob es daran liegt, dass ein Zusatzmonitor 140 Britische Pfund, also rund 175 Euro, kosten soll? Günstig ist das nicht.

Wer Interesse hat, sollte einen Blick auf Kickstarter oder die offizielle Webseite werfen.


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Über den Autor

Sven Wernicke

Sven liebt Gadgets. Vor allem verspielte, verrückte, aber auch lustige, unkonventionelle und praktische. Er hat 2014 ein paar Beiträge zu BASIC thinking beigesteuert.

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