Wirtschaft

Stress im Büro: Wie dir ein „dritter Raum“ beim Abschalten hilft

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Der dritte Raum hilft dir dabei, abzuschalten. (Foto: Pixabay.com / Free-Photos)
geschrieben von Christian Erxleben

Wer Stress im Büro und im Job hat, nimmt diesen oft mit nach Hause. Das sorgt nicht nur für Ärger mit Partner und Familie, sondern auch mittelfristig für Frustration. Eine Methode, um am Feierabend abzuschalten, ist der sogenannte dritte Raum. Das steckt dahinter.

Wir alle kennen Stress im Büro und im Job. Wie oft bist du schon nach der Arbeit angespannt im Zug, im Auto oder auf dem Fahrrad gesessen und hast dich mental noch mit den Ereignissen des Tages beschäftigt? Vermutlich war es mehr als einmal der Fall.

Dabei ist es nicht nur so, dass du dich selbst unter Druck setzt und Frustration entwickelst. Wenn es dir nicht gelingt, rechtzeitig abzuschalten, nimmst du den Ärger mit zu dir nach Hause. Dann reicht womöglich eine harmlose Aussage deines Partners, Mitbewohners oder Kindes, damit du die Fassung verlierst.


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Wunsch nach Entspannung im Feierabend wächst

Tatsächlich sind sich viele Arbeitnehmer dieser Gefahr bewusst. Das haben bereits verschiedene Studien gezeigt. Besonders interessant ist dabei, dass bei Angestellten insbesondere der Wunsch wächst, nach Feierabend besser abzuschalten – und das seit mehreren Jahren.

An der zweiten Stelle der Wünsche für den Beruf liegt die Hoffnung, die Ereignisse und Probleme nicht mehr so sehr an sich heranzulassen. Oder anders ausgedrückt: Vorfälle im Job sollen zu weniger Emotionen nach der Arbeit sorgen.

Weniger Stress im Büro: Mit dem dritten Raum richtig abschalten

Gerade der (unfreiwillige) Umzug ins Home Office hat im Jahr 2020 bei vielen Arbeitnehmern dafür gesorgt, dass ihnen bewusst geworden ist, wie wichtig es ist, richtig abzuschalten. Obwohl es dafür zahlreiche Routinen und Möglichkeiten – von der Meditation bis zum Sport – gibt, scheitern viele Arbeitstätige noch daran.

Falls das auch bei dir der Fall ist, könnte die Methode des dritten Raums womöglich für dich von Interesse sein. Diese hat der australische Karriere-Experte Adam Fraser in einem Ted-Talk vorgestellt.

Vereinfacht ausgedrückt ist der dritte Raum ein Ort zwischen deinem Büro und deinem Zuhause. Dabei muss es kein physischer Aufenthaltsort sein. Es kann ebenso eine Tätigkeit wie ein Spaziergang oder eine Meditation sein. Das Ziel dabei: Abschalten und bewusst in den Feierabend übergehen.

Die drei Phasen des dritten Raums

Im ersten Schritt geht es laut Fraser darum, den vergangenen Tag und alle Geschehnisse zu reflektieren. Was ist passiert? Wie ist es gelaufen und wie hast du dich dabei gefühlt? An welchen Stellen kannst du das nächste Mal besser reagieren und welche geistige Haltung brauchst du dafür?

Durch diese Form der Reflektion machst du dir bewusst, warum du überhaupt Stress im Büro hast und wie du in Zukunft die gefährlichen Trigger-Punkte besser umgehen kannst.

Im zweiten Schritt geht es dann um das Hier und Jetzt. Richte deinen Fokus für einige Minuten auf die Tätigkeit, die du gerade ausführst. Dabei kann es sich eben – wie bereits erwähnt – beispielsweise um eine sportliche Betätigung handeln. Im Prinzip sind dir jedoch keine Grenzen gesetzt.

Der dritte Schritt führt dich dann bewusst in den Abend. Mache dir klar, wie du daheim auftreten willst und welche Emotionen du verbreiten möchtest. Sobald du deine Einstellung gefunden hast, kannst du den dritten Raum wieder verlassen und dich auf deinen Feierabend freuen.


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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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