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Kurzmeldungen: Steuern per Bitcoin, Tesla-Konfigurationen, Android-Lücke und Redesign

Bild: AbsolutVision
geschrieben von Felix Baumann

Steuern per Bitcoin bezahlen

Kein Mensch bezahlt gerne Steuern. Wenn es doch einmal dazu kommt, dass wir nach Bearbeitung unserer Steuererklärung eine Nachzahlung tätigen müssen, dann wird diese bei uns meist per Bankeinzug oder Überweisung beglichen. Eine Stadt in Kanada geht nun einen modernen und digitalen Weg und gibt seinen Einwohnern die Möglichkeit, die Abgabe per Bitcoin zu bezahlen.

Kanada wird digital.

Wie The Next Web berichtet, hat der Stadtrat von Richmon Hill am 10. Juli eine Vereinbarung mit einem Zahlungsdienstleister für Kryptowährungen unterzeichnet. Damit ist man schon die zweite Stadt in Kanada, nachdem bereits Anfang des Jahres die Stadt Innisfil die digitalen Münzen als Zahlungsoption ergänzte. Jetzt wird man erst mal beobachten, ob der Dienst auch von den Bürgern angenommen wird.

Basispreis bei Tesla steigt

Tesla hat es auch nach einigen Jahren noch nicht wirklich leicht. Erst kürzlich konnte man zwar einen neuen Produktionsrekord feiern, wenn es aber nach Mitarbeitern geht, dann geht dieses Wachstum zulasten der Qualität. Um die Profitabilität weiter zu steigern, erhöht der Autobauer nun die Basispreise für seine Modelle S und X.

Tesla erhöht den Basispreis, auch für das Model S.

Das berichtet engadget unter Berufung auf Electrek. Bei beiden Modellen entfällt die preisgünstigste Basisversion. Wer ab sofort ein Modell S haben möchte, der bezahlt mindesten 80.000 Dollar. Beim Modell X sind es 85.000 Dollar. Außerdem wird die Standardlackierung auf perlweiß umgestellt. Wer es doch lieber weiterhin schwarz möchte, der bezahlt noch mal 750 Dollar mehr.

Android mit Berechtigungslücken

Als Android vor einigen Jahren ein eigenes Berechtigungssystem einführte, schien der Datenschutz für Nutzer deutlich verbessert worden zu sein. Seitdem müssen Apps bei erstmaliger Verwendung von kritischen Berechtigungen (Standort, Speicher etc.) den Nutzer um Erlaubnis bitten. Dieser Mechanismus kann aber anscheinend einfach umgangen werden. C|net berichtet, dass Forscher über 1.000 Android-Apps im amerikanischen Play Store gefunden haben, die auf sensible Smartphonedaten ohne Nachfrage zugreifen.

Das Android-Berechtigungssystem kann umgangen werden (Bild: Rami Al-zayat)

Das Ganze funktioniert über simple Tricks, wie dem Auslesen von Metadaten der Fotos (daraus lässt sich ein Standortverlauf anfertigen) oder durch das Teilen von Ressourcen mit anderen Apps. Hat App A die Berechtigung den Standort auszulesen, dann wird dieser einfach über eine Datei im Speicher dokumentiert. App B kann dann auf diese Datei zugreifen und hat somit auch indirekt Zugriff auf den Standort. Google möchte das Problem mit dem neuen Berechtigungsmanagement in Android Q lösen.

Google Home Redesign erreicht Lenovo

Mit dem Smart Display von Lenovo schaffte es dieses Jahr erstmals ein intelligenter Bildschirm mit Google Assistant nach Deutschland. Leider ist der Funktionsumfang noch relativ gering, weshalb in Tests meist Amazons Echo Show etwas besser abschneidet. Auf der diesjährigen Google I/O kündigte der Hersteller ein Redesign der Oberfläche an, welches nun auch die Lenovo-Geräte OTA erreicht.

Das Lenovo Smart Display erhält ein größeres Update.

Mit dem Update halten laut 9TO5 Google einige kleine Veränderungen Einzug. So ist der prominente weiße Hintergrund verschwunden (stattdessen wird das aktuell angezeigte Bild überlagert) und Top-Nachrichten von Google News werden jetzt prominenter angezeigt. Alles in allem dürfen wir aber keinen großen Wurf erwarten. Neue Features enthält das Update nicht.

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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