Fast 500.000 Euro pro Social-Media-Post! Machen Neymar & Co. ihre Arbeitgeber überflüssig?

Fast 500.000 Euro pro Social-Media-Post! Machen Neymar & Co. ihre Arbeitgeber überflüssig?

Philipp Ostsieker

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Was für ein Nebenverdienst! Eine Studie der Social-Media-Agentur Blinkfire verrät, dass Fußball-Superstar Neymar fast eine halbe Million Euro pro Social-Media-Post verdient.

Auch Digitalsport.co hat alle Inhalte analysiert, die Neymar im Januar geteilt hat. Sie erreichen einen Wert von 34 Millionen Euro. Der Spieler hat 74 Posts. Das entspricht 459.000 € pro Post. Mit diesem Budget könnte man während eines WM-Endspiels werben, behauptet Stéphane Guerry, Präsident von Havas Sport & Entertainment.

Wie können wir diese Zahlen einordnen? Komplett übertrieben? Oder „gibt es der Markt her“? Schließlich ist Neymars Reichweite gigantisch, seine Social-Media-Posts generieren starke KPIs.

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So setzt sich die (digitale) Anhängerschaft von Neymar zusammen: 89 Millionen Fans auf Instagram, 60 Millionen auf Facebook und 38 Millionen auf Twitter. Der Gesamtwert ist damit dreimal so hoch wie die seines Arbeitgebers Paris Saint-Germain.

Hohes Engagement pro Social-Media-Post

Allerspätestens seit dem letzten Facebook-Update wissen wir: Eine hohe Reichweite ist nicht alles. Können die Engagement Rates mithalten? Laut Hypetap erreichen die Posts von Neymar auf Instagram eine Engagement Rate von 2,8 Prozent. Damit lässt sich durchaus feststellen, dass dass sowohl Reichweite als auch Engagement stimmen. Neymar veröffentlicht etwa einmal täglich einen Social-Media-Post. Wie viele andere Plattformen können Marken (garantiert) die daraus resultierenden hohen Werte bieten?

Ist Neymar noch Fußballer, Influencer oder gar schon (s)ein eigenes Medienunternehmen? Unabhängig von der Definition kann offenbar ein Fußballer bessere ROIs mit Social-Media-Posts generieren als klassische Medienunternehmen oder sogar Fußball-Klubs. Speziell PSG hat sich erhofft, dass sich der Neymar-Transfer positiv auf die eigenen Aktivitäten auswirkt.

Klar, schon immer haben Adidas, Nike & Co. versucht, die Popularität besonderer Sportler für sich zu nutzen. Im Teamsport waren die Klubs aber lange ein essentieller Bestandteil der Werbeaktivitäten. Dieses Modell könnte sich nun ändern. Speziell mit Blick auf die Top-Stars ist es sogar wahrscheinlich.

Die Social-Media-Aktivitäten von Sportlern und Arbeitgebern sind vertraglich wenig bis gar nicht geregelt. Natürlich können sich die Stars ohne Liga, Team und Mitspieler präsentieren. Aber: Warum sollten die Marken den Umweg über die Klubs gehen? Die Markenverantwortlichen wissen: Jede Interaktion kann ein wichtiger Schritt im Kaufentscheidungsprozess sein.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.