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Adidas landet mit kurioser Social-Media-Panne einen Coup

Christian Erxleben
Adidas hat mit einer bezahlten Twitter-Unfrage unfreiwillig einen Erfolg gelandet. (Foto: Adidas)

Ende August 2019 hat Adidas seine neue Regenjacke mit dem Namen „Myshelter“ auf den Markt gebracht. Auf Twitter schaltete das Unternehmen dafür eine Anzeige. Dabei ist jedoch nicht alles glatt gelaufen. Trotzdem profitiert der Sportartikel-Hersteller davon.

Dass Adidas eine neue Serie an Jacken veröffentlicht, ist zunächst einmal nicht sonderlich erwähnenswert. Im Fall der Ende August vorgestellten Regenjacken-Reihe mit dem Namen „Myshelter“ ist das jedoch anders – und dafür gibt es einen speziellen Grund.

Neue Adidas-Regenjacke: Gelb, schwarz oder nichts?

Laut Adidas soll die Myshelter-Jacke einerseits zahlreiche Outdoor-Komponenten mitbringen und andererseits Technologie und urbanen Lifestyle verbinden. Das neue Modell soll es in gelber und schwarzer Farbe geben.

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Dazu führte das Unternehmen auf Twitter eine Umfrage durch. Die Frage: Welche Farbe gefällt dir besser? Dabei standen „Schwarz“ und „Gelb“ zur Auswahl. Das Kuriose: Es haben exakt null Twitter-Nutzer an der Umfrage teilgenommen. Dementsprechend liegen beide Farben gleichauf bei null Prozent.

Anzeigen-Fehler mit positiven Nebenwirkungen

Der Grund dafür liegt in der Ausspielung des Posts. So handelt es sich in diesem Fall um eine Anzeige. Bei der Planung ist jedoch offensichtlich etwas schief gelaufen. Ob der Fehler dabei auf der Seite von Twitter oder von Adidas lag, ist nicht klar.

Letztendlich ist dieser kleine Fauxpas für den fränkischen Sportartikelhersteller zwar sehr ärgerlich. Am Ende kann das Unternehmen trotzdem positiv auf die missglückte Aktion zurückblicken.

Warum? Weil zahlreiche Twitter-Nutzer natürlich die kuriose Anzeige entdeckt, geteilt und kommentiert haben. Zwar fällt nicht jedes Feedback zur missglückten Ad positiv aus – und das ist auch verständlich. Doch es gibt eben auch sehr viele humoristische und positive Erwähnungen.

Letztendlich hat die Anzeige durch den kleinen Ausrutscher vermutlich mehr Aufmerksamkeit unter Nutzern und Medien erlangt, als wenn die Abstimmung normal verlaufen wäre.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.