WM 2018: Welche Teams, Spieler & Marken erzielen das höchste Engagement?

WM 2018: Welche Teams, Spieler & Marken erzielen das höchste Engagement?

Philipp Ostsieker

Spätestens seit dem 3:3 zwischen Portugal und Spanien sind wir im WM-Fieber. Wobei, ehrlich gesagt diskutieren wir schon seit Monaten online und offline. Wer sind die Nationen, Fußballer und Sponsoren, welche die Massen am stärksten begeistern?

Hookit ist offizieller Datenpartner der Experten von Sports Pro. Fünf Monate lang verfolgten die Analysten Aktivitäten auf Facebook, Instagram, Twitter und YouTube. Im Visier: die Einzelkonten von 745 Spielern sowie die offiziellen Konten aller 32 teilnehmenden Nationen und der 12 offiziellen WM-Partner der FIFA. Die Interaktionsdaten umfassen die Gesamtzahl der Likes, Kommentare und geteilten Inhalte. Der Analyse-Zeitraum: 1. Januar bis 30. Mai, zwei Wochen vor der WM 2018.

WM 2018 Engagement: Frankreich vorne

Frankreich, Weltmeister von 1998, veröffentlicht weniger als halb so viele Beiträge wie Brasilien. England postete dreimal mehr. Aber: Frankreich erreichte ein weitaus höheres Engagement, erreichte dabei fast 578 Millionen Interaktionen und Videoaufrufe.

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Interessant: Obwohl nicht für die WM 2018 qualifiziert, erzielten die USA mit über 578,5 Millionen Interaktionen und Videoaufrufe. Dies zeigt erneut die wachsende Popularität von Fußball in den USA.

Ronaldo toppt sie alle

Der portugiesische Stürmer Cristiano Ronaldo ist seit Anfang 2018 der mit Abstand aktivste WM-Spieler im Bereich Social Media. Seine Anhängerschaft beträgt rund 325 Millionen Fans. Mit 5.039 Posts auf seinen vier offiziellen Konten hat der Star von Real Madrid etwas mehr als 5,1 Milliarden Interaktionen realisiert. Dass er sich in einem anderen Ranking hinter Gamer Tyler Blevins anstellen musste, wird er verkraften können.

Dies entspricht mehr als dem Vierfachen der Summe, die sein Rivale Lionel Messi generiert hat. Interessanterweise haben die fünf besten Athleten trotz weniger Posts deutlich mehr Interaktionen und Videoaufrufe erreicht als ihre jeweiligen Teams.

Sponsoring: Dauerbrenner Coca-Cola

Coca-Cola wirbt seit der WM 1950 für die Fußball-WM. Damit sind sie der dienstälteste Sponsor der FIFA. Die Marke hat mehr Interaktionen und Videoaufrufe realisiert als alle anderen Top-5-Sponsoren zusammen. Einer der Gründe ist offensichtlich. Im Vorlauf auf die WM 2018 veröffentlichte Coca-Cola 30 Prozent mehr Posts als die anderen Marken.

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Wer gewinnt die „Battle of the brands“?

Adidas ist ein langjähriger FIFA-Partner. Wieder hat das Traditionsunternehmen große Anstrengungen unternommen, um den Konkurrenten Nike auszustechen. Die Marke ist offizieller Ausrüster von 11 der 32 teilnehmenden Teams. Zudem ist Adidas als Sponsor für eine Vielzahl von Top-Spielern aktiv. Prominente Beispiele: Messi, Kroos, Pogba.

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Philipp Ostsieker ist Medien- und Digitalmanager aus Hamburg. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als selbstständiger Digital Content Strategist schreibt Philipp für BASIC thinking die Kolumne „Matchplan“, in der er über den Tellerrand blickt und durch die innovativen Ideen der Sportbranche führt.