Web-Fundstück: Ein Must-Have für #bendgate-Geschädigte

Jürgen Kroder

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Verbiegt sich das iPhone 6 oder nicht? Gibt es unzählige oder nur eine handvoll Geschädigte? Wie biegsam ist das neue Apple-Smartphone wirklich? Fragen über Fragen, die seit ein paar Tagen nicht nur Tech-Freaks in Atem halten. Egal, wie die Antworten ausfallen: Ein Onlineshop bietet die ultimative Lösung an.

Während Apple beteuert, dass ihnen (angeblich) nur neun Fälle von verbogenen iPhone 6 und iPhone 6 Plus bekannt seien, ist der Wirbel darum deutlich gewaltiger. Zahlreiche Magazine, Webseiten und Youtuber haben bereits gezeigt, dass sich das das neue Smartphone wirklich ohne großen Kraftaufwand verbiegen lässt. Anstatt dem PR-GAU positiv entgegen zu wirken, geht der Konzern aus Cupertino mit drastischen Maßnahmen dagegen vor.

Deutlich humorvoller nimmt Shapeways.com das Desaster auf. Der Onlineshop für Objekte aus 3D-Druckern bietet für die #bendgate-Betroffenen die ideale Hülle an. Diese passen sich den verformten iPhone 6 an, 12 verschiedene Farben stehen für den Kaufpreis von rund 18 Euro zur Auswahl.

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Den Tumult gut für Eigen-PR genutzt

Bevor jetzt damit ein Shitstorm losgetreten wird: Natürlich ist die Hülle nicht ernst gemeint. Bei der „iPhone 6 BendGate Case“ handelt es sich um ein „Gag Gift“, wie es ganz deutlich auf der Webseite steht.

Sinnlos? Nein, denn seine Wirkung hat die kreative Idee bereits entfaltet: Es gibt bereits verschiedene Seiten (wir ja auch), die über das Fun-Gadget berichten und so dem Shop Aufmerksamkeit bringen. Hut ab!

Tipp: Wer wirklich vom Bendgate betroffen ist, der sollte sich dafür natürlich keine Case kaufen, sondern sein Gerät bei Apple zum Umtausch reklamieren. Laut „The Next Web“ soll das möglich sein.

PS: Wer sein iPhone vorm Verbiegen schützen will, der kann sich die robusten Gresso-Cases aus Titan zulegen. Kostenpunkt: ab 2.000 US-Dollar.

Bilder: Shapeways

 

 

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Jürgen bezeichnet sich als Blogger, Gamer, Tech-Nerd, Autor, Hobby-Fotograf, Medien-Junkie, Kreativer und Mensch. Er hat seine unzähligen Hobbies zum Beruf gemacht. Und seinen Beruf zum Hobby. Obwohl er in Mainz wohnt, isst er weiterhin gerne die Maultaschen aus seiner Heimat.