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Homescreen! Ein Blick auf das Smartphone von Stephanie Wißmann

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geschrieben von Christian Erxleben

In der Serie „Homescreen!“ präsentieren wir dir regelmäßig die Homescreens von Menschen aus der Social Media-, Marketing-, Medien- und Tech-Welt – inklusive spannender App-Empfehlungen und Tipps für alles von To-Do-Listen bis zum kleinen Game für zwischendurch. Heute: Stephanie Wißmann, Vice President Digital and Growth bei Tyntec.

Es gab mal einen kurzen Zeitraum von zwei, drei Tagen, an denen ich einen völlig leeren Homescreen hatte. Nicht, weil das iPhone neu war.

Ich hatte das Buch „Make me time„* von Jake Knapp und John Zeratsky gelesen, in dem sie einen komplett freien ersten Homescreen empfehlen. Dadurch verbringt man nicht so viel Zeit mit „einfach mal schauen“ und arbeitet fokussierter.


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Ich ertappe mich oft dabei, wie ich in Leerlauf- oder Wartezeiten automatisch nach dem Handy greife und Mails checke, bei Instagram vorbeischaue, News lese. Wirklich produktiv ist das nicht.

Mittlerweile habe ich zwar wieder Apps auf dem Start-Screen. Die Aktion hat aber doch langfristige Folgen hinterlassen. Nur die allerwichtigsten und besten Apps, die ich regelmäßig nutze, bekommen einen Platz auf der ersten Seite. Und bei einigen habe ich die tägliche Nutzungszeit limitiert.

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Der Homescreen von Stephanie Wißmann, Vice President Digital and Growth bei Tyntec.

E-Mails bitte nur beruflich

Auf dem Screenshot sieht man, dass die E-Mail nicht das Kommunikationsmittel meiner Wahl ist. Ich habe alle beruflichen und privaten Konten – auch den alten Hotmail-Account – mit dem Handy verknüpft. Das erklärt auch die erschreckend hohe Zahl der ungelesenen Mails.

Aber weil so viel Spam und Unwichtiges dabei ist, mache ich mir manchmal keine Mühe mehr, alles zu löschen. Mit meinen Arbeits-Mails bin ich immer aber immer auf dem neuesten Stand. WhatsApp-Nachrichten hingegen bleiben bei mir nie ungelesen.

Damit bestätige ich das, was viele Studien belegen – und liefere damit persönlich den besten Grund, warum Unternehmen mehr auf Messenger wie WhatsApp (für Android) setzen sollten, wenn es um erfolgreiche und sinnvolle Kommunikation mit ihren Kunden geht.

Organisation ist alles

Natürlich habe ich meine eigene App Tradeofficer (für Android) auf dem Homescreen, die mich benachrichtigt, wenn es interessante Aktien-Einstiegs- oder Ausstiegssignale auf den Finanzmärkten gibt.

Die Idee folgt dem gleichen Prinzip des effizienten Arbeitens: Nicht viel Zeit verlieren mit dem ständigen Schielen auf Aktienkurven, sondern systematischer und emotionsfreier handeln.

Um Tyntec, Tradeofficer und freie Projekte unter einen Hut zu bringen nutze ich oft die Notizen-App und seit neustem Elisi (für Android). Damit plane ich meinen Tag und die Woche, priorisiere Aufgaben, führe meine To-Do-Listen und habe so den Kopf frei.

Wenn ich spannende Seiten und Unternehmen entdecke oder über interessante Artikel stolpere, nutze ich auf dem Handy und am Desktop Pocket (für Android), um Bookmarks zu setzen. Ich kann damit alles in Gruppen gliedern und mit Tags versehen.

Wenn mir etwas auffällt, dass ich spannend finde, markiere und tagge ich es für später – sehr viel übersichtlicher als reine Lesezeichen-Listen und die beste Abhilfe gegen das Prinzip „merke ich mir bestimmt so“, das für mich nicht funktioniert.

Zeitfresser in Schach halten

Damit meine Social-Media-Nutzung nicht überhand nimmt, habe ich mir für Instagram (für Android), Pinterest (für Android) und andere Apps ein Zeitlimit von 15 Minuten pro Tag eingerichtet. Danach muss ich immer wieder neu entsperren.

Für LinkedIn (für Android), Facebook (für Android), Facebook Messenger (für Android) und für Nachrichten und Calls mit Skype (für Android) funktioniert das nicht.

Dennoch halte ich es für sinnvoller, mich selbst im Umgang mit Technik zu disziplinieren statt – wie einige Unternehmen es tun – nach Feierabend oder im Urlaub die Server abzuschalten. Die Verantwortung liegt bei mir und die kann ich nicht auslagern.

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Stephanie Wißmann, Vice President Digital and Growth bei Tyntec.

Ohne Audio geht es nicht

Ich nutze viele Audio-Angebote. Das ist praktisch auf Reisen oder bei weniger denkintensiven Aufgaben. Dabei ist natürlich viel Musik. Ich freue mich wirklich immer auf meine Spotify-Wochen-Playlist (für Android), über die ich schon viele tolle neue Lieder entdeckt habe.

Und ich bin ein Fan von Podcasts. Ich habe ein Audible-Abo (für Android) und höre über die Podcast-App besonders gerne „Hotel Matze“, „Alles gesagt“ von der Zeit, „Soziopod“, OMR und „Philosophisches Radio“.

Dass diese Formate lange Gespräche zulassen und dadurch Raum geben für andere Gedanken, auch Gedankensprünge, die sich eben nicht in 160 Zeichen oder Überschriften pressen lassen, gefällt mir daran so gut.

Zur Ruhe kommen und Neues ausprobieren

Die Morgenroutine ist im Trend. Ich nehme mich da nicht aus. Joggen am Morgen ist nicht meins. Aber wenn ich es schaffe, ein paar Minuten Yoga zu machen und zu meditieren, merke ich, dass ich ruhiger und entspannter in den Tag starte.

Und ja, auch dafür gibt es eine App, die auch noch schön designed ist: Headspace (für Android).

Meine neuste Entdeckung ist Urban Sports Club (für Android). Dadurch habe ich schon viele neue Sportarten und Sportstudios ausprobiert. Einfach nachmittags kurz schauen, in welchen Kursen noch Plätze frei sind und los geht’s. Ich liebe es!

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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