US Open: Fans spielen virtuelles Tennis

US Open: AmEx lässt Fans „Air Tennis“ spielen

Philipp Ostsieker
Screenshot

American Express bietet Tennis-Fans bei den US Open ein neues Erlebnis in Virtual Reality: „Air Tennis“. Mit bloßen Händen können sie einen Ball „fühlen“, wenn sie danach schlagen. Wie kann das funktionieren?

Air Tennis verbindet Bewegungssensoren, die an Kinect für die Xbox One oder Wii Tennis ohne Controller erinnern, mit einer „Air Haptic“-Technologie. Letztere imitiert mittels Luftbewegung den Moment, in dem ein Spieler den Ball mit seiner Hand bewegt. American Express sponsert das Spiel.

Momentum Worldwide hat einen großen Octagon gebaut, in dem mehrere Spieler gleichzeitig spielen können. Die Spieler interagieren mittels künstlich intelligenten Gegner auf einem großen Bildschirm. Der AI-Gegner serviert den Ball quer über einen digitalen Tennis-Platz.

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Steigt die Treffsicherheit, „fängt der Ball Feuer“ und bewegt sich schneller. Den Spielern bieten sich eine Reihe von Bewegungen, die mit den Haptiken korrelieren, darunter zwei Luftkanonen auf der linken Seite, zwei auf der rechten Seite und ein fünfter überkopf. Das Ziel ist es, die höchste durchschnittliche Trefferquote in zwei Minuten zu erreichen.

„Während sie schwingen und retournieren, fühlen sie die Wirkung des Balles mit zeitgesteuertem Luftstoß, der die Hand berührt“, so das Unternehmen.

US Open & AmEx testen Fan-Technologien

Das Erlebnis ist für jeden Spieler maßgeschneidert. Der Kinect-Bewegungssensor fängt die Körperform jedes Spielers ein und erstellt ein „virtuelles Skelett“. Dies personalisiert das Erlebnis gemäß Größe und Position. Auch Tennis-Legende Venus Williams testete die Innovation.

American Express ist einer der langjährigsten Sponsoren der US Open. AmEx experimentiert seit Jahren mit Technologien, um Fans zu ihrem Stand zu locken. Während des zweiwöchigen Events bietet AmEx eine Suite für Mitglieder und versucht Kreditkarten an Interessenten zu verkaufen.

2016, präsentierte das Unternehmen den „Pro Walk“. Fans konnten einen digitalen „Walk-Through“ erleben, um aus der Umkleidekabine eines Tennisprofis, durch den Tunnel und auf den Platz im Arthur Ashe Stadium zu gehen. 2015 gab es das Virtual-Reality-Spiel „You Versus“, in dem Fans gegen den digitalen Avatar eines Profis spielen konnten.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.