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Wahlwerbung auf Snapchat, Amazon Music Free, Spotify und Samsung

Bild: Matthew Guay
geschrieben von Felix Baumann

Snapchat kämpft gegen Falschinformationen

Der nächste US-Wahlkampf ist zwar noch ein knappes Jahr entfernt, nichtsdestotrotz dreht sich die Werbetrommel der einzelnen Kandidaten seit geraumer Zeit. Ein Bereich wird seit den letzten Wahlen für Politiker und Parteien immer interessanter: soziale Netzwerke. Nachdem Facebook und Twitter ihr Statement zu Wahlwerbungen gegeben haben, gibt nun auch Snapchat sein Vorgehen bekannt. Das berichtet The Next Web.

Snapchat möchte keine Angst vor Wahlwerbung schüren.

Während Facebook und Twitter die beiden Extrema darstellen (jegliche Wahlwerbung vs. keine Wahlwerbung), möchte Snapchat zwar Werbeanzeigen zu den Wahlen zulassen, jede einzelne aber auf Herz und Nieren prüfen, sodass der Nutzer nicht in die Irre geführt werden kann. Ob sich diese Methode bewährt wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

Amazon startet kostenfreien Streaming-Dienst

In den Markt für Musikstreaming kommt langsam wieder etwas Veränderung. Nachdem wir euch gestern darüber berichteten, dass der Mutterkonzern von TikTok einen eigenen Dienst plant, hat Amazon über Nacht seinen neuen, kostenfreien Dienst für Nutzer veröffentlicht. Wie The Verge berichtet, finanziert sich der Dienst über Werbeeinspielungen.

Amazon bietet jetzt auch ein kostenfreies Abo an.

Außerdem gibt es auch Einschränkungen beim Funktionsumfang. Wer Songs hören möchte, der muss sich auf einen Sender festlegen, der verschiedene Interpreten und Genres miteinander vermischt. Amazon Music Free ist damit das 5. Abomodell von Amazon. Daneben gibt es noch Amazon Music HD (Prime-Kunden: 12,99 Euro / Andere: 14,99 Euro), Amazon Music Unlimited (7,99 Euro / 9,99 Euro), Amazon Music Unlimited für ein Gerät (3,99 Euro) und Amazon Prime Music für Prime-Kunden.

Google Nest mit neuen Spotify-Features

Auch das Spotify-Team ist fortwährend an der Arbeit, um zahlende Nutzer bei der Stange halten zu können. Da inzwischen die Verbreitung von Smart Speakern zunimmt und auch Lautsprecher mit Google Assistant in vielen Wohnzimmern stehen, hat sich der Streamingdienst neue Funktionen für Googles Geräte ausgedacht. Das berichtet 9TO5 Google.

Spotify erweitet seinen Funktionsumfang (Bild: NeONBRAND)

Demnach können zunächst englischsprachige Nutzer (auch diejenigen, die hierzulande auf Englisch dem Assistenten Befehle geben) ein paar neue Befehle ausprobieren. Mit „Ok, Google. Recommend some music“ werden beispielsweise Titel gespielt, die auf den eigenen Interessen beruhen. Während der Musikwiedergabe kann die Auswahl mit dem Befehl „Ok, Google. Play something (else/different).“ weiter verbessert werden.

Samsung fertigt in China

In den letzten Jahren konnten wir einen zunehmenden Einfluss von chinesischen Smartphones auf dem nationalen und internationalen Markt feststellen. Egal, ob Xiaomi, Huawei oder OnePlus: Die Hersteller bieten meist gut ausgestattete Geräte zum erschwinglichen Preis. Ein Unternehmen, das daher immer mehr Marktanteile verliert, ist Samsung. Wie 9TO5 Google berichtet, möchte der Hersteller nun wieder in China produzieren lassen.

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Samsung möchte in China fertigen lassen.

Bis ins Jahr 2020 sollen ungefähr 60 Millionen Geräte in China gefertigt werden. Zum Einsatz kommt hierfür der in der Branche bekannte Zulieferer Wingtech, der in der Vergangenheit bereits für Oppo, Xiaomi und Huawei fertigte. Zunächst soll der Fokus auf der kostengünstigen A-Serie liegen. Die Frage, die sich stellt, ist, ob auf diesem Weg weiterhin eine hohe Qualität gewährleistet werden kann.

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Über den Autor

Felix Baumann

Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei Basic Thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in Basic Thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.

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