E-Fernbus Flixbus

Von grün zu blau: Das bedeutet der Farbwechsel bei Flixbus

Marinela Potor
Foto: Flixbus

Ab morgen könntet ihr zwischen Frankfurt und Mannheim einen blauen Flixbus sehen. Doch was bedeutet der Farbwechsel vom typischen grün zu blau bei Flixbus?

Die Antwort hat etwas mit Flixbus neuem E-Fernbus zu tun und der Kooperation zwischen Flixbus, atmosfair und dem Ökostrom-Anbieter Greenpeace Energy. Doch der Reihe nach.

Flixbus launcht ersten E-Fernbus in Deutschland

Beginnen wir beim E-Fernbus. Am 25. Oktober feiert Flixbus eine Deutschland-Premiere. Ab diesem Datum wird das Unternehmen Deutschlands ersten elektrischen Fernbus auf die Straße schicken.

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Nachdem Flixbus bereits im Frühjahr 2018 den weltweit ersten E-Fernbus auf der Strecke Paris – Amien eingeweiht hatte, setzt das Unternehmen seinen Kurs gen Elektromobilität weiter fort.

Der E-Fernbus wird dabei zwischen Mannheim und Frankfurt am Main verkehren und auch Halt in Heidelberg und am Frankfurter Flughafen machen. Hin und zurück würde der Bus damit rund 200 Kilometer fahren. Das Aufladen soll ein bis zwei Mal pro Tag und über Nacht an einer 80 Kilowatt-Ladesäule erfolgen.

E-Fernbus Flixbus Ladestation
Ein bis zwei Mal pro Tag und über Nacht soll der E-Bus aufgeladen werden. (Foto: Flixbus)

E-Fernbus nutzt Ökostrom

Der Strom dazu kommt vom Ökostrom-Anbieter Greenpeace Energy. Flixbus versichert, dass der Strom für den E-Fernbus ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen kommt. Die entspricht nach Aussagen von Flixbus und Flixbus Klimapartner atmosfair einer Einsparung von 82 Tonnen CO2-Emissionen im ersten Jahr.

Über atmosfair konnten Passagiere von Flixbus als auch von Flixtrain bereits in der Vergangenheit den CO2-Ausstoß aus ihren Fahrten mit den Dieselbussen von Flixmobility kompensieren. Für den neuen E-Fernbus sei dies nicht mehr nötig, da dieser 100 Prozent emissionsfrei fahre, sagt das Unternehmen.

Wir fassen also zusammen: Flixbus führt einen neuen E-Fernbus ein und kooperiert nicht nur weiter mit atmosfair, sondern ab sofort auch mit Greenpeace Energy für den Ökostrom des E-Busses. All das hat zum Farbwechsel bei Flixbus geführt.

Farbwechsel soll symbolisch sein

Der neue E-Fernbus soll nämlich nicht mehr wie bisher allein im knalligen grün daherkommen. Vielmehr beschreibt Flixbus die neue blaue Farbe als “Aquamarin”. Der Blauton soll die rein gehaltene Atmosphäre widerspiegeln.

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Die Folierung wird dabei jedoch, je nach Lichteinfall, die zwischen Grün und Blau wechseln. Das soll den Stromfluss symbolisieren. Der Grünton wiederum steht für den Ökostrom von Greenpeace Energy – und natürlich für die Traditionsfarbe von Flixbus.

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.