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Die Belkin-Powerbank Boost Charge im Härtetest

Christian Erxleben
Die Boost Charge von Belkin ist speziell für Apple-Geräte konzipiert. (Foto: Screenshot / YouTube)

Eine leistungsstarke Powerbank gehört heute zur Standard-Ausrüstung eines jeden Smartphone-Besitzers. Doch nicht jedes Gerät macht die Nutzer gleichermaßen glücklich. Deshalb haben wir die Powerbank Boost Charge von Belkin für dich getestet.

Während die ersten Handys noch mit Laufzeiten von mehreren Tagen aufwarten konnten, ist man heute als Smartphone-Besitzer schon glücklich, wenn das eigene Gerät den Arbeitstag mit einer Ladung übersteht.

Unter den immer besseren Smartphones und stets fortschreitenden Anwendungen leidet vor allem die Akkulaufzeit. Deswegen ist es essenziell, in einigen Situationen mit einer Powerbank eine Energie-Reserve in der Hinterhand zu haben.

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Doch wie findest du die richtige Powerbank? Welches Gerät bringt wirklich Leistung? Das wollten wir auch wissen und haben deshalb die Belkin-Powerbank Boost Charge einem mehrwöchigen Test unterzogen.

Lieferumfang und Kosten

Die Boost Charge kommt im kleinen Päckchen und mit geringem Lieferumfang an. Neben der Powerbank* liegen lediglich noch die Anleitung und die Sicherheitshinweise bei.

Der Kostenpunkt in dieser Zusammenstellung: 59,99 Euro. Für einen Aufpreis von zehn Euro gibt es ein USB-C Lightning-Kabel noch mit dazu.

Größe und Gewicht

Wer knapp 60 Euro in die Hand nimmt, erhält dafür mit der Boost Charge von Belkin eine smarte und leistungsstarke Powerbank. Mit weniger als 240 Gramm fällt das Gerät nicht sonderlich ins Gewicht.

Und auch die Maße der Powerbank eignen sich perfekt für die Nutzung im Alltag – auch unterwegs. Auf eine Höhe von 15,4 Zentimeter kommen 7,1 Zentimeter Breite und lediglich 1,7 Zentimeter Tiefe. Im Endeffekt ist die Boost Charge damit nur ein wenig größer als ein normales iPhone 8.

Leistung und Ausstattung

Die Powerbank verfügt neben einem Ein- und Ausschalter außerdem über vier kleine LED-Leuchten, die den aktuellen Ladestand anzeigen. Hinzu kommen zwei normale USB-A-Anschlüsse und ein Lightning-Anschluss speziell für Apple-Geräte.

Durch die verschiedenen Anschlüsse lässt sich die Boost Charge auf unterschiedliche Varianten laden und dient im geladenen Zustand zudem gleich zwei Smartphones als Ladestation.

Die Leistung des Akkus beläuft sich auf 10.000 Milliamperestunden (mAh). Daraus sollen sich laut Herstellerangaben für iPhones 70 zusätzliche Stunden und für iPads immerhin 19 zusätzliche Stunden an Laufzeit ergeben.

Die Boost Charge im Dauertest

Da insbesondere die tatsächliche Leistung einer Powerbank entscheidend ist, haben wir die Boost Charge einem kleinen Härtetest unterzogen. Wir haben geschaut, wie lange ein iPhone 8 ohne zusätzliches Laden durchhält, wenn es nur mit Hilfe der Belkin-Powerbank geladen wird.

Für den Test wurde das iPhone zudem sehr intensiv genutzt. Im Durchschnitt betrug die Bildschirmzeit mehr als viereinhalb Stunden pro Tag – inklusive energieraubenden Mobile Games, Livestreams und Social-Media-Nutzung.

Das Ergebnis: Mit einer vollen Ladung konnten wir, nachdem der Speicher des Smartphones das erste Mal leer war, vier weitere komplette Tage füllen. Das entspricht mehr als 90 Stunden an zusätzlicher Laufzeit. Bei einer weniger intensiven Nutzung des Smartphones im Alltag hätte die Powerbank mit Sicherheit auch genügend Energie für eine Woche geliefert.

Und obwohl Belkin in den Sicherheitshinweisen davor warnt, dass die Powerbank beim Laden oder Benutzen warm werden könnte, haben wir davon nichts bemerkt.

Fazit

Die Boost Charge von Belkin ist jeden einzelnen der 60 beziehungsweise 70 Euro absolut wert. Die Powerbank ist relativ schnell geladen und liefert selbst bei intensiver Nutzung überzeugende Ergebnisse.

Mit dieser Powerbank im Gepäck kannst du dich problemlos eine Woche in den Dschungel begeben und kehrst danach trotzdem noch mit geladenem Akku zurück!

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.