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Beziehungskiller Bitcoin: So beeinflusst die Kryptowährung das soziale Miteinander

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Nur noch Augen für Bitcoin? Das könnte zum Beziehungskiller werden. (Foto: Unsplash.com / Thought Catalog)
geschrieben von Maria Gramsch

Kryptowährungen sind an den Finanzmärkten wohl gleichermaßen gefürchtet und beliebt. Doch je größer der Anteil des investierten Nettovermögens einer Person ist, desto eher wird Bitcoin zum Beziehungskiller.

Kryptowährungen sind spekulativ und unreguliert, sie unterliegen meist starken Schwankungen und sind auch bei Hacker:innen beliebt. Dadurch ist eine Investition in Bitcoin und Co. mit hohen Risiken behaftet.

Doch nicht nur das liebe Geld ist gefährdet, auch die sozialen Beziehungen können unter dem Investment leiden. Zu dem Schluss kommt eine Umfrage von SurveyMonkey im Auftrag von .tech Domains, aus der Bloomberg zitiert.


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Beziehungskiller Bitcoin

Rund 60 Prozent der befragten Krypto-Investor:innen gaben bei der Umfrage an, dass sich ihr Glaube an oder ihre Investitionen in Bitcoins negativ auf ihre persönlichen Beziehungen ausgewirkt haben.

Auch die Menge des investierten Nettovermögens einer Person spielt eine entscheidende Rolle. Bei der Befragung kam heraus, dass eine direkte Korrelation zwischen Investment und negativem Einfluss auf persönliche Beziehungen besteht.

Bitcoins beeinflussen das soziale Leben

Jeffrey Halley vom Broker Oanda geht bei der Beziehungsbelastung von mehreren Faktoren aus: „Wenn eine Person in einer Beziehung in Kryptos investiert und der Partner ein vehementer Gegner ist, entstehen natürliche Belastungen – insbesondere wenn Kryptos und damit das gesamte Portfolio so große Wertschwankungen innerhalb eines Tages haben.“

Problematisch sei auch der folgende Punkt: „Geld und Gier können korrumpieren. Wenn eine Person Papiermillionär wird oder alles verliert, kann sich die Wahrnehmung beider Parteien zueinander ändern.“

Die Details der Umfrage

Für die Umfrage von .tech Domains wurden 1.033 Amerikaner:innen befragt, die Teilnehmer waren nach Alter und Geschlecht ausgewogen.

Etwa 25 Prozent derjenigen, die zehn Prozent oder weniger ihres Nettovermögens in Kryptowährungen investiert haben, nahmen negative Auswirkungen auf ihre persönlichen Beziehungen wahr.

Bei einer investierten Summe von zehn bis 25 Prozent des Nettovermögens steigt der Prozentsatz der negativen Einflüsse auf das soziale Leben sprunghaft auf 73 Prozent an.

Werden 50 bis 75 Prozent des Nettovermögens investiert, liegt die Zahl bei 94 Prozent. Investiert eine Person 75 Prozent oder mehr seines Nettovermögens sind es sogar 100 Prozent.

Jeffrey Halley schließt daher mit einem eher entmutigenden Fazit: „Mit Ausnahme der wenigen glücklichen befürchte ich, dass der Weg der Kryptowährungen mit menschlichen Tragödien übersät sein wird.“

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Über den Autor

Maria Gramsch

Maria ist freie Journalistin und seit 2021 freie Autorin bei BASIC thinking. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig. Neben dem Studium hat sie als CvD, Moderatorin und VJ bei dem Regionalsender Leipzig Fernsehen und als Content-Uschi bei der Bastei-Lübbe-App oolipo gearbeitet. Im letzten Studienjahr war sie Mitgründerin, CvD und Autorin der Leipzig-Seite der taz. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet unter anderem für turi2.de und die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm.

1 Kommentar

  • Seit dem ich vor gut drei Jahren mit Investitionen in BTC gestartet habe, ist mein Leben entspannter geworden. Man muss halt Bitcoin verstehen. Ich empfehle hier den Bitcoin Standard. Meine Ehe läuft besser denn je. Dank BTC haben wir ein kleines Polster und der Wert steigt langfristig. Fällt BTC kaufe ich nach und freue mich, steigt BTC freue ich mich ebenso.

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