Flixbus übernimmt Megabus

Flixbus verlangt Gebühr fürs Umbuchen und Stornieren

Ekki Kern
von Ekki Kern
Flixbus übernimmt Megabus

Sie war eine der besonderen Vorteile von Flixbus: die kostenlose Stornierbarkeit von Tickets. Damit ist jetzt Schluss.

Stornogebühr Flixbus
Stornogebühr Flixbus

Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit hat Flixbus zu Beginn des Jahres eine Stornogebühr eingeführt, die fällig wird, wenn man ein bereits gebuchtes Ticket wieder abbestellt oder es umbucht.

Unter Punkt 9.4 der „Allgemeinen Geschäfts- und Besonderen Beförderungsbedingungen“ des Unternehmens heißt es hierzu:

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Je Stornierungsvorgang wird 1 € je stornierter Fahrt und je Fahrgast erhoben (Stornierungsgebühr). Der Storno-Gutschein wird in Höhe des Ticketpreises abzüglich der Kosten für den Stornierungsvorgang ausgestellt.

Immerhin: Stornieren und Umbuchen funktioniert weiterhin bis 15 Minuten vor Abfahrt. Das ist, gerade im Vergleich zur Deutschen Bahn ziemlich kundenfreundlich. Dort nämlich kostet die Stornierung eines einmal gebuchten Sparpreis-Tickets bis zum Tag vor dem ersten Geltungstag der Hinfahrt ganze 19 Euro. Am Reisetag selbst ist ein nachträgliches Abbestellen grundsätzlich nicht mehr möglich.

„Stornogutschein“ für Abbesteller

Wer nun bei Flixbus seine Fahrt storniert und anschließend einen anderen Bus bucht, erhält einen sogenannten „Storno-Gutschein“. Dieser ist 12 Monate gültig und berechtigt den Fahrgast, innerhalb dieser Zeit eine neue Buchung in Höhe des Gutscheinwerts vorzunehmen.

Liegt der Preis der neuen Buchung über dem Gutscheinwert, so ist weiterhin der Differenzpreis zu zahlen. Liegt er darunter, so bleibt der Restbetrag des „Storno-Gutschein“ erhalten und kann bei einer anderen Buchung verwendet bzw. aufgebraucht werden. Bei zeitlich begrenzten Aktionsangeboten könnten Abweichungen von diesen Regelungen erfolgen, heißt es von Flixbus.

2014: Stornokosten von drei Euro

Stornierungsgebühren sind bei Flixbus grundsätzlich nichts Neues. Zwar hat man in den vergangenen Jahren gänzlich auf sie verzichtet. Im Jahr 2014 allerdings, bevor das Münchener Startup Flixbus mit dem Berliner Unternehmen MeinFernbus fusionierte, kostete das Abbestellen eines einmal gebuchtes Tickets sogar drei Euro. Auch hat dies damals nur bis 24 Stunden vor Abfahrt funktioniert, wie in einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 01.07.2014 zu nachzulesen ist.

Auch interessant: Flixbus macht auf Interrail: „InterFlix-Ticket“ für 99 Euro

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Social Media Manager
Bettenhaus Zehlendorf Karin Schmitt Gmbh &... in Berlin
Art Director – UX Design / Adobe CC / P...
meap GmbH in Witten
Praktikant Social Media Marketing (m/w/d)
MLP Finanzberatung SE in Wiesloch bei Heidelberg
Senior Content & Social Media Strategist ...
Unique Personalservice GmbH in Deggendorf
Praktikum Employer Branding – Social Me...
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesell... in Berlin, Fran...
Content Strategist:in (w/m/d)
ARD-Programmdirektion in München
Programmatic Manager Display & Paid Socia...
emetriq GmbH in Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Online Marketing Manager (m/d/w)
improv CONSULTING OG in Salzburg
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen
Ekki ist Medienjournalist und probiert Technologien gerne aus, entdeckt dabei aber nicht selten die Vorzüge des Analogen. Diskutieren über das alles kann man mit ihm ganz hervorragend, für die Zeitung schreibt er über Medien und Verbraucherthemen, privat für seinen Watchblog Radiowatcher.