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Instagram-SEO: So machst du deinen Account für Google und Co. attraktiv

Philip Bolognesi
Instagram ist kein SEO-freundliches Netzwerk. Doch einige Schritte solltest du beachten, um bei Google aufzutauchen. (Foto: pexels.com / Jeremy Levin)

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Es ist nicht neu, dass Instagram in keinem Marketing-Mix fehlen darf. Neu dürfte den meisten Nutzern jedoch sein, dass es möglich ist, den eigenen Instagram-Account für Google aufzuhübschen. Wir geben dir Tipps für deine Instagram-SEO-Strategie.

Instagram zieht nach wie vor neue Nutzer an und ist längst auch für Werbungtreibende interessant. Um jedoch neue Fans und Follower für sich und seine Marke zu gewinnen, müssen Marketer bei Instagram ihr Profil permanent optimieren.

Denn die Facebook-Tochter verhindert es, dass die Bilder der Nutzer durch Google und andere Suchmaschinen indexiert werden. Lediglich das Profil der User taucht in den Suchergebnissen auf. (Hier haben wir eine Erklärung, wie du deine Instagram-Biografie optimierst.)

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Um es zunächst deutlich festzuhalten: Instagram-SEO ist keine Raketenwissenschaft. Doch einige wesentliche Schritte sind nötig, um das eigene Profil zu optimieren. Diese kannst du auch schnell umsetzen.

Keywords im Namen und in der Bio unterbringen

Was naheliegend für den Bereich der Suchmaschinenoptimierung ist, ist für viele Nutzer nicht sofort einleuchtend. Relevante Keywords und Suchbegriffe, die für dich und dein Business entscheidend sind, dürfen im „schriftlichen“ Teil deines Accounts nicht fehlen.

Auch in deinem Benutzernamen und deinem Instagram-Handle (Name mit @-Zeichen) solltest du versuchen, ein entsprechendes Keyword unterzubringen. Für ein privates Profil ist es wahrscheinlich irrelevant.

Doch für Solo- oder Entrepreneure ist dieser Faktor wegweisend. Das betrifft zum Beispiel Fotografen, Mode-Berater oder Food-Blogger. Denn Instagram verbindet deine Inhalte mit einzelnen Kategorien wie Food, Fashion oder Humor.

Falls du bereits seit längerer Zeit bei Instagram aktiv bist, kannst du jederzeit problemlos deinen Handle entsprechend optimieren. Du solltest dabei jedoch abwägen, ob dich deine Community auch unter deinem neuen Namen findet.

In deinem Profil hast du auf 150 Zeichen darüber hinaus die Chance, die für dich relevanten Keywords einzubauen. Hier gilt jedoch die Prämisse, kein Keyword-Stuffing zu betreiben und recht ästhetisch deine Schlagworte unterzubringen.

Auch Hashtags können hier in reduzierter Art vorkommen. Da die Instagram-Bio der einzige Ort ist, die in HTML ausgespielt wird, ist hier ein Mix aus attraktiven Text-Inhalten und aussagekräftigen Hashtags erfolgsversprechend.

Bildtexte für Instagram-SEO optimieren

Google und Co. interpretieren den Text unter deinen Bildern (Caption) wie die Meta Description einer gewöhnlichen Webseite. Achte folglich darauf, dass die relevanten Aussagen und Keywords ganz zu Beginn des Textes unter deinem Bild zu sehen sind.

Hashtags, die am Anfang des Textes stehen, sind dabei wenig ästhetisch. Daher solltest du sie am Ende deiner Bildunterschrift oder deines Textes einbinden.

Social-Profil-Schema bei Google einrichten

Instagram-SEO, Schema.org-Markup
Mit dem Schema.org-Markup kannst du deine Social Media-Profile für Google einrichten. Sie werden anschließend unter Profile in den Suchergebnissen dargestellt.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen: Mit dem Schema.org-Markup kannst du deine Social-Media-Profile für Google erstellen und dort anzeigen lassen.

Für Marken, die im Knowledge Graph auftauchen, ist das ein nicht zu vernachlässigendes Angebot. So lassen sich die eigenen Social-Media-Profile ganz ansehnlich unter die Ergebnisse drapieren. (siehe Bild).

Fazit: Instagram ist kein SEO-freundliches Netzwerk

Wie du siehst, gibt es zwar nicht viele Stellschrauben, die du drehen kannst und musst, um deinen Instagram-Kanal in Bezug auf Instagram-SEO zu optimieren.

Trotzdem bilden die oben genannten Schritte eine gute Grundlage, um zusätzlich Reichweite und Aufmerksamkeit über Suchmaschinen zu erzielen.

Doch trotz aller Keywords und Hashtags solltest du wesentliche Dinge nicht aus den Augen lassen: Dein Content sollte relevant für deine Fans sowie nützlich, persönlich und unterhaltend sein.

Denn was nützt dir eine erhöhte Reichweite, die dir und deinem Unternehmen ansehnliche Zahlen aber wenig Ertrag einbringt?

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Philip Bolognesi war von 2018 bis 2020 in der Redaktion von BASIC thinking tätig. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover.