Instagram, Spam, Fake-Profile, Bots, Privatsphäre

Instagram: Nicht mehr als ein frustrierender Ort

Vivien Stellmach
Instagram ist als tolerante Foto-Plattform für alle gestartet. Fake-Profile und Bots machen jetzt ziemlich viel kaputt. (Foto: Pixabay.com / ijmaki)

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Auf Instagram nehmen Fake-Profile und Bots immer mehr Raum ein. Das Spam-Problem ist unheimlich störend und raubt uns zunehmend den Spaß. Warum die Foto- und Videoplattform bald nur noch privat funktionieren kann, wenn sich nichts ändert. Ein Kommentar.

Kennst du das auch? Du schaltest dein Instagram-Profil öffentlich, weil du dein neues Lieblingsfoto noch mit anderen Leuten teilen willst als nur mit deinen persönlichen Freunden und Followern.

Du versiehst das Foto mit ein paar Hashtags, damit andere Nutzer es leichter finden können. Die ersten Likes und Kommentare trudeln ein, aber du siehst sofort: Sie stammen nur von irgendwelchen Unternehmen, Fake-Profilen und Engagement-Bots.

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Der Spaß an der Sache ist dir schon vergangen. Jetzt sehen sich die ersten Fake-Accounts auch deine Stories an und folgen dir. Mass Storyviewing heißt das dann. Genervt schaltest du dein Profil wieder privat.

Instagram hat ein Problem mit Fake-Profilen und Bots

Es ist nicht neu, dass auf Instagram mittlerweile viele Fake-Profile und Bots unterwegs sind. Gefährlich ist das Problem für uns nicht, aber extrem nervig.

Früher haben wir uns darüber gefreut, wenn echte Leute unsere Fotos geliked und uns gefolgt sind. Es hat einfach Spaß gemacht. Und hin und wieder sind durch Instagram sogar neue Bekanntschaften entstanden. Wenn wir durch öffentlich geteilte Beiträge auf ähnliche Accounts aufmerksam geworden sind zum Beispiel.

Heute ist das nicht mehr möglich, ohne sich von Fake-Accounts und Engagement-Bots belästigen zu lassen. Mittlerweile sind sie sogar in den Stories angekommen. Wer sein Profil öffentlich stellt, muss damit rechnen, automatisierte Likes, Kommentare, Story-Ansichten und Abonnenten zu kassieren.

Instagram entwickelt sich unfreiwillig zur privaten Plattform

Wer damit nichts zu tun haben will, dem bleibt eigentlich nur eines übrig: Sein Profil wieder privat zu schalten.

Fake-Profile und Bots kommen dann nicht mehr an einen heran. Es gehen aber auch viele schöne Möglichkeiten verloren, die Instagram früher so attraktiv gemacht haben.

Unsere Beiträge und Stories können von anderen Nutzern nicht mehr über die Hashtag-Funktion gefunden werden. In erster Linie würden wir also nur mit unseren Followern kommunizieren. Unsere Fotos und Videos wären von der weiten Instagram-Welt abgeschirmt. Mehr Reichweite zu generieren, wäre nur schwer möglich.

Natürlich könnten wir immer noch selbst auf andere Profile zugehen. Aber Instagram hat noch nie als Einbahnstraße funktioniert. Der Sinn der Plattform würde schlichtweg verloren gehen.

Die Zukunft ist privat

Mark Zuckerberg hatte es dieses Jahr schon auf der Entwicklerkonferenz F8 angekündigt: „Die Zukunft ist privat.“

Dass der Facebook-Chef, dem Instagram eben auch gehört, damit auch auf andere Plattformen bezogen richtig liegt, hätte er vielleicht selbst nicht gedacht. Aber es stimmt: Privatsphäre ist für Nutzer immer wichtiger. Auf Facebook rücken Gruppen und Stories schon längst in den Vordergrund.

Außerdem haben Facebook-Nutzer den Vorteil, durch die eigene Freundesliste grundsätzlich nur für einen bestimmten Personenkreis verfügbar zu sein.

So funktioniert Facebook, aber eben nicht Instagram. Wenn die Foto-Plattform sich also nicht schleunigst eine Lösung für ihr großes Spam-Problem einfallen lässt, könnte sich die Kommunikation immer weiter ins Private verschieben.

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Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.