Wirtschaft

4 Merkmale, an denen du wirklich gute Zuhörer erkennst

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Gutes und aktives Zuhören bedeutet mehr, als nur schweigend zuzuhören. (Foto: Unsplash.com / LinkedIn Sales Navigator)
geschrieben von Christian Erxleben

Aktives Zuhören ist insbesondere im beruflichen Kontext enorm wichtig. Wer seinen Kollegen oder Angestellten nicht die nötige Aufmerksamkeit schenkt, verliert den Kontakt. Deshalb wollen wir dir heute einmal vier Merkmale vorstellen, an denen du wirklich gute Zuhörer erkennst.

Aktives Zuhören gehört zu den wichtigsten Eigenschaften eines Menschen. Das beginnt beispielsweise damit, dass du in der Lage bist, deinen Freunden im privaten Kontext die nötige Aufmerksamkeit und das nötige Feedback in Gesprächen widerzuspiegeln.

Ebenso essenziell ist diese Fähigkeit jedoch im beruflichen Umfeld. Schließlich steht insbesondere auf der Arbeit der Austausch im Mittelpunkt. Wer als Führungskraft oder Manager nicht in der Lage ist, die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter zu erkennen, wird immer wieder negative Überraschungen erleben.


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Aktives Zuhören auf der Arbeit: 4 essenzielle Eigenschaften und Techniken

Nur durch aktives Zuhören erhältst du die Möglichkeit, die Gedankengänge deiner Kollegen und Angestellten zu verstehen. Dabei geht es nicht darum, still zu sitzen und den Erzählungen deines Gegenübers zu lauschen.

Denn einen guten Zuhörer zeichnet weit mehr aus. Ein „Mmh“ oder „Ja, verstehe ich“ ist ebenso nur in Grundzügen hilfreich, wie das Wiederholen der Botschaft. Wer aktives Zuhören praktizieren möchte, verfügt in der Regel über vier charakteristische Eigenschaften. Diese wollen wir dir im Folgenden vorstellen.

1. Stelle Fragen und lass ein Gespräch entstehen

Exzellente Zuhörer sind eines nicht: Ruhig. Vielmehr geht es darum, dem Gegenüber aufmerksam zuzuhören und regelmäßig Nachfragen zu stellen.

Auf diese Art und Weise signalisierst du deinem Gesprächspartner, dass du nicht nur zuhörst. Du willst zusätzliche Informationen erhalten. Außerdem stellst du durch Nachfragen bestehende Einstellungen konstruktiv in Frage.

Aktives Zuhören ist grundsätzlich folglich eine Zwei-Wege-Kommunikation. Das klassische Erzähler-Zuhörer-Modell ist nicht zielführend.

2. Vermittle eine positive Botschaft und stärke das Selbstbewusstsein

Wir haben bereits angesprochen, dass gute Zuhörer nicht nur passiv am Gespräch teilnehmen. Ebenso geht es darum, dem Partner auf konstruktive Art und Weise zu Lösungen zu führen. Deshalb ist direkte Kritik auch der falsche Ansatz.

Erfolgreiches und aktives Zuhören führt dazu, dass der Zuhörer durch seine Fragen und Antworten dem Erzähler das Gefühl gibt, unterstützt zu werden. Aus diesem Grund bauen gute Zuhörer eine sichere Umgebung auf, in der alle Gedanken und Einstellungen offen diskutiert werden können.

Letztendlich gelingt es guten Zuhörern so, das Positive hervorzuheben und das Selbstbewusstsein des Gesprächspartners zu stärken.

3. Konzentriere dich nicht auf die Fehler des Gegenüber

Wer eine Debatte oder Diskussion für sich entscheiden möchte, muss aufmerksam auf Fehler in der Argumentation achten. Genau diese Einstellung ist für Führungskräfte in der Unterhaltung jedoch sehr gefährlich.

Deshalb ist es für ein gutes Gespräch entscheidend, dass beide Parteien offen Feedback geben können und dürfen. Niemand darf das Gefühl haben, sich zurückhalten zu müssen. Das bedeutet nicht, dass du deinem Gegenüber immer zustimmst. Es bedeutet vielmehr, dass die Hilfe und der Austausch im Zentrum stehen.

4. Bringe Vorschläge und Lösungsansätze ein

Die letzte Erkenntnis kommt für einige Manager und Personen sicherlich überraschend. Sie wurde jedoch beispielsweise durch eine großangelegte Coaching-Studie mit Führungskräften belegt.

Einfühlsames, aufmerksames und aktives Zuhören beinhaltet eine offene Feedback-Kultur. Das haben wir bereits betont. In diesem Kontext ist es für den Zuhörer auch in Ordnung, wenn der Gegenüber eigene Ideen und Ratschläge einbringt.

Das wird akzeptiert, weil der Zuhörer sich bereits durch Nachfragen und Feedback ins Gespräch eingebracht und eine Umgebung des Vertrauens geschaffen hat. Deshalb werden etwaige Lösungsansätze auch nicht als Kritik verstanden, die nach einer langen Zeit des Zuhörens – oder Schweigens – geäußert werden.


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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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