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Neuer Job nach Kündigung: 3 Tipps, die du unbedingt beachten solltest

Christian Erxleben
Eine Kündigung ist keinesfalls ein Grund, aufzugeben. (Foto: Pexels.com / Anna Shvets)

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Fast jeder Arbeitnehmer wird während seiner beruflichen Karriere einmal gekündigt. Das ist an sich nicht problematisch. Ein neuer Job nach Kündigung muss also her. Um den (unfreiwilligen) Job-Wechsel erfolgreich zu durchlaufen, solltest du drei Ratschläge beachten.

Kündigungen sind selbstverständlich weder angenehm noch sonderlich erfreulich. Trotzdem sind sie auch kein Grund dafür, aufzugeben und die eigene berufliche Karriere für beendet zu erklären. Denn auch eine Kündigung ist eine Chance, neu zu beginnen.

So hat beispielsweise eine Befragung der Management-Beratung Ghsmart unter 2.600 Führungskräften ergeben, dass sich fast jeder Zweite (45 Prozent) schon einmal einen großen Fehltritt geleistet hat. 18 Prozent der leitenden Angestellten wurden sogar schon einmal gekündigt.

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Neuer Job nach Kündigung: Das sind die 3 entscheidenden Kriterien

Das führt jedoch nicht zwangsläufig zu einem Rückschritt. Im Gegenteil: Ein neuer Job nach Kündigung hat immerhin 78 Prozent der Befragten früher oder später in die Geschäftsführung des neuen Unternehmens befördert.

Dabei handelt es sich jedoch nicht nur um einen Zufall. Die drei Wissenschaftler Elena Lytkina Botelho, BJ Wright und Kim Rosenkoetter Powell haben drei Kriterien herausgearbeitet, die bei der Suche nach einem neuen Job nach einem Rausschmiss entscheidend waren.

1. Das Netzwerk entscheidet

Die erste Erkenntnis lautet dabei: Das berufliche Netzwerk bei LinkedIn, Xing und Co. ist für den Wiedereinstieg bedeutend wichtiger als das private Netzwerk oder professionelle Headhunter.

Zum Vergleich: Durch Kontakte aus dem beruflichen Netzwerk haben 59 Prozent einen neuen Job gefunden. Dem gegenüber steht lediglich eine 23-prozentige Erfolgsquote bei privaten Empfehlungen.

Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass dein privates Netzwerk unwichtig ist. Trotzdem solltest du vom ersten Tag deiner Karriere an, digitale und persönliche Kontakte zu interessanten Personen innerhalb und außerhalb deiner Branche knüpfen. Sie sind im Ernstfall deine größte Hoffnung.

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2. Vielseitigkeit als Erfolgsgarant

Wenn ein neuer Job nach Kündigung benötigt wird, spielen Erfahrungen ebenfalls eine große Rolle. So haben 94 Prozent aller erfolgreichen Quer- und Wiedereinsteiger eine Anstellung in einer Branche gefunden, in der sie bereits tätig waren.

Was bedeutet das für dich? Gerade zum Beginn deiner beruflichen Laufbahn solltest du dich nicht zu sehr auf einen bestimmten Bereich oder eine bestimmte Branche fokussieren, denn falls es zu einem Fehltritt kommt, hast du außerhalb deiner bisherigen Blase größere Erfolgschancen.

Anstelle dich ausschließlich als Spezialisten zu sehen, solltest du damit beginnen, dir als Generalist in mehreren Branchen und Arbeitsfeldern einen Namen zu machen.

3. Bekenne dich zu deinem Fehler

Der letzte Ratschlag für dich lautet: Stehe zu deinen Fehlern. Niemand ist perfekt. Das gilt auch im beruflichen Kontext. Wichtig ist es für die Suche nach einem neuen Arbeitgeber, absolut ehrlich zu sein.

Das heißt auch: Gehe offen damit um, dass du einen (großen) Fehler begangen hast. Suche die Schuld nicht bei ehemaligen Kollegen oder Vorgesetzten. Das wirkt einerseits unprofessionell und zeigt andererseits, dass kein Verständnis für den Fehltritt vorliegt.

Deshalb: Sei ehrlich und stehe selbstbewusst zu deiner Vergangenheit, denn Untersuchungen zeigen auch: Wer von sich im Bewerbungsgespräch überzeugt ist, hat eine mehr als doppelt so hohe Chance, den Job zu bekommen.

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Christian Erxleben arbeitet als freier Redakteur für BASIC thinking. Von Ende 2017 bis Ende 2021 war er Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig.