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Bis Ende 2017: Tesla will völlig autonomes Auto

Christian Erxleben
Bald ein autonomes Auto? Das Model X braucht heute noch Hilfe von seinem Fahrer. (Foto: Christian Erxleben)

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Das amerikanische Tech-Unternehmen Tesla und sein Vorsitzender Elon Musk sind für ehrgeizige Ziele bekannt. Bei einem exklusiven Gespräch im Silicon Valley verrät ein Ingenieur nun: Bis Ende 2017 ist jedes Tesla-Modell ein autonomes Auto.

Als Tesla gestern bekannt geben musste, dass es im ersten Halbjahr 2017 das von Elon Musk versprochene Auflieferungsziel von 50.000 Modellen nicht halten konnte, sank der Wert der Tesla-Aktie an der New Yorker Börse um 2,5 Prozent.

Obwohl nur 3.000 Autos zum Erreichen des Ziels fehlten, bewiesen die Mitarbeiter von Tesla wieder einmal, dass sie nicht immer die anspruchsvollen Ziele von Firmenchef Elon Musk halten können.

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Autonomes Auto bis Jahresende

Gerade mit Blick auf das verfehlte Zwischenziel von 50.000 ausgelieferten Tesla-Modellen bis zum 1. Juli wirkt die Aussage von German Matchniff noch ein Stück ambitionierter als sie sowieso schon ist: „Bis Ende 2017 wollen wir ein zu 100 Prozent autonomes Auto haben.“

Diese Aussage traf der Projektmanager und Tesla-Ingenieur, der im Team arbeitet, das für den Autopiloten zuständig ist, in einem exklusiven Gespräch im kalifornischen San Mateo.

Zwar kann jedes Tesla-Modell bereits heute schon für den Fahrer Lenkrad und Gaspedal übernehmen und Ampelschaltungen über die eingebauten Kameras analysieren.

In manchen Situationen jedoch ist menschliches Eingreifen notwendig. Das wurde auch auf unserer Testfahrt deutlich als der Einparkassistent die Lücke nicht erkannte und so der Fahrer manuell einparken musste.

Solche Ungereimheiten sollen laut Matchniff jedoch bis spätestens 31. Dezember 2017 ausgemerzt sein, sodass ab 2018 jedes Tesla-Modell in der Theorie ein vollständig autonomes Auto ist.

In der Praxis hängt der Einsatz der Technologie selbstverständlich von den Regeln des jeweiligen Staates ab.

10 Billionen US-Dollar Umsatz bis 2030

Als das Stichwort Konkurrenz fällt, muss German Matchniff kurz schmunzeln: „In Deutschland muss kein Autobauer Angst vor Tesla haben“, sagt der Projektmanager.

Vielmehr gibt es bereits heute Kooperationen mit Mercedes und anderen deutschen Unternehmen, die die Grundlage für eine künftige Zusammenarbeit legen sollen. Die eigentliche Konkurrenz sieht Tesla-Chef Elon Musk in der alten, amerikanischen Autoindustrie um Branchengrößen wie General Motors.

Das prognostizierte Umsatzvolumen für autonome Autos liegt bis 2030 bei 10 Billionen US-Dollar. Das sind 10.000 Milliarden US-Dollar. Von diesem Geld möchte Tesla einen Großteil für sich in Beschlag nehmen. Deswegen wird sowohl an einem eignen Streamingdienst gearbeitet, wie Matchniff nochmals bestätigt, als auch an einem vollkommen autonomen Auto.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.