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Airpods-Haltebänder: Geschicktes Marketing oder totaler Schwachsinn?

Apple. Airpods, Airpods-Haltebänder
Die Haltebänder machen aus den Airpods eigentlich wieder normale Kopfhörer. (Foto: Screenshot / Amazon)
geschrieben von Vivien Stellmach

Apple hat die kabellosen Airpods herausgebracht, damit herunterhängende Bänder nicht mehr stören. Jetzt haben einige Unternehmen Airpods-Haltebänder herausgebracht, damit Nutzer die Kopfhörer nicht ständig verlieren. Das kann nicht ernst gemeint sein. Ein Kommentar.

Das Problem mit den Airpods ist bekannt: Die kabellosen Bluetooth-Kopfhörer von Apple haben eine feste Form. Die meisten Menschen kommen damit gut zurecht, doch bei einigen wollen die Kopfhörer auf Teufel komm raus nicht fest in den Ohren sitzen.

Das führt dann dazu, dass sie vor allem beim Sport gerne mal herausfallen. Natürlich ist das ärgerlich. Aber wenn die Kopfhörer nicht gut sitzen – warum findet man dann nicht eine Lösung, sie zurückzugeben oder weiterzuverkaufen?


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Für einige Nutzer scheint das keine befriedigende Alternative darstellen zu wollen. Einige Unternehmen machen sich das nun zu Nutze, um Haltebänder für die Airpods zu verkaufen.

Aus Airpods mach normale Apple-Kopfhörer

Bei Amazon starten die Airpods-Haltebänder bei einem niedrigen Preis von rund sieben Euro*. Man kann aber auch bis zu 60 Euro dafür ausgeben.

Erstaunlich ist eigentlich nur, dass Apple selbst nicht auf die Idee gekommen ist. Immerhin hat das Unternehmen in der Vergangenheit auch schon Probleme erschaffen, um dann Lösungen dafür anzubieten – wie etwa USB-C-Adapter für das Macbook Pro, das eben ausschließlich über vier USB-C-Anschlüsse verfügt.

Die Airpods-Haltebänder funktionieren jedenfalls so: Du befestigst deine Airpods am Band und hängst dir dieses dann von hinten um den Hals. Aus den Airpods werden also eigentlich wieder normale Kopfhörer mit so etwas wie einem Kabel.

Einige Kunden schreiben auf Amazon, dass es allerdings doch etwas ausmache, wenn man statt ein Kabel vor der Brust nur ein Band um den Hals hängen hat. Für einen niedrigen Preis von sieben Euro lässt sich die Sache zumindest auch einigermaßen nachvollziehen.

Airpods-Haltebänder: Geschicktes Marketing vs. absoluter Schwachsinn

Aber 60 Euro für ein Band in schicken Farben? Den verkaufenden Unternehmen kann man eigentlich keinen Vorwurf machen. Immerhin betreiben sie einfach nur geschicktes Marketing.

Sicher gibt es auch ein paar Menschen, für die 60 Euro nicht viel Geld für ein Mode-Accessoire dieser Kategorie sind. Denn mehr ist das Airpods-Halteband auch nicht.

Nichtsdestotrotz ist das Produkt eigentlich absoluter Schwachsinn. Wer nicht mit den kabellosen Airpods umgehen kann, weil sie aus den Ohren fallen oder man sie ständig verliert, kann auch gleich auf normale Kopfhörer zurückgreifen. Es sei denn natürlich, man hat furchtbar Spaß an Airpods mit Haltebändern.


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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin bei BASIC thinking. Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

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