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Super Follows: Twitter-Influencer können bald Geld für Content verlangen

Marinela Potor
Twitter führt neues Einnahme-Feature ein. (Foto: Pixabay.com / StockSnap)

Twitter hat heute zwei große Neuerungen angekündigt. Eine davon heißt „Super Follows“ und lässt Influencer Geld mit ihrem Content verdienen.

Auf Twitter-Nutzer sollen bald zwei große Neuerungen zukommen. Das berichtet das Magazin The Verge und beruft sich dabei auf eine Präsentation des Konzerns vor Analysten und Investoren am Donnerstag.

Eins dieser Updates hat Twitter „Communities“ getauft. Dieses ermöglicht das Bilden von Interessengruppen. Das zweite Update nennt sich wiederum „Super Follows“ und soll Kreativen dabei helfen, mit ihren Inhalten auf Twitter Geld zu verdienen.

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Super Follows: Das steckt dahinter

Super Follows soll Influencern eine neue Einnahmemöglichkeit auf Twitter bieten. Dabei können Kreative Geld von ihren Followern für besondere Inhalte verlangen. Diese zahlen wiederum einen bestimmten Beitrag, um Zugang zu diesen exklusiven Inhalten zu bekommen.

Das können Bonus-Tweets sein, Zugang zu einem Newsletter oder auch Zugang zu einer spezifischen, geschlossenen Gruppe. Twitter hat in einem Mockup bereits gezeigt, wie so ein Einnahmemodell aussehen könnte.

Super Follows, Twitter
Mit Super Follows schafft Twitter ein neues Einnahmemodell für Content-Creator. (Foto: Screenshot / The Verge / Twitter)

In diesem Beispiel zahlt demnach ein Follower 4,99 US-Dollar im Monat an einen Influencer. Dies verschafft ihm privilegierten Zugang zu gewissen Zusatzdiensten.

Twitter will Kreativen und Medienhäusern damit offensichtlich ermöglichen, auf der Plattform Geld zu verdienen. Vermutlich wird ein Teil dieser Einnahmen bei Twitter bleiben. Doch genaue Details zu dem Bezahlmodell hat Twitter noch nicht verraten.

Mit den Super Follows folgt Twitter den Trends auf anderen sozialen Medien, wie etwa Twitch, Instagram oder auch Patreon, die alle ebenfalls verschiedene Einnahmequellen für ihre Nutzer bieten.

Erst vor Kurzem kündigte Twitter an, dass Content-Creator auf der Plattform über kuratierte Newsletter Geld verdienen können.

Twitter macht mit „Communities“ auf Facebook-Gruppen

Das zweite Update erinnert stark an Facebook. Es heißt „Communities“ und soll es Nutzern ermöglichen Gruppen zu bilden. Wie bei den Facebook-Gruppen sollen die Communities ebenfalls nach Interessen organisiert sein, sodass Twitter-Nutzer mehr Tweets zu bestimmten Themen sehen, die sie interessieren.

Nach Informationen des Magazins Seeking Alpha soll es außerdem auch bald Werbeanzeige-Möglichkeiten im Karrussell-Format für Unternehmen geben.

Wann genau diese Neuerungen kommen, ist bislang allerdings noch nicht klar.

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Marinela Potor ist Journalistin mit einer Leidenschaft für alles, was mobil ist. Sie selbst pendelt regelmäßig vorwiegend zwischen Europa, Südamerika und den USA hin und her und berichtet über Mobilitäts- und Technologietrends aus der ganzen Welt.