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Amazon Dash Button 2.0: Das ist Amazons neuste Erfindung

Christian Erxleben
Gehen die Kaffeebecher im Büro bald aus? (Foto: Screenshot / Amazon)

Der Dash Button von Amazon ist offiziell Geschichte. Doch die Idee des automatisierten Nachbestellens von Ware gefällt Jeff Bezos weiterhin. Deswegen gibt es jetzt das Amazon Dash Smart Shelf. Wir erklären dir, was sich hinter dem neuen Produkt verbirgt.

Eigentlich war die Idee hinter dem Amazon Dash Button nicht grundsätzlich schlecht. Wir erhalten einen smarten Knopf für unsere Wohnung, der auf ein bestimmtes Produkt spezialisiert ist. Das können Klopapier, Kaffee oder der richtige Weichspüler sein.

Wenn nun eines dieser Produkte des täglichen Lebens dem Ende entgegen geht, genügt ein kleiner Druck auf den Dash Button und schon ist eine neue Bestellung bei Amazon getätigt. Das Produkt wird geliefert. Der Kunde ist glücklich.

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Jedoch gab es für (deutsche) Richter ein Problem: Vor dem Kauf erhält der Amazon-Nutzer keine Informationen über den Preis – zumindest nicht automatisch. Deshalb musste letztendlich das Produkt vom Markt verschwinden.

Jetzt kommt das Amazon Dash Smart Shelf

Das grundsätzliche Konzept ist also verboten. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Idee gestorben ist. Im Gegenteil: Amazon hat jetzt in den USA den Nachfolger des Dash Buttons vorgestellt.

Beim sogenannten „Amazon Dash Smart Shelf“ handelt es sich um eine intelligente Ablage für kleine Unternehmen. Darauf können beispielsweise Kaffeebecher, Druckpapier oder Stifte abgelegt werden. Fällt das Gewicht der aufliegenden Produkte unter einen festgelegten Wert, geht eine Bestellung raus.

Selbstverständlich bietet Amazon auch die Möglichkeit, dass nicht sofort Ware nachbestellt wird. Es gibt auch die Option, einen Mitarbeiter per Push-Benachrichtigung zu informieren. Dieser entscheidet dann, ob eine Bestellung nötig ist.

Flexibel einsetzbar

Das Smart Shelf ist derzeit in drei Größen erhältlich und lässt sich entweder per Kabel oder mit mehreren Batterien betreiben. Das garantiert maximale Flexibilität bei der Wahl des Einsatzortes.

Um das neue System zu nutzen, genügt ein Amazon Business Account und die Amazon-App. Dort legst du fest, um welches Produkt es sich handelt und wie du mit Nachbestellungen umgehen möchtest.

Derzeit testet Amazon die smarte Ablage mit ausgewählten Unternehmen in den USA. Es gibt jedoch zumindest für die USA schon eine offizielle Seite, auf der sich Interessenten per E-Mail informieren lassen können. Wann wir in Deutschland in den Genuss kommen, ist noch unklar.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.