Bend-Gate? iPhone 6 Plus soll sich in der Hosentasche verbiegen

Tobias Gillen

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Da ist es gerade einmal ein Wochenende lang auf dem Markt und schon gibt es Probleme mit dem iPhone 6 Plus. Das 5,5″-Phablet von Apple soll sich, ersten Nutzerberichten zufolge, in der Hosentasche verbiegen. Stimmt das, hätte Apple ein großes Problem.

Biegung am SIM-Karten-Slot

Es beginnt mit einem Post von hanzoh im Macrumors-Forum. Am Wochenende, schreibt er, habe er sein neues iPhone 6 Plus ca. 18 Stunden lang in seiner vorderen, linken Hosentasche vom Anzug gehabt. Die lange Zeit sei durch mehrere Stunden Autofahrt und eine Hochzeitsfeierlichkeit zustanden gekommen. Am nächsten Tag sei das Ding dann verbogen gewesen. Und tatsächlich: Auf dem angehängten Bild sieht man klar und deutlich eine Biegung im oberen Drittel des Smartphones.

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Ein anderer Nutzer berichtet vom selben Vorfall beim Smartphone seines Freundes. Das habe sich ebenfalls während einer Autofahrt verbogen. Hier fällt die Biegung sogar noch stärker aus.

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Im Forum wird bereits spekuliert, woran das liegen könnte. Einige Nutzer vermuten, dass es am SIM-Karten-Slot liegt, wo der Rahmen eine kleine Schwachstelle hat. Auch beim folgenden Bild von hanzoh sieht man, dass die Biegung dort entstanden ist.

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Gibt es ein neues Apple-Gate?

Nun könnte man annehmen, dass es sich hierbei um Einzelfälle handelt. In Anbetracht der Probleme des Sony Xperia Z1, die unter anderem Caschy in einem Blogpost über das womögliche „Bend-Gate“ ausgegraben hat, scheint es aber schon im Rahmen des Denkbaren, dass das iPhone 6 Plus durch seine Größe und das mit 7,1 mm ziemlich flache Design auf Dauer Verformungen aufweist.

Bei einem Smartphone, das man ab 799 Euro kaufen kann, wäre das – da gibt es keine Diskussionen – inakzeptabel. Die Frage ist nur, wie Apple auf die Probleme reagiert. Sollten die Probleme tatsächlich mit der Zeit bei diversen Kunden auftreten, könnte das für Apple zum Super-GAU werden. Wir erinnern uns noch an die Antennenprobleme beim iPhone 4 oder an die Kratzer auf etlichen iPhone-5-Modellen. Für ein Unternehmen, das derart auf Perfektion achtet wie Apple wäre ein weiteres Gate um eines ihrer Flaggschiffe ein herber Schlag.

Apple hat sich wie üblich noch nicht zu dem Vorfall gemeldet. Betroffene Kunden dürften aber beim Besuch des Stores keine Probleme mit einem Umtausch haben. Bei uns sind die Probleme trotz Hosentaschen-Transport noch nicht aufgetreten. Wir beobachten die Sache aber weiter.

Update: In einem „Bend Test“ wird das iPhone 6 Plus mit den Händen verbogen. Stabil ist anders, allerdings kann man wohl alles mit genügend Aufwand verbiegen. Stiftung Warentest hat das Gerät ebenfalls auf Belastung getestet: Bis zu einer Last von 40 Kilogramm verforme es sich nicht dauerhaft.

Bilder: Apple; Forum Macrumors

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Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.