Technologie

So erleichtert uns der Liquid Mode von Adobe das Leben

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Adobe will mit dem Liquid Mode die User Experience beim mobilen Arbeiten verbessern. (Foto: Screenshot / Adobe)
geschrieben von Vivien Stellmach

Immer mehr Menschen lesen mittlerweile digitale Dokumente ausschließlich auf mobilen Endgeräten. Reibungslos funktioniert das allerdings nicht immer. Deshalb hat Adobe jetzt den sogenannten Liquid Mode entwickelt. Das steckt dahinter.

Das mobile Arbeiten wird immer beliebter. Smartphones und Tablets bieten uns viele technische Möglichkeiten. Doch das Lesen von digitalen Dokumenten auf mobilen Endgeräten ist in vielen Fällen noch immer frustrierend.

Sowohl im Browser als auch am Smartphone lassen sich Dateien mit verschiedenen Schriftarten und formatierten Bildern, Listen und Tabellen nur schwer lesen. Die Navigation und Nutzung funktioniert nur statisch und langsam.


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Dazu hat das Software-Unternehmen Adobe in einer Studie herausgefunden, dass 65 Prozent aller befragten US-Amerikaner längere Dateien nicht gerne auf ihrem Smartphone lesen. 45 Prozent hören mittendrin sogar genervt auf – oder öffnen das Dokument gar nicht erst.

Fast drei Viertel von ihnen würden unterwegs aber gerne mit Dokumenten arbeiten, wenn die User Experience besser ist.

Adobe entwickelt den Liquid Mode – und erleichtert uns das Leben

Deshalb hat Adobe nun den sogenannten Liquid Mode entwickelt. Die Funktion soll mit nur einem Klick Texte, Bilder und Tabellen automatisch neu formatieren – und zwar so, dass wir schneller durch die Dokumente navigieren und sie auch auf kleinen Bildschirmen gut lesen und bearbeiten können.

Die Künstliche Intelligenz Adobe Sensei soll zudem dabei helfen, Überschriften, Textabsätze, Bilder, Listen und Tabellen auch zu identifizieren und ihre Hierarchie und Anordnung zu verstehen.

Mit diesen Informationen kann der Liquid Mode statische, auf DIN A4-Format ausgelegte PDF-Dokumente gleich auch an die Bildschirmgröße des entsprechenden mobilen Endgerätes anpassen.

Adobe stellt in einem kurzen Clip genauer vor, wie der Liquid Mode funktioniert. Das Feature kann Texte demnach auch intelligent gliedern, mit ausklappbaren Abschnitten hantieren und Texte durchsuchen, damit wir schnell und bequem durch die Dokumente navigieren.

Auch Bilder lassen sich durch einfaches Antippen vergrößern, während Tabellen sich der Bildschirmgröße anpassen. Damit brauchen wir in einzelnen Abschnitten nicht länger hinein- und herauszoomen.

Liquid Mode: Adobe arbeitet an der Zukunft von PDF-Formaten

Der Liquid Mode ist in der kostenlosen Adobe-Acrobat-Reader-App für iOS und Android sowie einschließlich im Google-Play-Store-kompatiblen Chromebook verfügbar. Demnächst soll die Funktion auch auf dem Computer und im Browser erhältlich sein.

Die Funktion dürfte jetzt schon eine große Bereicherung sein, sie ist aber auch an einen Lernprozess geknüpft. Adobe will die Künstliche Intelligenz Adobe Sensei in Zukunft stärker in seine Anwendungen und Dienstleistungen einbinden, um uns die Arbeit mit digitalen Dokumenten immer weiter zu erleichtern.

Damit dürfte das Unternehmen auch den Liquid Mode weiterentwickeln.

Außerdem will Adobe unsere digitale Kompetenz fördern. Deshalb untersucht das Unternehmen mit Partnern und Bildungseinrichtungen auch, wie Menschen aller Altersgruppen und Fähigkeiten Texte lesen und erinnern. Die Untersuchung läuft innerhalb einer Initiative zur Personalisierung von Texten.


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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach ist seit Mai 2019 Redakteurin bei BASIC thinking. Nebenbei schreibt sie als freie Autorin über alternative Musik für das VISIONS Magazin. Sie liebt Fußball, steht seit ihrem siebten Lebensjahr selbst auf dem Rasen und hält zum SV Werder Bremen.

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