Wirtschaft

3 Fehler, die das Image von Führungskräften ruinieren

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Es gibt manche Fehler, die Führungskräften dauerhaft anhängen. (Foto: Pixabay.com / Fotorech)
geschrieben von Christian Erxleben

Führungskräfte haben in Unternehmen eine besondere Stellung. Schließlich tragen sie auch mehr Verantwortung. Trotzdem müssen auch Vorgesetzte und Geschäftsführer auf ihr Verhalten achten. Wir zeigen dir drei Fehler, die dem Image von Führungskräften schaden.

Alle Menschen suchen sich bereits vom Beginn der Kindheit an Vorbilder. Wir suchen nach Personen oder Menschen, von denen wir lernen wollen, die wir nachahmen wollen und die uns persönlich inspirieren.

Insbesondere in den ersten Jahren des Lebens handelt es sich dabei oftmals um unsere Eltern. Das ist auch ganz natürlich. Mit der Pubertät und dem darauf folgenden Berufseinstieg rücken zuerst Stars und Sternchen und früher oder später auch leitende Kollegen oder sogar Geschäftsführer in den Mittelpunkt.


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Image von Führungskräften: Diese 3 Fehler haben Auswirkungen auf das ganze Team

Denn worüber sich viele Führungskräfte nicht bewusst sind, ist, dass sie durch ihr Verhalten auch ihre Mitarbeiter beeinflussen. Sie fungieren als Vorbilder – nicht nur im beruflichen Sinn, sondern auch mit Blick auf die Gewohnheiten.

Deshalb wollen wir dir einmal drei Verhaltensweisen aufzeigen, die dem Image von Führungskräften nachhaltig schaden können – bewusst oder unbewusst.

1. Unpünktlichkeit

Als Geschäftsführer oder Abteilungsleiter kannst du es dir erlauben, nicht pünktlich um 8 Uhr am Arbeitsplatz zu sitzen. Diese Einstellung schleicht sich bei vielen Führungskräften ein. Wenn es dann doch einmal fünf oder auch 20 Minuten Verspätung sind, macht das doch nichts aus – so der Gedanke.

Tatsächlich steht Unpünktlichkeit in vielen Fällen in direktem Zusammenhang mit Unzuverlässigkeit. Das heißt: Wenn du als Führungskraft jeden Tag zu spät zum Dienst erscheinst, sinkt das Vertrauen in dich.

Außerdem zeigst du durch deine Pünktlichkeit auch, dass du gut organisiert bist. Du hast deine Aufgaben und deinen Ablauf unter Kontrolle und strahlst Strukturiertheit aus. Davon profitiert dein gesamtes Team.

2. Unordentlichkeit und Schmutz

Weder du als Führungskraft noch deine Mitarbeiter sind Putzkräfte. Jeder Mensch hat sein eigenes Ordnungssystem. So gibt es vermutlich in jeder Abteilung diesen einen Kollegen, dessen Schreibtisch mit Blättern überhäuft ist. Trotzdem leistet er ausgezeichnete Arbeit.

Wenn sich jedoch in der Regalen vergilbte Zeitschriften sammeln, aus dem Staub schon Wollmäuse geworden sind und der Mülleimer nur einmal alle paar Wochen geleert wird, musst du als Führungskraft einschreiten.

Schließlich schadet eine dreckige Arbeitsumgebung dem Image von Führungskräften. Sie signalisiert: Wie wir Angestellten arbeiten, ist denen da oben egal. Deshalb solltest du in allen Räumen für eine grundlegende Sauberkeit sorgen.

3. Stolz und Unehrlichkeit

Besonders junge Führungskräfte haben oftmals Probleme damit, gegenüber älteren Mitarbeitern Fehler einzugestehen. Und auch im Laufe der Jahre versuchen viele Vorgesetzte und Geschäftsführer angespannte Situationen immer wieder durch Schweigen aus der Welt zu schaffen.

Wenn wir jedoch Fehler und falsche Entscheidungen verschweigen oder vertuschen, schadet das dem Image von Führungskräften enorm. Das wirft einerseits die Frage auf, in welchen Punkten die Vorgesetzten noch die Unwahrheit gesagt haben und sorgt andererseits für sinkendes Engagement.

Um dieses Problem zu lösen, müssen Führungskräfte drei Richtlinien beachten. Sie müssen ehrlich sein, ihre Entscheidungen auch rückwirkend erklären können und zudem in der Lage sein, eigene Fehler einzugestehen und sich zu entschuldigen.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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