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5 Tipps, um dich vor Amazon-Betrügern zu schützen

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Amazon-Betrüger wollen dich von der Plattform weglocken. (Foto: Unsplash.com / jefflssantos)
geschrieben von Vivien Stellmach

Auf Amazon sind wir vor Betrügern nicht sicher. Viele Händler konkurrieren teils mit illegalen Mitteln und Maschen darum, dass ihre Produkte bestplatziert und so oft wie möglich verkauft werden. Mit diesen fünf Tipps haben Amazon-Betrüger aber keine Chance bei dir.

Normalerweise läuft ein Kaufprozess auf Amazon seriös ab. Wir wählen eines oder mehrere Produkte aus und zahlen das Geld dafür an den E-Commerce-Riesen. Der gesamte Kaufprozess findet also auf der Plattform statt.

Auf dem Amazon Marketplace kommt es aber immer wieder auch zu Betrugs- und Phishing-Versuchen. Amazon-Betrüger versuchen, abseits der Plattform mit Kunden in Kontakt zu treten und sie beispielsweise dazu zu animieren, ihnen Geld direkt zu überweisen.

So erkennst du Amazon-Betrüger

Transaktionen, die aus irgendwelchen Gründen nicht über Amazon ablaufen sollen, deuten in aller Regel also auf einen Betrug hin. Du solltest deshalb auch keine Zahlung tätigen, wenn du dir bezüglich der Transaktion unsicher bist.

Du erkennst Amazon-Betrüger demnach vor allem daran, dass sie dich von der Plattform wegleiten wollen. Amazon selbst schreibt in einem kurzen Leitfaden auch, dass legitime Verkäufertransaktionen niemals außerhalb der Amazon-Website stattfinden.

Etwas schwieriger sind gefälschte Shops zu erkennen, weil sie sich seriös präsentieren. Shop-Betrüger müssen dich ebenfalls von Amazon weglocken, um dich abzocken zu können. Deshalb versuchen sie es so aussehen zu lassen, als würde der Kaufprozess auf der Plattform stattfinden.

Amazon-Betrüger: Mit diesen 5 Tipps schützt du dich vor ihnen

Mit einem wachen Auge erkennst du derartige Maschen aber trotzdem. Amazon-Betrüger treten nämlich nahezu immer per E-Mail direkt mit dir in Kontakt. Deshalb wollen wir dir fünf Tipps an die Hand geben, mit denen du dich vor den Betrügern schützen kannst.

Tipp 1: Nimm verdächtige Schnäppchen-Angebote unter die Lupe

Zuallererst solltest du stutzig werden, wenn wertvolle Produkte auf Amazon zu unschlagbaren Preisen angeboten werden. Dann stecken meist Amazon-Betrüger dahinter. Besonders vorsichtig solltest du beispielsweise am Amazon Prime Day sein, wenn auf der ganzen Plattform zahlreiche Angebote warten.

Tipp 2: Informiere dich über Hinweise zum Verkäufer

Dieser Punkt führt uns auch zum zweiten Tipp. Wenn du unsicher bist, ob ein Verkäufer wirklich seriös ist, solltest du dich auf der Amazon-Website unbedingt über den Händler informieren.

Schau dir zum Beispiel genau an, wie der jeweilige Amazon-Shop aussieht, lies dir die Produktbeschreibung durch und vergleiche die Informationen auf Amazon, indem du Händler und Produkt noch einmal googelst und nach dem hauseigenen Online-Shop suchst.

Sehr viele Händler verkaufen nämlich nicht ausschließlich auf Amazon, sondern betreiben auch einen eigenen Online-Shop. Wenn Artikelbeschreibungen und Preise übereinstimmen, bist du auf der sicheren Seite.

Tipp 3: Checke die Produkte im Amazon-Shop

Hilfreich kann es auch sein, die jeweiligen Produkte im Amazon-Shop zu checken. Wenn ein Elektronik-Händler beispielsweise auch Nahrungsergänzungsmittel verkauft, kann das auf einen Betrüger hindeuten.

Dann solltest du den Shop lieber gleich wieder verlassen.

Tipp 4: Lasse dich nicht von der Amazon-Website weglocken

Doch auch wenn auf den ersten Blick alles seriös scheint, solltest du dich nicht naiv in Sicherheit wiegen. Am wichtigsten ist es deshalb, dass du dich nicht von der Amazon-Website weglocken lässt.

Gehe auf keine Kommunikation oder Transaktion außerhalb von Amazon ein. Mit einem Austausch per E-Mail wollen Betrüger dich oft zur direkten Zahlung überreden. Spätestens dann sollten alle Alarmglocken bei dir angehen.

Tipp 5: Nimm Transaktionen nur auf der Amazon-Website vor

Der fünfte Tipp schließt genau an diesen Punkt an. Auch, wenn Händler dich persönlich kontaktieren und dir ein Angebot unterbreiten wollen, das nur gilt, wenn du ein Produkt per E-Mail bestellst, solltest du den Kaufprozess sofort beenden.

Derartige Bedingungen deuten klar auf einen Betrug hin. Manchmal gaukeln dir Verkäufer auch vor, dass eine Transaktion über Amazon Payments erfolge und sicher sei. Du würdest nämlich auf ein Amazon-Konto überweisen, was aber nicht stimmt.

Nimm Bezahlvorgänge also ausschließlich auf der Amazon-Website vor, um dich vor etwaigem Zahlungsbetrug zu schützen.

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Über den Autor

Vivien Stellmach

Vivien Stellmach war von Mai 2019 bis November 2020 Redakteurin bei BASIC thinking.