Wirtschaft

5 eindringliche Warnsignale für eine bevorstehende Kündigung

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Für eine Kündigung gibt es in den allermeisten Fällen eindeutige Anzeichen. (Foto: Pixabay.com / geralt)
geschrieben von Christian Erxleben

In Deutschland sind Arbeitnehmer durch einen strengen Kündigungsschutz verhältnismäßig gut vor der Willkür ihrer Vorgesetzten geschützt. Trotzdem gibt es auch hierzulande Entlassungen. Wir zeigen wir dir fünf konkrete Warnsignale für eine bevorstehende Kündigung.

Du magst deine Kollegen, erhältst neue und anspruchsvolle Aufgaben und kannst dich persönlich und fachlich weiterbilden? Dann hast du mit großer Wahrscheinlichkeit einen Job, mit dem du sehr zufrieden bist und auch sein kannst.

Leider gehört zur Wahrheit auch, dass nicht jeder Arbeitnehmer voller Motivation aufwacht und in die Arbeit fährt oder sich an den heimischen Schreibtisch setzt. Das kann persönliche Gründe haben. In vielen Fällen ist die negative Grundstimmung jedoch ein unterbewusstes Anzeichen für eine bevorstehende Kündigung.

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5 eindeutige Warnsignale für eine bevorstehende Kündigung

Einerseits gibt es – zum Glück – auch eindeutige Anzeichen für eine bevorstehende Kündigung. Andererseits muss sich kein Arbeitnehmer seinem Schicksal ergeben.

Wer frühzeitig merkt, dass Unzufriedenheit bei den Vorgesetzten herrscht, kann den Entwicklungen proaktiv entgegen steuern. Das funktioniert beispielsweise über ein offenes Gespräch mit dem Chef oder durch die gezielte Selbstreflektion der eigenen Arbeit.

Damit du nicht plötzlich eine Kündigung auf deinem Schreibtisch findest, wollen wir dir fünf relativ eindeutige Warnsignale vorstellen, die dich auf eine drohende Kündigung hinweisen. Dabei handelt es sich selbstverständlich um eine Auswahl.

1. Langeweile

Neue Aufgaben sind im ersten Moment für viele Arbeitnehmer eine Herausforderung. Allerdings sind sie ein Zeichen der Anerkennung deiner Vorgesetzten. Sie trauen dir zu, neue Felder zu erschließen und Pionierarbeit für das Unternehmen zu leisten.

Wenn jedoch dein Verantwortungsbereich immer kleiner wird, solltest du dir Sorgen machen. Schließlich kann eine bewusst herbeigeführte Langeweile ein Trick sein, um dich zu einer freiwilligen Kündigung zu bewegen. Deshalb solltest du bei aufkommender Langeweile unbedingt das Gespräch suchen.

2. Ausgrenzung

Auch wenn das Coronavirus unsere Arbeitswelt von Grund auf verändert hat, bleibt die (virtuelle) Ausgrenzung ein deutliches Anzeichen für eine bevorstehende Kündigung.

Zwar sind wir alle davon genervt, wenn an einem Tag die fünfte Einladung zu einem Telefonat ins Postfach flattert. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn es plötzlich ruhig wird. Denn wenn Besprechungen und Meetings ohne dich stattfinden, ist das ein Signal dafür, dass du für deine Firma nicht mehr relevant bist.

3. Fremdbestimmung

Es gibt zahlreiche Arbeitnehmer, die ohne Führung und konkrete Anweisungen komplett aufgeschmissen sind. Sie sind einfach nicht dafür gemacht, selbstständig zu arbeiten. Das ist in manchen Positionen nicht weiter schlimm, verbaut allerdings langfristig den Weg in Leitungsstellen.

Wenn du von deinem Arbeitgeber jedoch immer mehr Freiheiten entzogen bekommst und deine Tätigkeiten immer genauer überwacht werden, musst du aufwachen. Denn verstärkte Kontrolle ist ein Anzeichen dafür, dass deine Vorgesetzten deinen Kompetenzen nicht mehr vertrauen.

4. Rechtfertigung

Auch deine Vorgesetzten haben Ziele und müssen Aufgaben erfüllen. Diese kommen beispielsweise vom Aufsichtsrat oder den Geschäftsführern. Gerade wenn die wirtschaftliche Situation angespannt ist, sind Führungskräfte dazu veranlasst, die eigenen Mitarbeiter auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen.

Was selbstverständlich hart klingt, ist die Realität. Denn letztendlich müssen sich in vielen Fällen deine Vorgesetzten für deine Arbeit rechtfertigen. Wenn du dich also gegenüber deinen Vorgesetzten rechtfertigen musst, kannst du das als erstes Signal vernehmen, dass dein Arbeitsplatz zumindest in Frage gestellt wird.

Das Gegenteil davon ist im Übrigen die Wertschätzung. Wenn dir dein Arbeitgeber diese entgegenbringt, kannst du dir deiner Position (vorerst) sicher sein.

5. Abmahnung

Und das letzte Anzeichen für eine bevorstehende Kündigung, das wir dir vorstellen möchten, ist wohl das deutlichste: die Abmahnung. Wenn du von deinem Arbeitgeber eine Abmahnung erhältst, weißt du, dass dir mindestens ein gravierender Fehler unterlaufen ist.

Du stehst jetzt unter strenger Beobachtung und auch eine Kündigung steht definitiv im Raum. Denn in den meisten Fällen ist eine Abmahnung eine Voraussetzung für die Kündigung eines Mitarbeiters. Das heißt für dich: Achtung!

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Sein Weg zu BASIC thinking führte über die Nürnberger Nachrichten, Focus Online und die INTERNET WORLD Business. Beruflich und privat liebt und lebt er Social Media.

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