Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Website zu verbessern. Durch deinen Besuch stimmst du dem Datenschutz zu.
Alles klar!
BASIC thinking Logo Dark Mode BASIC thinking Logo Dark Mode
  • TECH
    • Apple
    • Android
    • ChatGPT
    • Künstliche Intelligenz
    • Meta
    • Microsoft
    • Quantencomputer
    • Smart Home
    • Software
  • GREEN
    • Elektromobilität
    • Energiewende
    • Erneuerbare Energie
    • Forschung
    • Klima
    • Solarenergie
    • Wasserstoff
    • Windkraft
  • SOCIAL
    • Facebook
    • Instagram
    • TikTok
    • WhatsApp
    • X (Twitter)
  • MONEY
    • Aktien
    • Arbeit
    • Die Höhle der Löwen
    • Finanzen
    • Start-ups
    • Unternehmen
    • Marketing
    • Verbraucherschutz
Newsletter
Font ResizerAa
BASIC thinkingBASIC thinking
Suche
  • TECH
  • GREEN
  • SOCIAL
  • MONEY
  • ENTERTAIN
  • NEWSLETTER
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
Flugzeug, Ryanair
GREEN

So unverschämt agiert Ryanair mit neuen E-Mails zu Corona-Erstattungen

Marinela Potor
Aktualisiert: 21. September 2020
von Marinela Potor
So versucht Ryanair sich vor Rückzahlungen zu drücken. (Foto: Ryanair)
Teilen

Wer in diesem Jahr einen Flug bei Ryanair gebucht hat, der Corona-bedingt ausgefallen ist, hat in diesen Tagen eine seltsame E-Mail bekommen. Darin nutzt die Billigfluglinie eine unverschämte Methode, um sich vor anstehenden Rückzahlungen zu drücken. 

Wer noch auf seine Rückzahlung für abgesagte Ryanair-Flüge aus diesem Jahr wartet, wird in diesen Tagen eine etwas merkwürdige E-Mail erhalten haben. Diese beginnt mit folgender Betreffzeile: „Vergessen Sie nicht, Ihren Ryanair-Reisegutschein einzulösen.“

In dieser E-Mail bekommt man von Ryanair mitgeteilt, dass und wie man seinen Reisegutschein noch in diesem Herbst einlösen kann. Das Problem dabei: Es ist eine ziemlich unverschämte Taktik, um sich vor eigentlich anstehenden Rückzahlungen zu drücken.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 10.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Beats-Kopfhörer gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Das steckt hinter der Ryanair-Mail

Denn die E-Mail-Empfänger haben teilweise gar keinen Reisegutschein beantragt.

Tatsächlich hat die Airline schon in den vergangenen Monaten E-Mails zu Reisegutscheinen und Erstattungen verschickt, für Flüge, die Ryanair wegen Corona absagen musste.

Darin konnte man sich als Nutzer entscheiden, ob man den Reisegutschein in Anspruch nehmen möchte oder eine Rückzahlung erhalten will.

Tatsächlich muss in dem Fall kein Urlauber den Reisegutschein akzeptieren. Denn wenn die Airline selbst den Flug absagt, steht Fluggästen eigentlich eine volle Rückerstattung zu. Die Rückzahlung konnte man wiederum über die Website oder die App von Ryanair beantragen.

Das Interessante an der neuen Mail ist nun: Auch wenn man schon in der Vergangenheit eine Rückzahlung beantragt hat, tut Ryanair in der neuen E-Mail nun so als sei das nie passiert – und bietet Nutzern wieder beide Optionen an.

Tatsächlich liest sich die E-Mail im Detail so:

Im Rahmen der Bearbeitung Ihres kürzlichen Erstattungsantrags haben wir Ihnen einen Reisegutschein ausgestellt, der zur Buchung eines beliebigen Fluges in unserem Netzwerk innerhalb von 12 Monaten nach dem Ausstellungsdatum verwendet werden kann.

Das macht die E-Mail in zweifacher Hinsicht unverschämt.

Ryanair: Corona-Gutschein als Hinhalte-Taktik?

Erstens wird damit die bereits beantragte Rückerstattung ignoriert. Das wird insbesondere dadurch deutlich, dass Ryanair – entgegen dem Kundenwunsch – offenbar auf eigene Faust einen Gutschein ausgestellt hat.

Ganz klar, mit diesem „Trick“ möchte Ryanair betroffene Fluggäste dazu zu bewegen, doch noch den Reisegutschein anzunehmen. Nach dem Motto: Wenn Ryanair ihn mir schon ausgestellt hat, dann nutze ich ihn. Und das, obwohl Ryanair für die Corona-bedingten Absagen eigentlich schon längst Rückzahlungen hätte veranlassen müssen.

So nutzt Ryanair wirklich alle Mittel, um sich vor diesen Rückzahlungen zu drücken. Und das macht das Vorgehen gleich doppelt unverschämt.

Auch muss man als Betroffener nun erneut eine Rückzahlung beantragen. Diese Option ist natürlich in der entsprechenden E-Mail nicht so leicht so finden wie das Einlösen des Gutscheines.

Nur: Warum macht Ryanair es so kompliziert?

Fluggesellschaften verkomplizieren Prozess bewusst

Weil Ryanair natürlich darauf hofft, dass sich Fluggäste im Reisegutschein-Labyrinth verirren und diesen akzeptieren. Wenn Urlauber nun tatsächlich fliegen wollen, ist das sicher kein Problem.

Für alle aber, die auf ihr Geld warten, hinterlässt diese Verwirrungstaktik einen etwas bitteren Nachgeschmack.

Auch lässt sich nicht ausschließen, dass so mancher Nutzer auf den Trick hereinfällt und den Gutschein akzeptiert, obwohl er eigentlich sein Geld haben möchte.

„Den Fluggesellschaften geht es allein darum, die Sache zu verkomplizieren, damit die Fluggäste Gutscheine annehmen“, sagt Reiserechtsanwalt Oliver Matzek auf Nachfrage von Mobility Mag.

Rechtlich gesehen bleibe es aber bei der verpflichtenden Rückzahlung, spätestens dann, wenn Fluglinien unter einer Fristsetzung von 14 Tagen dazu aufgefordert werden.

Das möchten Fluglinien wir Ryanair allerdings verhindern. Denn natürlich geht es für sie um Millionenbeträge. So schätzt auch Oliver Matzek: „Die Fluggesellschaften versuchen Gutscheine an den Mann zu bringen.“

Doch es gibt auch eine gute Nachricht. Wenn du in der E-Mail weiterhin auf eine Rückzahlung von Ryanair bestehst, erhältst du dann kurze Zeit später endlich die Bestätigung, dass eine Rückzahlung auf dem Weg ist.

Zum Weiterlesen

  • Liebe Lufthansa, es reicht so langsam!
  • Corona-Stornierung: Urlauber bekommen Geld auch ohne Reisewarnung zurück
  • Druck auf Fluglinie TAP wegen Rückzahlungen: Verbraucherportal Flightright pfändet Konten
  • Ryanair-Chef schürt Islamfeindlichkeit: Wann ist Schluss mit Hass und Hetze?

🤝 Pünktlich zum Start in 2026!

Eröffne jetzt dein kostenloses NIBC Flexgeld-Konto und erhalte bis zu 2,20 Prozent Zinsen auf dein Geld! So startest du in 2026 auch finanziell richtig durch!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

STELLENANZEIGEN
Werkstudent:in Social Media Content Creator (...
BZKI Bildungszentrum für künstliche Intell... in Kempen
Graphic Designer & Content Creator (m/w/d)
FamiCord AG in Leipzig
Senior SAP Consultant FI/CO (f/m/div.)
Bosch Gruppe in Wetzlar
Junior Communication Manager mit Schwerpunkt ...
REWE in Henstedt-Ulzburg
Werkstudent*in Online Marketing (w/m/div)
Sparda-Bank Berlin eG in Berlin
Key Account Manager (m/w/d) im Bereich Online...
AZ fundraising services GmbH & Co. KG in Gütersloh
SAP Project Manager (m/w/d)
Bosch Gruppe in Stuttgart
PreMaster Program | Software Engineer for MEM...
Bosch Gruppe in Reutlingen
THEMEN:mobilitymag
Teile diesen Artikel
Facebook Flipboard Whatsapp Whatsapp LinkedIn Threads Bluesky Email
vonMarinela Potor
Folgen:
Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.
WhatsApp Kanal BASIC thinking Tech-Deals Sidebar
EMPFEHLUNG
Samsung Galaxy S25 Ultra
Android-Special bei o2: Samsung Galaxy S25 Ultra & Tab S10 für nur 7 Euro Anzahlung
Anzeige TECH
Testimonial LO

»UPDATE liefert genau das, was einen perfekten Newsletter ausmacht: Kompakte, aktuelle News, spannende Insights, relevante Trends aus Technologie & Wirtschaft. Prägnant, verständlich und immer einen Schritt voraus!«

– Lisa Osada, +110.000 Follower auf Instagram

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung

LESEEMPFEHLUNGEN

E-Autos China Elektroautos Elektromobilität
GREENMONEY

Warum Elektroautos in China günstiger sind als in Deutschland

Stromversorgung Grundlastkraftwerke Strom Klima Erneuerbare Energien Solarenergie Windkraft
GREENMONEY

Stromversorgung in Deutschland auch ohne Grundlastkraftwerke möglich

CO2 grüner Wasserstoff Erneuerbare Energien Klimaschutz Energiewende
GREEN

Schweizer Start-up bindet CO2 in Gestein und produziert parallel Wasserstoff

Schild Verkehr Ampel Meer Wasser Klimawandel Überschwemmung
GREENMONEY

Klimawandel: Diese deutschen Regionen sind besonders bedroht

E-STATCOM Superkondensator
GREENTECH

Weltweit erste E-STATCOM: Künstliche Trägheit soll Stromnetz stabilisieren

Beton als Stromspeicher Batterie Akku
GREEN

Neuartiger Beton soll Gebäude und Brücken in Batterien verwandeln

Mehr anzeigen
Folge uns:
© 2003 - 2026 BASIC thinking GmbH
  • Über uns
  • Mediadaten
  • Impressum
  • Datenschutz

NIBC Flexkonto eröffnen &
2,20 Prozent Zinsen sichern

50 Euro

Anzeige

Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?