Wirtschaft

Amazon oder Innenstadt: Wer überzeugt beim Weihnachts-Shopping?

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Die Mehrheit unserer Leser absolviert ihre Weihnachtseinkäufe ausschließlich im Netz. (Foto: Pixabay.com / MichaelGaida)
geschrieben von Christian Erxleben

Weihnachten nähert sich unaufhaltsam. In wenigen Tagen ist es soweit und trotzdem haben viele von uns noch nicht alle Geschenke beisammen. Doch wo sucht ihr beim Weihnachts-Shopping nach Geschenken – im Internet oder in der Stadt? Wir haben euch gefragt.

Was für unsere Eltern und Großeltern noch vollkommen selbstverständlich war, ist für die jüngeren Generationen nicht mehr komplett nachvollziehbar. Und nein, es geht nicht allgemein um die Digitalisierung. Auch wenn sie – wie sollte es auch anders sein – eine entscheidende Rolle spielt.

Weihnachts-Shopping: Digital oder analog?

Es geht um die Frage: Wie erledigt ihr euer Weihnachts-Shopping? Geht ihr für eure Einkäufe in dieser traditionellen Zeit vor dem frohen Fest noch in die Innenstadt? Quetscht ihr euch durch überfüllte Straßen und lasst euch von Weihnachtsklassikern musikalisch beschallen?


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Oder sitzt ihr lieber bequem auf dem Sofa unter einer Decke eingemummelt mit einem heißen Tee auf dem Tisch und erledigt die Einkäufe bequem im Internet? Ob nun direkt in den Online-Shops der Unternehmen oder eben doch bei Amazon – das Ergebnis verändert sich dadurch nicht.

Wie persönlich diese Frage ist, haben erst kürzlich die Reaktionen auf unseren Erlebnis-Bericht zum Shopping in den Innenstädten unter Beweis gestellt. Denn grundsätzlich ist klar: Der stationäre Handel kann sich durch persönliche Beratung immer noch profilieren. Das schafft selbst Amazon nicht.

Entscheidend ist dabei jedoch, dass die Kunden einerseits überhaupt beachtet werden. Andererseits muss auch der stationäre Handel damit beginnen, das eigene Angebot mit dem digitalen Sektor zu verknüpfen.

Sprich: Wenn ein Produkt im Laden nicht mehr vorhanden ist, sollte vom Verkäufer der Vorschlag kommen, es sofort ins Geschäft zu bestellen. Oftmals jedoch bleibt dieser Schritt aus.

So erledigt ihr eure Weihnachtseinkäufe

Doch gerade ein Erlebnisbericht ist selbstverständlich immer nur eine persönliche Meinung. Deshalb wollten wir von euch wissen: Wie erledigt ihr euren Weihnachtseinkauf? Im Zeitraum vom 14. November bis zum 5. Dezember 2019 haben über 700 unserer Leser abgestimmt.

Das Ergebnis fällt dabei deutlich aus:

  • 54 Prozent unserer Leser absolvieren ihre Einkäufe im Internet.
  • Immerhin 30 Prozent gehen zum Weihnachts-Shopping noch in die Stadt.
  • Und die restlichen 16 Prozent kombinieren beide Optionen miteinander.

Es zeigt sich also: Gerade zu Weihnachten ist die Innenstadt für viele Menschen noch immer eine wichtige Anlaufstation – und das gilt auch für unsere tendenziell digital-affine Leserschaft.

Selbstverständlich sind diese Ergebnisse nicht repräsentativ. Spannend sind sie jedoch trotzdem. Und: Sie senden auch den stationären Händlern in diesen schwierigen Zeiten ein positives Signal: Der Kampf ist noch nicht verloren.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

1 Kommentar

  • Hi,
    Ich muss sagen das ich immer wieder mal in Stadt gehe und meine Weihnachtseinkäufe mache. Aber schon mega oft bereut habe. Die Umtauschpolitik ist manchmal echt schrecklich. Und am ende bekommt man nur einen Wertgutschein von dem jeweiligem Laden.
    Deshalb bestelle ich mittlerweile ganz viel online. Da kann ich umtauschen/zurückschicken ohne große Schwierigkeiten.
    Der Einzelhandel müsste sich da etwas locker machen und sich an den USA evtl ein beispiel nehmen. Die machen auch nie große Worte bei einem Umtausch.

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