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Die Hypebahn der Hochbahn: Peinlich oder besser als die BVG?

Christian Erxleben
Auch Hamburg will einen angesagten Nahverkehrsbetrieb. (Foto: Screenshot / YouTube)

Die Hamburger Hochbahn möchte offenbar an den Erfolg der Kollegen aus Berlin anknüpfen und versucht sich an einem hippen Werbe-Video. Doch nicht überall kommt der Clip gut an.

Die Berliner Verkehrsbetriebe – oder kurz BVG – dominieren seit einigen Jahren die Social-Media-Welt des deutschen Nahverkehrs. Den Berlinern ist es mit ihrer Agentur Jung von Matt gelungen, das angestaubte und negative Image eines Verkehrsbetriebs aufzupolieren.

Das Geheimnis hinter dem Erfolg der BVG ist eine Kombination aus frechen Sprüchen, klarer Kante und Berliner Schnauze. Dabei gelingt es den Berliner Verkehrsbetrieben vor allem – und das ist essenziell –, dass ihre Videos und Tweets nicht gestellt erscheinen.

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Die Hochbahn springt auf den Hypetrain

Eben dieses junge, angesagte, hippe und beliebte Image will nun auch die Hamburger Hochbahn auf sich übertragen. Den Anfang soll dabei eine neue Kampagne von Publicis Pixelpark machen.

Diese verwandelt die Hamburger Hochbahn für knapp zwei Minuten in die Hypebahn. Diese ist gefüllt mit allem, was das Internet so liebt: Alpakas,  Katzen-Babys, Prominente, Roboter und natürlich Influencer. Unterlegt und begleitet wird das HVV-Video mit Techno-Klängen von Scooter-Frontmann H. P. Baxxter.

Abgerundet wird das Video mit einem kleinen Seitenhieb gegen zahlreiche andere Verkehrsbetriebe des Landes. „Bei uns läuft alles nach Plan. Selbst die Werbung.“

Gelungener Einstand oder kompletter Flop?

Doch wie kommt der neue Auftritt der Hochbahn im Social Web an? Die klare Antwort: Gemischt. Einerseits findet der Clip Befürworter. Auch das Branchen-Magazin Werben & Verkaufen schreibt: „Die BVG wird’s in Zukunft schwerer haben: Denn die Hamburger Hochbahn ist mindestens so hip und cool wie die Berliner.“

Auf Twitter hingegen ist die Stimmung nicht so positiv. Im Gegenteil: Die Twitter-Gemeinde macht sich auf die Suche nach Therapeuten, geht zu Fuß oder ist schlicht ein wenig enttäuscht.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.