Geld, Geldschein, Geldnote, Banknote, Bank, Suchmaschinenwerbung für Banken

Warum Banken-Werbung in Suchmaschinen teurer wird

Christian Erxleben
Die steigende Nutzung von Mobile Devices sorgt dafür, dass Suchmaschinenwerbung für Banken teurer wird. (Foto: Pixabay.com / martaposemuckel)

Anzeige

Eine zentrale Rolle im Marketing-Mix von Finanzunternehmen spielen immer noch SEA-Maßnahmen. Warum Suchmaschinenwerbung für Banken in den kommenden Jahren teurer werden wird, zeigt eine neue Studie. Der Hauptgrund ist das Nutzungsverhalten der Kunden.

Die Banken sind eine der letzten großen Branchen in Deutschland, die ihr Hauptgeschäft (66 Prozent) noch offline abwickeln.

Wer sich diesen Fakt in Verbindung mit der Information anschaut, dass inzwischen 31 Prozent des Gesamttraffics auf den Websiten der Banken von mobilen Endgeräten stammen, sieht eine große Diskrepanz.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Diese wird in den nächsten Jahren noch größer werden, sollten die Finanzinstitute ihre Strategie nicht rechtzeitig überdenken.

Smartphones machen Suchmaschinenwerbung für Banken teurer

Ein Indikator, der diesen Trend bereits heute bestätigt, ist die Entwicklung der Preise für Suchmaschinenwerbung (SEA) für Banken. Diese sind bereits zwischen 2015 und 2016 deutlich gestiegen. Die durchschnittlichen Kosten pro Klick, der sogenannte CPC, ist innerhalb einer Jahresfrist um 23 Prozent angestiegen.

Das geht aus einer aktuellen Studie des Münchner Technologie-Unternehmens Intelliad hervor, das gemeinsam mit der Performance-Marketing-Agentur Netzeffekt insgesamt 380 Millionen Kundeninteraktionen (Klicks, Seitenaufrufe etc.) im Bankensektor aus dem Jahr 2016 ausgewertet hat.

Der Haupttreiber für den Kostenanstieg im Bereich der Suchmaschinenwerbung für Banken ist der wachsende Anteil an Smartphones.

  • Inzwischen kommt fast jede dritte Suchanfrage (31 Prozent) von einem Smartphone oder Tablet. 2015 waren es noch 24 Prozent.
  • Bei Suchanfragen ohne konkreten Markenbezug (zum Beispiel Kreditkarte oder Girokonto) sind Mobile Devices sogar für 38 Prozent der Traffics verantwortlich.
Intelliad, SEA, Suchmaschinenwerbung, Suchmaschinenmarkting, Suchmaschinenwerbung für Banken
Die Entwicklung der Kosten für Suchmaschinenwerbung in der Finanzbranche.

Im Vergleich zur Desktop-Werbung sind die CPC-Kosten auf mobilen Endgeräten deutlich höher.

Das führt dazu, dass Banken ihre SEA-Ausgaben in den nächsten Monaten und Jahren deutlich erhöhen müssen, um weiterhin Kunden zu erreichen. Im Jahresvergleich kostete ein Klick 2016 im Non-Brand-Bereich im Durchschnitt 3,62 Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 2,38 Euro.

Längere Entscheidungsphasen

Für die Banken erschwerend kommt hinzu, dass die Entscheidungsphase der Kunden von der ersten Begegnung mit einem Produkt bis zum Kaufabschluss länger wird. Inzwischen dauert dieser Prozess 51 Stunden lang. 2015 waren es „nur“ 40.

„Die steigenden Gebühren der Banken sorgen bei Verbrauchern für Verunsicherung, Vergleichsplattformen wie Check24 werden durchweg stärker für die Suche nach den besten Konditionen herangezogen – und das über alle Devices hinweg. In Summe führt das zu einer komplexeren Customer Journey, einer längeren Dauer der Leadgenerierung und damit letztlich auch zu steigenden Preisen“, ordnet Bernd Stieber, Geschäftsführer von Netzeffekt ein.

Für die Bankenbranche bedeutet das, dass sie beispielsweise auf die Hilfe von Analyse-Tools zurückgreifen sollten, die geräteübergreifend das Angebot bestmöglich aussteuern können.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.