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Bücher für Gründer: Veränderungen entflammen mit „Zündstoff für Andersdenker“

Zündstoff für Andersdenker, Murmann Verlag, Anja Förster, Peter Kreuz
Zündstoff für Andersdenker von Anja Förster und Peter Kreuz. (Foto: Murmann Verlag)
geschrieben von Dennis Fischer

Willst du mit deinem Leben und deiner Arbeit Spuren hinterlassen? Das bekannte Autoren-Duo Anja Förster und Peter Kreuz macht dir mit ihrem Buch „Zündstoff für Andersdenker“ buchstäblich Feuer unterm Hintern. Nach der Lektüre willst du rausgehen und eine Delle ins Universum hauen.

Ihr Lieblingswort ist „Anstiften“

Anja Förster und Peter Kreuz bezeichnen sich selbst gerne als Querdenker und Anstifter. „Zündstoff für Andersdenker“ ist ihr neuntes gemeinsames Buch* und eine Zusammenstellung ihrer besten Artikel und Kolumnen der letzten zwei Jahre.

Diese haben sie noch einmal überarbeitet, mit einem Manifest ergänzt, in ein hübsches Layout gebracht und mit jeder Menge Bilder und Zitaten geschmückt.

Sie haben die Artikel in sieben Kapitel einsortiert, die jeweils ein Thema behandeln. Diese reichen von moderner Führung über die innovative Unternehmenskultur bis hin zum Umarmen von Fehlschlägen.

Über allem steht jedoch immer der Aspekt der persönlichen Weiterentwicklung. Denn nur, wenn wir uns selbst verändern, können wir unsere Mitmenschen, Kollegen und auch Vorgesetzte verändern.

Wie ein Streichholz, das andere entzündet. (Financial Times über die beiden Autoren)

Dieses Buch enthält dabei unzählige Denkanstöße, von denen ich dir im Folgenden drei vorstellen möchte. Abschließend beantworte ich dir noch die Frage, ob dieses Buch etwas für dich ist. Am Ende des Artikels hast du die Chance zwei Exemplare zu gewinnen!

Innovationen sind immer erst mal unsinnig

Ein schönes Beispiel, warum Innovationen zu Beginn kein Mensch braucht, geben die beiden Autoren anhand des Rollkoffers. Ich kann mich noch gut an unsere Familienurlaube früher erinnern, in denen mein Vater sich fast einen Bandscheibenvorfall beim Tragen der schweren Koffer geholt hat.

Bis weit in die 90er Jahre hinein hatten wir keinen Rollkoffer und das obwohl Bernard Sadow bereits 1972 unter dem Namen „Rolling Luggage“ ein Patent hierfür angemeldet hatte.

Er war an der Zollabfertigung am Flughafen in Puerto Rico, beladen mit zwei schweren Koffern und ohne Gepäckträger, die es damals häufig gab. Beim Anblick eines Gepäckwagens verschwamm dieser vor seinem geistigen Auge mit den Koffern und die Idee des Rollkoffers war geboren.

An diesem Beispiel sieht man jedoch auch sehr gut, dass Erfinder nicht immer gute Verkäufer sind. Zugeschrieben wird die Erfindung des Rollkoffers nämlich fälschlicherweise Robert Plath, der Ende der 80er Jahre die ersten serienreifen Produkte auf den Markt brachte und damit zum erfolgreichen Unternehmer wurde.

Liebe die Kunden, die nicht normal sind

In fast allen wichtigen Business- und Zeitmanagement-Ratgebern lernen wir das Pareto-Prinzip. 20 Prozent unserer Kunden machen 80 Prozent unseres Umsatzes aus. Auf der anderen Seite verursachen auch 20 Prozent unserer Kunden 80 Prozent unserer Arbeit.

Die Empfehlung lautet also sich auf die Kunden zu konzentrieren, die wenige Sonderwünsche haben und möglichst standardisiert abgearbeitet werden können. Wir sollten also jene 20 Prozent wegschneiden, die mit ihren Spezialanforderungen 80 Prozent unseres Aufwands verursachen.

Wenn es um Innovationen geht, sind die beiden Autoren jedoch völlig anderer Meinung.

Sie schreiben: „Wer nur normale Kunden hat, verpasst systematisch Chancen.“ Sie glauben, dass uns nur die schwierigen Kunden mit zahlreichen Sonderwünschen wirklich aus der Komfortzone katapultieren, damit zum Umdenken anregen und langfristig wachsen lassen.

Wenn wir den Mainstream verlassen wollen, sollten wir diese Kunden also keinesfalls abschneiden, sondern eher versuchen noch mehr von ihnen zu gewinnen!

Think small

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Auch wenn alle Management-Ratgeber propagieren, dass vor allem wir Deutsche endlich größer denken sollten, behauptet das Duo Förster/Kreuz genau das Gegenteil. Ihrer Erfahrung nach führt diese Herangehensweise häufig zum genauen Gegenteil von Bewegung, nämlich Stillstand.

Wenn die Aufgabe zu groß ist, fangen die meisten Menschen gar nicht erst an. Aus diesem Grund sei es besser, klein zu denken und dabei den Slogan von Nike nicht zu vergessen: „Just do it!“

Oder wie ich im Coaching meinen Start-ups gerne sage: „Done is better than perfect!“ Es ist besser, wenn du anfängst und nicht gleich perfekt bist, als alles so lange zu durchdenken, bis es zu spät zum Anfangen ist.

Ist dieses Buch etwas für dich?

Dieses Buch fällt für mich in die Kategorie „Erhobene-Zeigefinger-Bücher“. Das Ziel von „Zündstoff für Andersdenker“ ist es, den Leser anzuzünden. Es geht darum, zu inspirieren, zu provozieren und ihm Ratschläge mit auf den Weg zu geben, wie er privat und beruflich ein innovativeres und aufregenderes Leben führen kann.

Die Autoren sparen dabei nicht mit klaren Handlungsaufforderungen wie „Hören Sie auf…“, „Haben Sie den Mut …“ oder „Beschleunigen Sie …“.

Untermauert wird das Ganze durch das, aus neun Paragraphen bestehende, „Manifest für Andersdenker“ in der Mitte des Buches. Hierin habe sie ihre wichtigsten Thesen noch einmal kurz und kompakt zusammengefasst.

Die 170 groß geschriebenen Seiten, von denen noch ein knappes Drittel aus Grafiken und Zitaten besteht, lesen sich aber sehr unterhaltsam und abwechslungsreich. Vor allem die vielen Geschichten, die sie aus diversen Quellen zusammengetragen haben, hinterlassen sehr gute Bilder im Kopf des Lesers.

An eine erinnere ich mich besonders gerne. Sie handelt von den Rothirschen, die durch den Eisernen Vorhang getrennt wurden. Der Stacheldrahtzaun separierte sie in Ost- und West-Hirsche.

Forscher verfolgten sechs Jahre lang die Wanderrouten der beiden Gruppen und machten dabei eine sehr interessante Entdeckung. Auch Jahre nach dem Mauerfall und dem Abbau des Stacheldrahtes überquerte keine der beiden Gruppen die imaginäre Grenze. Sie hatten offenbar das Ende des Kalten Krieges noch nicht mitbekommen.

„Zündstoff für Andersdenker“ ist also definitiv eine Inspirationsquelle für alle, die gerne wieder mehr um die Ecke denken wollen, Grenzen überschreiten möchten und dabei auch andere gerne zum Querdenken anstiften.

Gewinne 2 x 1 Exemplar von „Zündstoff für Andersdenker“

Wenn du jetzt der Meinung bist, dass „Zündstoff für Andersdenker“ etwas für dich ist, hast du die einmalige Gelegenheit zwei Exemplare im Wert von insgesamt über 50 Euro zu gewinnen. Diese verlosen wir in Kooperation mit dem Murmann Verlag.

Schreibe dazu einfach bis spätestens Sonntag, den 12. August 2018 um 12 Uhr, einen Kommentar unter den Artikel und gib an, warum gerade du dieses Buch dringend lesen solltest und was du gerne in deinem Job oder Privatleben verändern möchtest!

Teile den Artikel auch gerne auf Facebook, damit möglichst viele deiner Freunde angezündet werden. Viel Erfolg!

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Einsendeschluss ist Sonntag, der 12. August 2018, 12 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt nach Ablauf von drei Wochen, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich dieser nicht innerhalb von drei Wochen nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Alle Daten der anderen Teilnehmer werden nach Ablauf des Gewinnspiels gelöscht und nicht an Dritte weitergegeben oder zu anderen Zwecken genutzt. 


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Über den Autor

Dennis Fischer

Dennis Fischer studierte „International Management“ in Reutlingen und Reims, Frankreich. Nach drei Stationen in Start-ups in Berlin und München, hat er vor zwei Jahren den Schritt in die Selbständigkeit gewagt. Heute arbeitet er als Business-Coach, Speaker und Innovationsberater.

Schon seit seinem 16. Lebensjahr liest er leidenschaftlich gerne Business-Ratgeber und besucht sämtliche verfügbaren Kurse im Bereich Persönlichkeitsentwicklung. Seit 2016 liest er jede Woche einen Ratgeber und stellt die spannendsten Denkanstöße daraus auf seinem Blog www.52ways.de vor.

22 Kommentare

  • Vielen Dank für den schönen Artikel und den Buchtipp. Gerne möchte ich ein Exemplar gewinnen. Ich wechsle nächste Woche in die Selbstständigkeit und würde mich über etwas mentale Unterstützung in dieser Form freuen. Der zusätzliche Input tut in der Hinsicht sicher auch gut. 😉

    Liebe Grüße,
    Florian

  • Ich habe zwar gerade erst mein Abi geschafft beschäftige mich aber schon ein weilchen mit Persönlichkeitsentwicklung. Da war dieser Artikel und das Buch eine interessante Vorstellung auch in Bezug wohin ich mich und mein Schaffen in kommender Zeit ausrichten möchte. deswegen wäre ich sehr glücklich wenn eins der Exemplare gewinnen würde.

    Grüße Linus 🙂

  • Hört sich sehr spannend und motivierend an. Ich bin schon selbstständig und daher gibt es immer noch ein weiteres Projekt bei dem Tipps und Motivation weiterhelfen.

  • Hallo ihr Lieben,
    da ich mich gerade in einem Neustart befinde, kommt dieses Buch für mich genau perfekt. Und ich bin für jede Form der Unterstützung dankbar.

    Motivierende Grüße
    Margit

  • Hey Dennis, Hi Basicthinking-Team,

    wir, Aike und ich, haben in 2012 unseren Traum verwirklicht und gegründet. Nach 4 Tagen kennenlernen auf nem Gründerworkshop zum „lean startup thinking“ versteht sich – einfach mal JUSTDOIT 😉

    Jetzt sind wir 6 Jahre weiter, unser Unternehmen Stickerstars – mit dem wir jedermann/frau und jeden Verein zu echten sammelbaren Stickerstars machen – agiert mit 25 grandiosen Jungs& Mädels in 3 Ländern (DACH).
    Wir verschlingen massenhaft Sachbücher, Blogs und Fachmaterial. Also wenn ihr mal einen Tipp braucht, dann legen wir euch direkt „Play Bigger“ ans Herz 😉

    Ansonsten freun wir uns aufs Losglück und die (hoffentlich) neue Lese-„Zündstoff“ von euch.

    Ahoi aus Berlin
    Micha

  • Das erste Buch der beiden Autoren war gut – keine Frage. Danach ging ein meiner Meinung nur Bergab. Kohle machen und heiße Luft verkaufen war wohl die Devise.
    Ich vertraue auf Dein Urteil und vielleicht versöhnt mich dieses Buch ja wieder mit Kreuz/Förster. Und wenn ich das Buch gewinne, lese ich es auch und gebe den beiden eine Chance.

  • Das Buch klingt äußerst interessant, wer will schon nicht persönlich wachsen. Beim Lesen von tollen, kleinen Geschichten auch noch sinnvollen Input zu erhalten. Und wer weiß, vielleicht nehme ich etwas aus dem Buch, was für mich eine signifikante Veränderung hervorruft.

  • Ich bin der Meinung, das nur radikal neue Ideen uns in Zukunft weiterhelfen. Im Job z.B. würde ich mehr flexibles Arbeiten anregen.

  • Hallo , ich bin zwar Selbstständig und kenne höhen und Tiefen. Ich bin immer neugierig und offen was neues zu lernen. Ich denke, das dieses Buch mir neue Ideen bingen kann, die mir viel nützen werden. Lg Viki

  • Ich bin gespannt auf das Buch – gerade weil es andere Ansätze aufzeigt (think small) als die momentan überall verbreiteten Ideen. Würde mich auf jeden Fall riesig freuen.

  • Ich bin bisher nicht sehr veränderungsfreudig, deshalb könnte das Buch vielleicht meine Motivation und den Mut zu einer beruflichen Neuorientierung steigern!

  • „Um die Ecke denken“, „Grenzen überschreiten“, aber auch einfach mal wieder raus aus der eigenen Komfortzone – das ist genau das was ich will. Ich weiß aber nicht so recht wie ich das anstellen soll.
    Privat ändert sich bei mir durch einen Umzug in eine andere Stadt gerade einiges. Diese Situation will ich nutzen um mal wieder alles neu zu machen.
    Darum ist dieses Buch genau der nötige Zündfunke den ich brauche.

  • Super Sache!
    Da ich immer wieder anecke mit meiner Denkweise und nicht so ganz in Organisationstrukturen zu passen scheine, erhoffe ich mir mit dem Buch vielleicht ein paar Antworten..
    Gutes losglück an den Rest!
    Greetz

  • Hi Dennis,
    Ich bin in einem großen, eher als behäbig und langsam angesehenen Unternehmen beschäftigt. Aber auch hier könnte sich etwas tun, wenn solche Anstöße von innen kommen. Sie kommen auch, halt eher evolutionär über die neue Management Generation als ganz kurzfristig. Vielleicht ist auch gerade das nachhaltig? Oder doch zu langsam?

    Viele Grüße,
    Max

  • Ich nehme gerne am Gewinnspiel Teil, um mir neue Inspirationen zu besorgen, wie ich in meinem Alltagsleben Umdenken kann und Dinge verbessern.
    Oft weiß man ja nicht welche Impulse so ein Buch auslöst, daher müsste ich mich überraschen lassen 🙂

  • Hallo Dennis,

    super Buchvorstellung, das macht gleich Lust auf mehr. Momentan mache ich gerade einen Quereinstieg in den Vertrieb, daher passt der Begriff „Querdenker“ wortwörtlich dazu.Viel mehr interessieren mich neben den bisher vorgestellten Ideen, die noch nicht genannten. Bereits durch deinen Beitrag habe ich schon was gelernt und ich habe Lust auf mehr Zündstoff genauso wie auf weitere Geschichten!

  • Hi Dennis,

    das Buch interessiert mich, weil ich ein eher risikoscheuer Mensch bin, mich aber zur Zeit beruflich verändern möchte. Dafür brauche ich ein wenig Brandstiftung. 😉
    Liebe Grüße

  • Ohne dich, Dennis, würde ich nicht so konkret an persönlicher Veränderung arbeiten und in Schockstarre verharren. Diese Buch ist daher für mich ein weiterer Baustein auf meiner Reise in die berufliche Zufriedenheit.

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