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Appell: Bitte bleibt ruhig und verfallt nicht in die Corona-Panik!

Ruhe, Entspannung, Abstand, Meditation, Corona-Panik
Nur Ruhe und ein klarer Kopf helfen in der Krise. (Foto: Pexels.com / nicollazzi xiong)
geschrieben von Christian Erxleben

Das Coronavirus beschränkt unser gesellschaftliches Leben enorm. Immer mehr Menschen verfallen in eine Art Corona-Panik. Dabei sind Angst, Hysterie und Falschmeldungen im Moment die größte Gefahr. Deshalb bleibt bitte ruhig! Ein Appell.

Es ist die größte Herausforderung seit dem zweiten Weltkrieg. So hat unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochabend in ihrer Ansprache an das Volk den Coronavirus bezeichnet.

Damit macht Angela Merkel deutlich: Wir dürfen die Corona-Krise nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Situation ist ernst. Nur wenn wir alle zusammenstehen und uns an die Empfehlungen der Regierung und des Robert-Koch-Instituts halten, haben wir eine Chance, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.


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Denkt an eure Mitmenschen und nicht nur an euch selbst!

Ganz wichtig ist es dabei, dass wir uns bewusst machen, dass die jetzigen Einschränkungen zum Wohl unserer gesamten Gesellschaft geschehen. Wir leben in einer Demokratie. Niemand will bei uns hierzulande dauerhaft Freiheitsrechte beschränken.

So ist es aktuell beispielsweise notwendig, die Versammlungsfreiheit zu beschränken. Dass es dabei um unsere Gesundheit geht, haben leider noch nicht alle Mitbürger verstanden.

Anders lässt es sich nicht erklären, dass bei den frühlingshaften Temperaturen Menschen in größeren Gruppen gemeinsam grillen oder sich in den Biergarten setzen, als gäbe es momentan keine Krise.

Selbstverständlich darf sich (aktuell) noch jeder Mensch frei bewegen und sich verabreden, mit wem er möchte. Wer jedoch glaubt, dass es niemandem schadet, wenn man mit Freunden grillt, täuscht sich.

Jeder Kontakt kann zu einer Übertragung führen. Und selbst wenn dein Freund selbst nicht erkrankt, überträgt er das Virus womöglich auf seinen Vater, der an Diabetes leidet. Die gesellschaftlichen Strukturen sind zu verzweigt, um nur auf sich zu schauen.

Deshalb denkt bitte nicht nur an euch, sondern an alle Menschen. Auch wenn du den Opa deines besten Freundes nicht kennst, ist er trotzdem letztendlich nicht weit von dir entfernt und auch von deinem Verhalten abhängig.

Bewahrt die Ruhe und verfallt nicht in die Corona-Panik!

Zum Verhalten gehört jedoch auch die eigene Ausstrahlung und die eigenen Handlungen. Das, was wir derzeit unbedingt vermeiden müssen, ist, dass große Teile unserer Gesellschaft in einer Art Corona-Panik verfallen.

Indem wir uns im Supermarkt um Klopapierrollen streiten, ist niemandem geholfen. Laut der Regierung sollten wir unsere Vorräte aufstocken, um im Ernstfall 14 Tage in den eigenen vier Wänden auszukommen.

Wer jedoch gleich 40 Rollen Klopapier kauft, hilft sich nicht selbst. Er schadet vielmehr denjenigen, die eventuell wirklich aktuell keines mehr daheim haben. Wir alle müssen unseren Horizont erweitern und die egoistische Ich-Blase verlassen.

Das gilt im Übrigen auch für allerlei kursierende Falsch-Nachrichten und Gerüchte. Glaubt nicht einfach alles, was euch Freunde erzählen oder schicken. Sie sind keine Experten. Wenn ihr euch unsicher seid, schaut beim bereits erwähnten Robert-Koch-Institut nach oder kontaktiert eure Behörden vor Ort. Sie können euch helfen.

Denn je mehr Menschen in die Corona-Panik verfallen, desto schlimmer wird die Situation. Panik führt zu Angst. Angst führt zu Aggression und Aggression führt zum gesellschaftlichen Bruch.

Deshalb beherzigt bitte diese Bitte, auch wenn es nicht immer einfach erscheinen mag: Bewahrt die Ruhe! Niemandem ist geholfen, wenn wir alle ins Chaos stürzen. Und je mehr Menschen sich ruhig und besonnen verhalten, desto mehr Menschen tun es ihnen gleich. Deswegen sollten wir alle ein Vorbild sein. Für unsere Gesellschaft.


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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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