Online-Video-Studie: eSports beliebter als traditionelle Sportarten

Online-Video-Studie: eSports beliebter als traditionelle Sportarten

Philipp Ostsieker
Pexels

Junge Erwachsene in den USA schauen sich online lieber eSports als traditionelle Sportarten an. Dies geht aus einer Studie des CDN-Anbieters Limelight Networks hervor. Kommen eSports damit endgültig im Mainstream an?

Die Online-Video-Studie State of Online Video wurde mit über 4.000 Menschen aus Frankreich, Deutschland, Indien, den Philippinen, Singapur, Südkorea, dem Vereinigten Königreich sowie den Vereinigten Staaten durchgeführt. Die Umfrage-Teilnehmer variierten hinsichtlich Geschlecht, Gehalt, Alter und Bildung mit der Absicht, Verzerrungen zu vermeiden. Die komplette Studie könnt ihr hier herunterladen.

Von den 4.000 Menschen schauen Männer und Frauen zwischen 18 und 25 Jahren lieber eSports und Online-Gaming als traditionellen Sport. Für junge Männer gilt18, dass sie lediglich Filme noch lieber (online) schauen als eSports.

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Auch bei Männern und Frauen aus der folgenden Altersgruppe im Alter von 26 bis 35 Jahren ist ein hohes Interesse an „Competitive Gaming“ zu erkennen. Traditionelle Sportarten sind noch beliebter, allerdings nur mit minimalem Vorsprung. Die eSports-Industrie entwickelt sich also weiter in Richtung Mainstream.

Online-Video-Studie bestätigt eSports-Trend

Aus der Gruppe der 500 befragten Amerikaner schauen über 20 Prozent der Millenials regelmäßig eSports. Diese Statistiken werden die Protagonisten in der eSports-Industrie nicht verwundern. Anzeichen für die Entwicklung gibt es in Hülle und Fülle.

NBA-Teams, Disney, das Internationale Olympische Komitee (IOC), die MLB und sogar ehemalige NBA-Spieler wie Shaquille O’Neal haben entweder Interesse an eSports bekundet oder sogar Beteiligungen.

Dieses hohe Interesse ist mittlerweile zur Normalität geworden. 2016 erreichte alleine die Weltmeisterschaft für League of Legends viele Hundert Millionen Zuschauer. Entsprechend interessant ist der Markt auch für Investoren geworden.

Die Zuschauerzahlen für traditionelles TV fällt für junge Erwachsene in den USA drastisch. Die Entwicklung für eSports scheint beim Blick auf diese Online-Video-Studie grenzenlos zu sein. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob wir über ein Rand- oder ein Massenphänomen reden.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.