Wirtschaft

Depot-Vorstellung: So investiert Dennis Fischer sein Geld

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geschrieben von Christian Erxleben

In unsere Serie „Depot-Vorstellung: So investiert…“ zeigen wir dir in regelmäßigen Abständen, wie Anleger ihr Geld investieren, welche Depots sie benutzen und welche Strategie sie dabei verfolgen. Heute: Dennis Fischer, Keynote-Speaker und Autor von „Future Work Skills“.

Wer sein Geld auf einem Giro- oder Tagesgeldkonto liegen hat, bekommt für sein Investment kaum noch Zinsen. Im Gegenteil: Die ersten Banken und Geld-Institute haben bereits damit begonnen, ihre Kunden mit Negativ-Zinsen für ihre Einlagen zu bestrafen.

Wer also langfristig sein Geld vermehren möchte, muss auf andere Investment-Methoden zurückgreifen. Eine interessante Möglichkeit stellen dabei auch Aktien und börsengehandelte Fonds (ETFs) und Sparpläne dar.

Selbstverständlich ist jedes Investment auch mit gewissen Risiken verbunden. Trotzdem wollen wir dir in unserer Serie „Depot-Vorstellung: So investiert…“ zeigen, wie Anleger ihr Geld investieren und welche Strategie sie dabei verfolgen.


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Und wer weiß: Vielleicht überzeugt dich ein Konzept oder du kannst ein paar Impulse für deine eigene Strategie gewinnen? Heute zu Gast bei den Depot-Vorstellungen: Dennis Fischer, Keynote-Speaker und Autor von „Future Work Skills“.

Dennis Fischer

Dennis Fischer, Keynote-Speaker und Autor von „Future Work Skills“.

Welche Depots nutzt du?

Ich habe letztes Jahr meine Depots zusammengeführt und bin jetzt nur noch bei der Comdirect. Vorher war ich bei Flatex, der ING und weiteren.

Zusätzlich zu meinem eigentlichen Depot nutze ich jedoch den Robo-Advisor des Portals Weltsparen und habe einen kleinen Betrag im „Go & Grow“-Angebot der Peer-to-Peer-Plattform Bondora.

Mit dem Angebot von Weltsparen bin ich sehr zufrieden, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht. Auch die grafische Oberfläche finde ich ansprechend gestaltet. Bondora ist sehr verspielt und für mich aktuell nur ein Testballon.

Zur Analyse meiner Investments nutze ich übrigens „Portfolio Performance“. Das kostenlose Tool ist genial, um nicht den Überblick zu verlieren und sich die aktuelle Aufteilung der Assets zu verdeutlichen.

zu Comdirect zu Bondora

Wie sieht die prozentuale Aufstellung deines Depots aus?

Das darf ich gar nicht laut sagen: Ich bin aktuell stark übergewichtet in Bitcoins investiert. Das liegt vor allem daran, dass ich 2017 ein paar Bitcoins zum Kurs von 1.000 Euro gekauft habe. Einige davon habe ich leider Anfang 2018 wieder abgestoßen aber ein paar besitze ich noch, auch wenn es eine sehr volatile Anlageform ist.

Auch beim Robo-Advisor von Weltsparen habe ich die riskante „100% Aktien“-Variante genommen und dort einen Sparplan mit 500 Euro monatlich.

Den Rest belasse ich auf meinem Comdirect-Depot und lege es eher passiv in ETFs an. Dabei streue ich vom MSCI World über den S&P 500 bis hin zum DAX.

Eine Cash-Reserve rundet das ganze ab. Auf dem Tagesgeld oder in Anleihen habe ich aktuell keinerlei Geld liegen, da es sowieso keine Zinsen gibt.

Welche Investment-Strategie verfolgst du?

Zunächst einmal möchte ich eine Lanze für die Verbraucherzentralen brechen. Dort war ich tatsächlich zu Beginn des letzten Jahres und habe mich anderthalb Stunden sehr kompetent beraten lassen.

Vor allem das Thema „Rentenlücke“ hat mich schockiert. Dazu habe ich auch einen eigenen Blog-Artikel geschrieben, wenn du tiefer in deine Altersvorsorge einsteigen möchtest.

Dazu passend habe ich generell eine sehr langfristige Investment-Strategie. Ich bin kein Fan von den „Reich über Nacht“-Versprechen und liebe stattdessen den „Zinseszins-Effekt“. Ich spare nicht auf ein bestimmtes Ziel, sondern möchte einfach eine möglichst gute jährliche Rendite für mein Kapital herausholen und dabei immer weiter lernen.

Deshalb starte ich viele kleine Testballons und probiere neue Anlageformen aus. So bin ich auch zum Bitcoin gekommen und habe es bislang nicht bereut. Aber auch hier bleibe ich weiter investiert und beobachte den Markt in den nächsten Jahren.

Immobilien sind aktuell noch kein Thema, reizen mich jedoch mittelfristig auf jeden Fall. Wenn ich dir einen Tipp mitgeben darf: „MACHEN!“

Bei vielen Aktien bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich eine gute Investition ist. Aber bevor ich noch drei Wochen Bilanzen studiere, YouTube-Experten befrage oder Zeitschriften lese, kaufe ich manchmal einfach für eine kleine Summe Aktien (500 bis 1.000 Euro).

Dadurch, dass die Aktie dann in meinem Depot liegt, verfolge ich automatisch die Börsenkurse und setze mich intensiver damit auseinander. Dann kaufe ich entweder nach oder verkaufe sie wieder.

Genauso, wie du nur im Lotto gewinnen kannst, wenn du Lotto spielst, kannst du auch an der Börse nur profitieren, wenn du investiert bist. Also, los geht’s!

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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