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Aufgrund der Kontaktbeschränkungen: Tinder-Videochat kommt

Philip Bolognesi
Tinder reagiert auf die Corona-Krise. (Foto: Unsplash.com / Kon Karampelas)

Gute Nachrichten für alle Fans des Online-Datings: Tinder reagiert auf die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise und entwickelt ein neues Feature: der Tinder-Videochat kommt. Bis Ende 2020 soll die neue Funktion allen Nutzern zur Verfügung stehen.

In Zeiten der Kontaktbeschränkungen gehen persönliche Verabredungen zurück – nicht nur bei uns in Deutschland, sondern auch weltweit. Wer dennoch Lust auf einen Flirt trotz Social Distancing verspürt und ein wenig Ablenkung benötigt, der kann noch in diesem Jahr via Tinder ein neues Feature nutzen.

Denn die US-amerikanische Dating-App hat nun angekündigt, als Ersatz für wirkliche Dates eine Videochat-Funktion zu launchen, um somit das digitale Flirten in Corona-Zeiten persönlicher zu machen.

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Visuelle Dates dank dem Tinder-Videochat

Wie der Tinder-Mutterkonzern Match Group mitteilte, wird seit einiger Zeit intensiv an dem Video-Feature gearbeitet. Statt lediglich Textnachrichten zu verfassen, können sich zwei flirtbegeisterte Nutzer nach einem Match dann per Video austauschen.

Besondere Aufmerksamkeit will Tinder dabei der Sicherheit seiner Kunden widmen. Denn aufgrund der hohen Anzahl von über sechs Millionen zahlenden Nutzern ist bei diesem Feature die Gefahr von Beschimpfungen oder anstößigen Inhalten groß.

Hinzu kommt, dass das Tracking schädlicher Video-Inhalte erheblich schwerer zu realisieren ist als bei textbasierten Chats. Deshalb will Tinder zusammen mit Sicherheitsexperten ein System entwickeln, das die Inhalte der künftigen Videochats überprüft.

Kann Tinder seine Nutzer vor Cyber-Mobbing schützen?

Ob der Video-Flirt bei den Tinder-Nutzern auf positives Feedback stößt, wird sich erst zum Ende des Jahres 2020 herausstellen. Für viele Kunden sind das auf jeden Fall gute Nachrichten.

Und bis das neue Feature für den Tinder-Videochat schlussendlich ausgerollt wird, bleibt noch genügend Zeit. Denn schließlich ist es auch im Sinne aller, an einem System zu arbeiten, dass die Sicherheit der kontaktfreudigen Singles gewährleistet.

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Philip Bolognesi war von 2018 bis 2020 in der Redaktion von BASIC thinking tätig. Er hat Kommunikationswissenschaften studiert und ist zertifizierter Social-Media-Manager. Zuvor hat er als freiberuflicher Online-Redakteur für CrispyContent (Serviceplan Berlin) gearbeitet und mittelständische Unternehmen in ihrer Online-Kommunikation beraten. Ihn trifft man häufig im Coworking-Space Hafven in Hannover.