Civilization – Beyond Earth: Vorfreude steigt mit ersten Pre-Release-Tests

Felix
von Felix

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Noch knapp einen Monat, dann ist es endlich soweit: Firaxis veröffentlicht das neue Civilization – Beyond Earth. Einige Tester durften das Spiel jetzt schon ein wenig ausprobieren und die ersten Eindrücke sind super: das Spiel enthält viele neue Ideen, trotzdem sollten sich treue Fans im bekannt-bewährten Gameplay schnell zurechtfinden.

Civilization im neuen Gewand

Wirklich neu an Beyond Earth ist vor allem das Gesamt-Setting, das nun eben nicht mehr wie gewohnt auf der Erde spielt. Zahllose neue Planeten, Aliens, Fraktionen und Technik erfordern zunächst einmal viel Eingewöhnung. Ein Aspekt, der nicht bei allen Testern gut ankommt.

Intuitiv ist nämlich anders. Denn während man bei den klassischen Civs immer ein gutes Gespür dafür hatte, welche Technik besser bzw. fortschrittlicher ist, muss man die technische Evolution und ihre Bezeichnungen nun erst einmal gründlich studieren. Während das jedoch bei den meisten gut ankommt (eben weil es mal etwas Neues ist), finden andere, dass Firaxis den Einheiten einfach nur neue Namen und neues Aussehen gegeben hat.

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Das muss meiner Ansicht nach nicht unbedingt schlecht sein. Immerhin schafft es ja gerade die Civ-Reihe seit Jahrzehnten mit Neuauflagen des mehr oder weniger immer gleichen Spiels enormen Spaß zu erzeugen. Auf das Alien-Setting muss mal sich in diesem Falle wohl einlassen und ein wenig Extra-Zeit zum Einlesen planen.

„Civ in Space“: schwierige Transformation

Die Transformation von der Erde ins All war aber auch für die Entwickler eine große Herausforderung. Immerhin hat man es ja weiterhin mit menschlichen Spielern zu tun, die sich in der Alien-Welt zurechtfinden müssen.

Das erste Feedback in der frühen Entwicklungsphase bestätigte genau diese Sorge: die menschlichen Spieler waren an bestimmte Sachverhalte gewöhnt; an Farben von Geländefeldern beispielsweise, die bestimmte Eigenschaften vermitteln: Grün steht für fruchtbares Land, geld-braun steht für Wüstenland und so weiter. Den ersten Tests nach zu urteilen hat man diese Aufgabe aber nun gut gemeistert.

Neue Fraktionen

In die Rolle bekannter historischer Führer zu schlüpfen war ja immer schon ein großes Highlight der bisherigen Civ-Teile. Das ist prinzipiell auch dieses Mal so, allerdings hat die Menschheit im neuen Civ die Erde bereits verlassen.

Stattdessen gibt es nun acht Fraktionen:

–       Die American Reclamation Corporation (ARC) erhält Boni für verdeckte Operationen und Intrigen,

–       die Pan-Asian Cooperative (PAC) baut Wunder schneller und erhöht die Geschwindigkeit der Arbeiter,

–       die People’s African Union (PAU) erhält Food-Boni,

–       das Kavithan Protectorate hat Territorial-Boni,

–       Brasilia hat extra starke Melee-Truppen,

–       Franco-Iberia erhält freie Technologien,

–       Polystralia hat zwei extra Handelsrouten,

–       Und die Truppen der Slavic Federation können länger im Orbit bleiben.

Anzocken reicht nicht

Eines der tollen Features an Civilization war schon immer besonders frustrierend: meist weiß man erst wie schlecht man ist, nachdem man unzählige Stunden gespielt hat. Dann ist es aber oft zu spät, das Blatt noch zu drehen. Auch dieses Mal ist das wohl nicht anders.

Die Tester fühlten sich deshalb meist überfordert, wenn es um strategische Entscheidungen ging, beispielsweise um den besten Forschungsweg im Technologiebaum (der übrigens jetzt Netzförmig und weniger linear aufgebaut ist). Seit neuestem gibt es jetzt auch Quests als Zufallsereignisse.

Wie schwer das alles wiegt, lässt sich mit den 250 Runden, die bislang von den Testern angezockt wurden, aber eben nur erahnen. Ich freue mich jedenfalls, Euch im nächsten Monat einen ausführlichen Test zu liefern. Bis dahin erfüllt das folgende Video sicher auch schon seinen Zweck:

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Bild: Civilisation – Beyond Earth

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Internetabhängiger der ersten Generation, begeistert sich für Netzpolitik, Medien, Wirtschaft und für alles, was er sonst so findet. Außerdem ist er ein notorisches Spielkind und hält seine Freunde in der „echten Welt“ für unverzichtbar.