Selbständige, Fuckorona, Corona

#Fuckorona, 25. März: Hurra, endlich denkt mal jemand an die Selbständigen!

Philip Bolognesi
Solo-Selbständige und Kleinstunternehmer können nun finanzielle Hilfen von Bund und Ländern beantragen. (Foto: Pexels.com / fauxels)

Anzeige

Die Corona-Krise hat unser Leben ordentlich auf den Kopf gestellt – und sie hinterlässt Spuren. Doch es gibt Lichtblicke. Denn aus jeder Krise gehen positive Dinge hervor. In unserer #Fuckorona-Reihe wollen wir jeden Tag aufmunternde Nachrichten weitergeben und gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Heute: Wie der Bund Selbständigen unter die Arme greift.

Wir alle stehen vor erheblichen Herausforderungen. Unternehmen müssen Kurzarbeitergeld beantragen und Gastronomie-Betriebe bangen um ihre Existenz. Freiberufler und Solo-Selbständige trifft es sogar noch ein bisschen härter.

Zwar können freie Texter oder Berater immer noch online agieren und ihre Services digital erledigen. Doch was ist mit dem Hochzeits-Fotografen, der Event-Veranstalterin oder der Kleinkunst-Darstellerin? Ihnen allen fallen von hier auf jetzt fast alle Einkünfte und Aufträge alternativlos weg.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Um das wirtschaftliche Überleben zu sichern, haben nun Bund und Länder verschiedene Hilfsprogramme auf den Weg gebracht – ganz unbürokratisch. Dabei hat die Bundesregierung ein Hilfspaket in Höhe von 50 Milliarden Euro geschnürt, mit dem Kleinstunternehmer und Solo-Selbständige unterstützt werden sollen.

Unterstützung durch Soforthilfen

In Niedersachsen beispielsweise können Solo-Selbständige – und dazu zählen auch Künstler und Kulturschaffende – Soforthilfen beantragen. Wichtig dabei: Das Geld muss nicht zurückbezahlt werden!

Bei bis zu fünf Beschäftigen sind dies 3.000 Euro pro Monat, bei bis zu zehn Mitarbeitern 5.000 Euro. Auch Start-ups, die jünger als fünf Jahre sind, haben ein Anrecht auf einen schnellen und direkten Zuschuss. Finanzielle Unterstützung ist bei begründeter Antragstellung auch über den Bund möglich.

Selbständige rücken in den Fokus der Öffentlichkeit

Wie schnell diese Programme nun umgesetzt werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Der Bundesrat wird sich mit dem Vorschlag am Freitag, den 27. März 2020, beschäftigen. Doch eine Antragstellung ist bereits jetzt möglich.

Mittlerweile sind etwa zehn Millionen Menschen in Kleinunternehmen beschäftigt oder selbständig. Und es ist einfach erfreulich, dass sich die Politik so schnell bewegt und Selbständige, die in der Vergangenheit oftmals nicht beachtet wurden – eher vernachlässigt –, nun diese Hilfe erfahren.

Und das ist die beste Nachricht des Tages.

Auch interessant:

🤝 25 Euro geschenkt!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Tagesgeld und erhalte bis zu 2,75 Prozent Zinsen auf dein Geld! Und obendrauf gibt's sogar noch 25 Euro geschenkt!


Jetzt Zinsen sichern

Voraussetzungen gelten, Anzeige

STELLENANZEIGEN
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
Intern/Working Student (m/f/d) in Generative AI
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
Intern (m/f/d) in Digital Marketing
Clarios Germany GmbH & Co. KG in Hannover
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Philip Bolognesi war von 2018 bis 2020 in der Redaktion von BASIC thinking tätig. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover.