Technologie Wirtschaft

ErfolgsgeDANKE! Christoph Bornschein zu Gast im New-Work-Podcast

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TLGG-Chef Christoph Bornschein zu Gast im Podcast von Björn Waide.
geschrieben von Christian Erxleben

Bei ErfolgsgeDANKE, dem Podcast über Erfolg, Karriere und New Work, kommen inspirierende Persönlichkeiten zu Wort und sprechen mit Björn Waide, CEO von Smartsteuer, über ihren Werdegang und ihre Wegbegleiter und Wegbegleiterinnen. In der aktuellen Episode zu Gast: Kommunikationsexperte und TLGG-CEO Christoph Bornschein.

Wie sind sie Macher und Macherinnen geworden? Wer sie sind? Welche Begegnungen haben sie geprägt, um eine Idee in die Tat umzusetzen? Und: Wem wollten sie schon immer einmal „Danke!“ sagen? Genau darüber spricht Björn Waide in seinem Podcast.

Christoph Bornschein zu Gast im Podcast

Wie gestalten wir die digitale Zukunft Europas und wieso dürfen wir trotz der anhaltenden Corona-Pandemie keine Wunder in Sachen digitaler Bildung erwarten? Das sind Fragen, die Christoph Bornschein in der aktuellen Episode des #ErfolgsgeDANKE-Podcast umtreiben.


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„Wir verdienen unser Geld mit Innovationen des 20. Jahrhunderts“

Christoph Bornschein hat mit seiner Agentur „Torben, Lucie und die gelbe Gefahr“ einen Transformationsprozess hinter sich: Gestartet ist TLGG als die erste Social-Media-Beratung Deutschlands. Jetzt ist sie zu einer Full-Service-Agentur fürs digitale Business gereift, die neben Berlin inzwischen auch in New York vertreten ist.

Bornstein ist aber nicht nur CEO von TLGG, sondern auch einer der wichtigsten Ratgeber der DAX-Vorstände in Sachen Digitalisierung und ein überzeugter Europäer.

Christoph Bornschein, TLGG, Torben, Lucie und die gelbe Gefahr

Christoph Bornschein, Kommunikationsexperte und CEO der Agentur TLGG.

Immer wieder sieht er sich mit der Frage konfrontiert, weshalb es noch kein „europäisches Google“ gebe. Momentan versucht die europäische Staatengemeinschaft eine solche digitale Infrastruktur mit Steuergeldern hochzuziehen. Das findet Bornschein falsch.

Der Staat solle lediglich Rahmenbedingungen festsetzen. Diese würden dann einen regulativen Impuls auslösen. Und damit hätten wir die Innovation eher hier als außerhalb von Europa.

Eine erste Maßnahme wären bereits Ausgaben des Staates in den zu fördernden Branchen, denn diese Investments sind ein erster Wachstumsimpuls für den Markt – im Silicon Valley ist genau das über Dekaden passiert.

Der selbsternannte Zukunftsoptimist Bornschein ist sich sicher, dass Technologie uns als einzelnen Menschen und als Gesellschaft besser machen kann.

Deshalb bemängelt er eine „rückwärtsgewandte, visionslose Industrie- und Wertschöpfungsstrategie“ insbesondere in Deutschland, sowie den „anhaltenden, akzeptierten Skeptizismus in der Gesellschaft gegenüber Innovationen.“

Gerade die Corona-Pandemie sei ein Brandbeschleuniger für digitale Innovation, findet Bornschein. Er hat die Hoffnung, dass wir bald große Entwicklungsschritte erleben werden, um nicht mehr mit Innovationen des vergangenen Jahrhunderts die Wirtschaft am Laufen halten zu müssen.

Das Problem bei der Digitalisierung der Bildung ist der Föderalismus

Ein Segment bleibt von diesem Brandbeschleuniger allerdings völlig unberührt: die Digitalisierung der Bildung. Durch Corona seien viele Dinge sehr konsequent umgesetzt worden.

Aber „dass wir glauben, es liegt irgendeine Stärke darin, in diesem Land 16 mal zu entscheiden, wie Menschen ausgebildet werden, ist einfach Blödsinn“, meint Bornschein.

Vielmehr verfielen die Deutschen zu schnell in dogmatische Werte-Diskussionen, die Veränderungen unmöglich machten. Hierbei drängt sich die Frage auf, ob neben der bundesweiten Vereinheitlichung der Bildungsstandards auch eine europäische, visionsgetriebene Digitalisierungsstrategie der richtige Weg wäre?

Warum Digitalisierung auch immer Denationalisierung bedeutet, wieso es ein Problem darstellt, wenn lediglich die Gegenwart den Ton angibt und weshalb Christoph Bornschein trotz der aktuellen Entwicklungen weiterhin Zukunftsoptimist ist und bleibt, das erfahrt ihr in der aktuellen Episode des #ErfolgsgeDANKE-Podcasts bei Apple Podcasts, DeezerGoogle Podcasts oder Spotify.


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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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