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Google-Suchergebnisse teilen: Sinnvoll oder unnötig?

Christian Erxleben
Google hat es einigen Nutzern ermöglicht, ihre Suchergebnisse zu teilen. (Foto: Pixabay.com / IO-Images)

Was passiert, wenn Nutzer ihre Google-Suchergebnisse über einen Sharing-Button mit ihren Freunden teilen können? Diese Frage haben sich die Entwickler der Suchmaschine gestellt. Das wirft eine grundsätzliche Frage auf: Brauchen wir eine solche Funktion überhaupt?

Sharing-Funktionen gehören mittlerweile fest zum Alltag von Internet-Nutzern. Sie bilden die Grundlage beinahe eines jeden sozialen Netzwerks. Manchmal handelt es sich um öffentliche Shares, ein anderes Mal um privates Sharing via Messenger.

Und sogar auf Websites und in Newslettern haben Teilen-Buttons in der Zwischenzeit einen festen Platz ergattert. Ob das nun rechtlich immer vollkommen konform ist, sei an dieser Stelle dahingestellt.

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Sharing-Funktion für Google-Suchergebnisse getestet

Nur an einem Ort waren wir bislang vor Sharing-Funktionen sicher: in den allermeisten Suchmaschinen.

Der Grund dafür liegt offensichtlich auf der Hand. Schließlich stellt sich die Frage: Warum sollen Nutzer Google-Suchergebnisse mit ihren Freunden teilen, wenn sie noch nicht einmal wissen, ob der entsprechende Link hilfreich ist.

Trotzdem hat Google nun mit einigen ausgewählten Nutzern einen kurzen Test durchgeführt. Das zeigten zahlreiche Posts auf Twitter in den letzten Tagen. Konkret gibt es drei neue Funktionen in den Suchergebnissen:

  1. Die Möglichkeit, einen Link zu teilen.
  2. Die Option, den Cache zu öffnen.
  3. Die Möglichkeit, den Link in einem neuen Fenster zu öffnen.

Nur kurz darauf bestätigte Google-Manager Danny Sullivan die Vermutungen der Twitter-Nutzer. Bei der Funktion für Google-Suchergebnisse handelt es sich tatsächlich um einen Test und nicht um einen Bug.

Warum könnte es sinnvoll sein, Google-Suchergebnisse zu teilen?

Das ist wohl die erste Frage, die sich Nutzer stellen. Einen Teil einer möglichen Antwort haben wir bereits oben gegeben: Eine Sharing-Funktion ist tendenziell eher nach dem Lesen eines Artikels hilfreich – und nicht zuvor.

Außerdem ist es mindestens genauso einfach – wenn nicht sogar einfacher – die URL zu kopieren oder die Sharing-Funktionen der jeweiligen Seite zu verwenden.

Auch wenn es derzeit also noch nicht wirklich eine sinnvolle Verwendung zu geben scheint, ist der Test trotzdem spannend. Das gilt gerade mit Blick auf Googles neustes soziales Netzwerk Shoelace.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.