Wirtschaft

Abgelehnt! Diese Hintergrundfarben sind beim Job-Interview verboten

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Dein Zoom-Hintergrund hat Auswirkungen auf dein Gespräch. (Foto: Unsplash.com / Dylan Ferreira)
geschrieben von Christian Erxleben

Wir haben uns daran gewöhnt, dass auch Vorstellungsgespräche inzwischen virtuell stattfinden. Dabei haben die Hintergrundfarben im Job-Interview einen großen Einfluss auf den Ausgang des Gesprächs. Wir verraten dir welche Farben geeignet sind – und welche nicht.

Zwischenmenschliche Kontakte sind seit März 2020 keine Selbstverständlichkeit mehr. Durch die globale Corona-Pandemie haben sich viele Aktivitäten und Abläufe ins Digitale verschoben. Dazu gehören auch Vorstellungsgespräche.

Denn in der Regel ist es aktuell nicht möglich, für ein Job-Interview in die Firmenzentrale eines Unternehmens zu fahren. Stattdessen findet das Kennenlernen mit den Personal-Verantwortlichen und künftigen Vorgesetzten via Zoom, Teams und Co. statt.


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Welche Hintergrundfarben im Job-Interview bringen Erfolg?

Dabei ist nicht nur die inhaltliche Vorbereitung für dich als Bewerber essenziell. Ebenso sind die technischen und strukturellen Voraussetzungen entscheidend. Das heißt: Hintergrundfarben im Job-Interview haben einen entscheidenden Einfluss auf den Ausgang eines Gesprächs.

Das hat eine Untersuchung der Londoner Beratungsfirma Savoy Stewart ergeben. Für die Umfragen wurden insgesamt 3.489 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befragt, die kürzlich ein (erfolgreiches) Vorstellungsgespräch hatten.

Die besten Hintergrundfarben im Job-Interview

Dabei zeigt sich bei der Auswertung eine klare Tendenz. Demnach sind minimalistische Hintergründe und schlichte Farben die größten Erfolgsgaranten im digitalen Vorstellungsgespräch.

Grautöne (84 Prozent) und weiße Wände (79 Prozent) haben die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit. Auch beige Wände reihen sich mit 62 Prozent noch im vorderen Feld der erfolgreichen Farben ein.

Warme Farben sind riskant

Wer seine Wände bunt gestrichen hat, sollte insbesondere bei warmen Farben sehr vorsichtig sein. So belegt zwar gelb mit einer Anstellungsquote von 79 Prozent den dritten Platz. Allerdings belegt die Farbe Rot mit 18 Prozent deutlich den letzten Platz.

Der Psychologe Dennis Relojo-Howell erklärt dazu:

Farben – und ihre dazugehörenden Töne – sind oftmals mit persönlichen Einstellungen und Emotionen verbunden. Deshalb ist es wichtig, die psychologischen Auswirkungen von Hintergrundfarben im Job-Interview zu berücksichtigen. […] Warme Farben wie Rot, Orange und Gelb können eine breite Palette an Emotionen hervorrufen – von Wärme und Geborgenheit bis hin zu Angst und Feindseligkeit.

Dunkle Farben und „interessante“ Hintergründe

Es ist nicht sonderlich überraschend, dass kalte und dunkle Farben tendenziell schlechter abschneiden. Mit einer Erfolgsquote von 57 Prozent schlägt sich Blau noch relativ gut. Bei Schwarz (46 Prozent) und Braun (41 Prozent) sinken die Chancen weiter.

Sehr gefährlich sind übrigens interessante Hintergründe wie beispielsweise Bücherregale oder Backsteinwände. Sie lenken unser Gehirn ab. Dadurch schweifen wir mental ab, erkunden den Hintergrund und verlieren den Fokus im Gespräch.

Diese aufregenden Hintergründe sind übrigens auch einer der Gründe für den sogenannten Zoom-Fatigue – also das Gefühl von Erschöpfung, das wir nach viel Zeit in Video-Chats am Feierabend oft bekommen.

Fazit: Keep it simple

Wenn du dich auf dein nächstes virtuelles Vorstellungsgespräch vorbereitest, solltest du der Wahl deines Standorts ebenfalls Zeit schenken. Achte darauf, dass im Hintergrund möglichst keine Ablenkungen zu finden sind und setze dich im Idealfall vor eine schlichte weiße oder graue Wand.

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Über den Autor

Christian Erxleben

Christian Erxleben ist seit Ende 2017 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Ressortleiter Social Media und Head of Social Media bei BASIC thinking tätig. Durch seine Arbeit im Social-Media- und Marketing-Ressort der INTERNET WORLD Business, am Newsdesk von Focus Online und durch sein Journalismus-Studium sowie sein redaktionelles Volontariat hat er in den Bereichen der Redaktion und des Social Media Managements mehrjährige, fundierte Erfahrung gesammelt. Beruflich und privat beschäftigt er sich mit Social Media, New-Work-Konzepten und persönlicher Entwicklung.

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