IGTV verschwindet, EU verbietet Gesichtserkennung und SpaceX testet

Felix Baumann
Bild: Matthew Guay

Instagram TV verschwindet

Der Markt rund um Videostreaming erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit. Neben YouTube, das wohl das größte Netzwerk in diesem Bereich sein dürfte, hat auch Facebook zunehmend seine Aufmerksamkeit in diesen Bereich gerichtet. Die prominente Platzierung von IGTV (Instagram TV) verschwindet nun aber, wie engadget am Wochenende berichtete.

Das IGTV-Icon verschwindet von Instagram.

Der Grund ist laut Facebook simpel. Es haben einfach zu wenige Nutzer das Icon zum Wechsel in die TV-Sektion verwendet. Diese bevorzugen lieber den Konsum von Videos über den Feed, nach Klick auf ein spezielles Profil oder durch den Aufruf der eigenen IGTV-App. Mit einem der nächsten Updates dürfte also der kleine Fernseher in der rechten oberen Ecke verschwinden.

EU erwägt Gesichtserkennung-Verbot

Das neue Jahr ist gerade einmal ein paar Wochen alt und trotzdem schafft es bei mir in den letzten Wochen ein Thema besonders in die Berichterstattung: die staatliche Überwachung. Nach den Berichten über die zunehmende Videoüberwachung im öffentlichen Raum und einem möglichen Verstoß von staatlicher Überwachung gegen EU-Recht könnte die Europäische Kommission nun Gesichtserkennung temporär verbieten.

Der Einsatz von Gesichtserkennung könnte temporär verboten werden (Bild: Lianhao Qu).

Technology Review berichtet, dass der Grund in der mangelnden Gesetzgebung liegt. Bisher gibt es einfach noch zu wenige Gesetzestexte, die einen Einsatz von Gesichtserkennung regulieren könnten. Ein Problem, mit dem sich die Technik häufig konfrontiert sieht ist, dass Frauen und farbige Menschen überdurchschnittlich häufig falsch erkannt werden. Im Falle einer Entscheidung könnte das Verbot für die nächsten fünf Jahre greifen.

SpaceX-Test erfolgreich

SpaceX hat hingegen dieses Wochenende einen Test erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen, das in den nächsten Jahren Astronauten in den Weltraum befördern möchte, muss vor einem tatsächlichen Einsatz beweisen, dass im Falle eines Notfalls während des Starts die Crew sicher zur Erde zurückkehren kann. Dies hat nun funktioniert, wie c|net berichtet.

SpaceX möchte nicht nur zum Mars.

Dazu wurde eine unbemannte Falcon 9-Rakete vom Kennedy Space Center in Florida ins Weltall geschossen. Die „Crew Dragon“ genannte Kapsel, in der die Astronauten befördert werden, separierte sich circa 80 Sekunden nach dem Start von der restlichen Rakete und glitt mittels eines Fallschirms wieder zurück zur Erde. Ersten Berichten zufolge lief der Test damit exakt wie geplant.

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Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.