NBA Store bietet Self-Service-Schließfächer für Online-Bestellungen

NBA Store & Fanatics kombinieren On- & Offline-Shopping

Philipp Ostsieker

Der NBA Store orientiert sich an einer Idee von Amazon. Wer im NBA Store eingekauft hat, kann seine Einkäufe im Flagship-Store der NBA in New York abholen. Wie funktioniert der Commerce-Ansatz genau?

Der Dienstleister hinter der Idee heißt Apex Order Pick-Up Technologies. Das Unternehmen hat diese Art von Kiosk für eine Reihe von Essenlieferanten und Händlern umgesetzt. Jetzt hat es ein gemeinsames Abhol-Programm mit dem Sportartikelhersteller Fanatics bekannt gegeben. Fanatics verwaltet den NBA Store sowohl online als auch offline. Fans können das Angebot unter https://store.nba.com/lockers erreichen.

Der Deal ermöglicht es Online-Käufern, ausgewählte Artikel, wie Team- und Liga-Caps, T-Shirts und Sweatshirts, persönlich im New Yorker NBA Store abzuholen (545 Fifth Avenue at 45thStreet). Laut Sporttechie kann sich Fanatics vorstellen, das Konzept im Erfolgsfall 2018 auf andere Standorte auszuweiten.

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„Fanatics ist eine neue Art von Einzelhändlern, die eine umfassende, tech-basierte Strategie verfolgen, um die umfangreichen On-Demand-Erwartungen der Sportfans zu erfüllen“, so Apex-CEO Kent Savage in einer Erklärung.

Wer sich noch umfassender mit der NBA beschäftigen möchte, sollte unbedingt in diese Folge des Sports Maniac Podcasts hinein hören. Daniel Sprügel spricht mit Maik Matischak, Associate VP Communications bei der NBA.

NBA Store profitiert von Fanatics-Ansatz

Sobald die Bestellung eines Kunden zur Abholung bereit ist, bekommt dieser eine Benachrichtigung per SMS oder E-Mail. Dazu gibt es Anweisungen, wo und wie der Kauf abgeholt werden kann. Am Kiosk entriegelt ein Barcode ein sicheres Schließfach, in dem die Bestellung liegt. Apex wickelt diesen Prozess offenbar innerhalb von ein paar Sekunden ab.

Selbstbedienungs-Kioske erfreuen sich einer zunehmenden Präsenz im stationären Einzelhandel. Zum Beispiel animieren Amazon-Schließfächer an Dutzenden von US-Standorten Konsumenten dazu, Online-Einkäufe tätigen. Bei Film- und Videospiel-Verleiher Redbox können die Kunden Filme leihen und zurückgeben. Das funktioniert kaum anders, als sich einen Schokoriegel aus einem Süßigkeiten-Automaten zu kaufen.

Fanatics erlangt mit seinen Kiosken einen potenziellen Vorteil im wettbewerbsintensiven Online-Shopping-Bereich. Kunden können online bestellen und die Produkten am selben Tag nach Belieben abholen.

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In diesem Sinne bieten die Kiosks einen Kompromiss zwischen Online- und Offline-Einkäufen. Sie verkürzen die Lieferwartezeiten und helfen den Kunden dabei, lange Schlangen in den Geschäften zu vermeiden.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.