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Twitter kauft Revue – und schafft damit Einnahmequelle für Creator

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Twitter kauft Revue: Erstmals können Creator Geld direkt auf Twitter verdienen. (Foto: Pixabay.com / StockSnap
geschrieben von Marinela Potor

Twitter kauft Revue, eine Newsletter-Plattform. Damit möchte Twitter Kreativschaffende fördern. Tatsächlich ergeben sich dadurch neue Einnahmequellen für Creator auf Twitter.  

Twitter kauft Revue: Das hat die Social-Media-Plattform heute offiziell bekannt gegeben.

Revue ist eine Plattform, die sich auf Newsletter spezialisiert hat. Genau genommen können Creator hier Newsletter erstellen und Nutzer diese wiederum auch gegen Gebühr abonnieren.


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Mit dem Kauf soll der Newsletter-Service auf Twitter sichtbarer werden. Damit schafft Twitter eine neue Einnahmequelle für sich selbst, aber auch für Content Creator.

Twitter kauft Revue: Das steckt hinter dem Deal

Twitter sieht sich als Plattform, auf der Menschen sich darüber austauschen, was auf der Welt passiert. Autoren und Experten sowie auch individuelle Nutzer teilen dabei ihre Werke, um so bedeutungsvolle Diskussionen zu starten, schreiben Kayvon Beykpour, Product Lead bei Twitter und Mike Park, VP of Publisher Products.

Diese Autoren und Content Curator von langen Formaten sind ein wertvoller Teil der Diskussion und es ist entscheidend, dass wir ihnen neue Möglichkeiten anbieten, damit sie ihren Content schaffen und teilen können.

Genau das soll Revue ab sofort leisten. Der Newsletter-Dienst, der nun bei Twitter integriert wird, soll Twitter-Creator eine neue Einnahmequelle bieten.

Denn der Revue-Newsletter lässt sich monetarisieren.

Revue: Mit Newslettern Geld verdienen

Revue ist ein niederländischer Newsletter-Dienst, ähnlich wie Mailchimp, bei dem du zunächst gratis Newsletter erstellen kannst. Newsletter sind eine sehr effektive Form für Content Creator, um ihre Inhalte an Interessierte zu verbreiten.

Blogger verschicken Newsletter genauso wie journalistische Publikationen oder auch Unternehmen. Für Leser sind sie eine große Hilfe, um sich regelmäßig über Inhalte zu informieren, die sie interessieren oder über bestimmte Themen auf dem Laufenden zu bleiben.

Newsletter auf Revue zu erstellen ist zunächst gratis und, wenn man Roger Montti von Serach Engine Journal glauben darf, sehr viel unkomplizierter als auf Konkurrenz-Plattformen.

Angeblich sei es viel einfacher, auf Revue Newsletter zu verfassen, editieren, herauszuschicken und zu monetarisieren als auf Mailchimp, Mailpoet, Sedgrid & Co.

Dateien lassen sich einfach in den Newsletter hineinkopieren und Videos einfach per Link einbetten. Ein Embed-Code ist nicht erforderlich. Wer will, kann aber mit Revue auch Geld verdienen.

Im Dezember 2020 führte Revue die Monetarisierungsoption ein. Newsletter-Verfasser können damit anfangen, von ihren Abonnenten Geld für die Newsletter zu verlangen.

Revue kassiert davon 5 Prozent. Der Rest bleibt bei den Newsletter-Autoren.

Twitter möchte daran erstmal nichts ändern. Die Newsletter-Plattform soll auch weiterhin als selbstständiger Service erhalten bleiben. Doch Twitter möchte es für Nutzer einfacher machen, diese Newsletter auf der eigenen Plattform prominent teilen zu können.

Wie genau, hat Twitter noch nicht erklärt. Es soll aber „nahtlos“ in die Applikation integriert werden.

Twitter kauft Revue: Was bedeutet das für Twitter-Nutzer?

Blogger, Journalisten, Medienkonzerne, Autoren und Content Creator aller Art nutzen Twitter natürlich schon jetzt, um ihre Werke zu promoten. In der einfachsten Form kann ein Blogger dafür einfach einen Tweet mit einem Link zu seinem Artikel veröffentlichen.

Doch bislang konnte man damit nicht direkt über Twitter Geld verdienen. Revue wird das nun ändern. Denn neben einzelnen Artikeln können Autoren nun auch ihre Revue-Newsletter auf Twitter teilen.

Das verschafft ihnen Zugang zu einem größeren Publikum, möglicherweise mehr Abonennten – und somit höheren Einnahmen über die Revue-Newsletter. Es ist denkbar, dass Twitters Algorithmus diese Inhalte besonders pushen könnte.

Twitter kündigte aber schon jetzt an, dass Revue erst der Anfang sei. Nutzer, von Content Creator bis Unternehmer, könnten in Zukunft weitere Monetarisierungsmöglichkeiten auf der Plattform erwarten.

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Über den Autor

Marinela Potor

Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt. Seit 2016 ist sie Chefredakteurin von Mobility Mag.

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