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Pornographie auf Bing, Apple Arcade-Spiele und Misstrauen bei Amazon

Bild: Matthew Guay
geschrieben von Felix Baumann

Kinderpornographie auf Bing

Anfang des Jahres erhoben Berichte schwere Vorwürfe gegen Microsoft und dessen Internetsuchmaschine Bing. Im Januar wurde nämlich richtig klar, dass die Suchmaschine pornographische Inhalte, die Kinder betreffen, indiziert und damit eine perfekte Anlaufstelle für Pädophile war. Wie c|net berichtet, sind die Probleme noch längst nicht behoben.

Bing hat Probleme mit pornographischen Inhalten.

Wie die Medienseite unter Berufung auf einen Bericht der Zeitung „The New York Times“ berichtet, sind nach wie vor solche Inhalte über Bing abrufbar. Wie ein ehemaliger Mitarbeiter des Unternehmens berichtet, scheitert Microsoft wohl an der eigenen Toollandschaft. Vor 10 Jahren hat man eine Software eingeführt, die Inhalte mit einer Datenbank, die illegale Bilder beinhaltet, abgleicht und auf Basis dessen, über die Auslieferung des Ergebnisses entscheidet. Dies scheint aber nicht wie gewollt zu funktionieren.

Apple Arcade knackt 100er-Marke

Knapp 2 Monate ist es her, da hat Apple mit dem eigenen Abodienst „Arcade“ ein Spieleabo für seine Geräte veröffentlicht. Für 4,99 € pro Monat können hier Nutzer auf ein großes Angebot an Spielen zugreifen, die keinerlei Werbung oder Mikrotransaktionen beinhalten. Wie Golem berichtet, hat der Dienst nun die 100er-Marke durchbrochen.

Apple Arcade gibt es für sämtliche Geräte des Unternehmens.

Kurz vor dem vergangenen Wochenende wurden hierfür sechs Spiele aufgenommen. Darunter zählen unter anderem die Fußballsimulation „Sociable Soccer“, der Plattformer „Marblet It Up: Mayhem“ und das Adventure „UFO on Tape: First Contact“. Hier zeigt Apple, dass – wie versprochen – das Angebot an Inhalten kontinuierlich steigt.

Misstrauen gegenüber Amazon

Die amerikanischen Großunternehmen haben sich inzwischen in eine sehr schlechte Lage gebracht. Egal, wo man hinsieht, sieht man Misstrauen und Klagen gegenüber Konzernen, wie Facebook, Google oder Amazon. Letzterem Unternehmen wurde nun vorgeworfen, die Preise von Händlern der Plattform künstlich in die Höhe zu treiben. Das berichtet Bloomberg Technology.

Amazon hat enormen Einfluss auf die Preise von Mitanbietern.

Konkret geht es um einen Händler, dem aufgezwungen wird, den teuren Logistikservice von Amazon zu verwenden. Um überleben zu können, muss dieser zwangsläufig die Kosten auf die Kunden umlegen und daher auch (meist) höhere Preise fordern, als Amazon selber. Demnach stiegen die Logistikkosten in den letzten 4 Jahren um 20 Prozent und liegen preislich somit knapp 35 Prozent höher als bei alternativen Anbietern.

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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