#Breaking2: Top oder Flop für Nike?

#Breaking2: Top oder Flop für Nike?

Philipp Ostsieker
Pexels

Nike hat sich von der PR-Aktion #Breaking2 einen grossen Werbeeffekt erhofft und will einen neuen Laufschuh vermarkten. Ist das Projekt geglückt?

Gescheitert, aber glorreich. Olympiasieger Eliud Kipchoge ist beim Versuch, einen Marathon unter zwei Stunden zu laufen, knapp gescheitert. Der Kenianer lief beim Nike-Projekt #Breaking2 in Monza nach 2:00:25 Stunden ins Ziel. Die schnellste Zeit über die klassische 42,195-Kilometer-Strecke hat er damit erreicht. Als Weltrekord wird seine Leistung vom Leichtathletik-Weltverband IAAF aber nicht anerkannt werden.

Grund dafür sind die umfangreich von Nike geschaffenen Rahmenbedingungen. Kipchoge wurde von sechs Tempoläufern unterstützt. Diese wurde ein- und ausgewechselt.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

#Breaking2: Nikes „Stratos“-Pendant?

Die sportliche Leistung ist dennoch aller Ehren wert. Das Projekt wurde als Content-Marketing-Kampagne über alle Kanäle gespielt. Meedia vermutete, dass Nike wohl hoffe, „in die Aufmerksamkeits-Sphären von Red Bull Stratos vorstoßen zu können.“

Im Fokus: Der Nike Zoom Vaporfly Elite

Eliud Kipchoge und seine Mitstreiter trugen einen Nike-Laufschuh namens Zoom Vaporfly Elite. Diese wurden damit einem Weltpublikum präsentiert. Mit starkem medialen Rückenwind sind sie bald im Handel erhältlich.

Nike ist dem Ziel, die Zwei-Stunden-Marke zu unterschreiten, näher gekommen als es viele Sportexperten vermutet hatten. Bewusst hatte Nike #Breaking2 to als „unmöglich“ beworben. Der Erfolg spricht dafür, dass Nike dieses Projekt mindestens ein zweites Mal angeht. Bloomberg berichtet, dass Rivale Adidas mit dem Projekt „Sub2“ nachziehen wird.

Matt Nurse, Vice President Nike Sport Research Lab, riet dem Wettbewerber, dass er lieber etwas anderes ausprobieren sollte. Nurse: „Wir diskutieren bereits andere Moonshots, etwa in Verbindung mit Athletinnen. Es war keine einmalige Aktion, beim nächsten Mal könnte die Form eine andere sein.“

Ob Kosten und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen, muss Nike selbst beurteilen. Eines steht aber fest. #Breaking2 wird künftig bei sehr vielen Marketingkonferenzen als Referenz herangezogen werden.

#Nike just designed a new #running shoe to conquer a #marathon in less than two hours. #fitness #technology

Ein Beitrag geteilt von SportTechie (@sporttechie) am

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Online Marketing & Lead Management (m/w/d)
BIA Akademie GmbH in Berlin
Content Manager* Agrar
Josera Erbacher Service GmbH & Co... in Remote / Mob...
Praktikum Social Media & Influencer Marke...
Lidl Stiftung & Co. KG in Neckarsulm
Online Marketing Manager (m/w/d)
LUKOM Ludwigshafener Kongress- un... in Ludwigshafen...
Science Communication Officer (m/w/d)
Universität Stuttgart in Stuttgart
Marketing- und Social-Media-Manager Öffentlic...
Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirt... in Karlsruhe
Social Media Manager (m/w/d)
Dirk Rossmann GmbH in Burgwedel bei Hannover
Teile diesen Artikel
Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.